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Führungswechsel: Hoffnungsträgerin Juliane Wandel nicht mehr Intendantin der Jenaer Philharmonie

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Die Jenaer Philharmonie – Foto © JenaKultur A. Hub

(kruse) – Ein Orchester braucht nicht nur einen Dirigenten, sondern auch einen Intendanten, der abseits des Taktstocks die Geschicke des Klangkörpers leitet. Im Falle der Jenaer Philharmonie hatte Juliane Wandel erst im vergangenen Jahr deren Leitung übernommen als Nachfolgerin von Daniel Kernchen.

Nun bestätigte die Stadt Jena gegenüber der Mediengruppe Thüringen, dass Wandel das Thüringer Vorzeigeorchester bereits zu Anfang September 2018 auf eigenen Wunsch wieder verlassen hat. Ein Aufhebungsvertrag liege zum Protokoll beim Gericht in Gera, erklärte JenaKultur-Chef Jonas Zipf gegenüber der Ostthüringer Zeitung. Zu den genauen Gründen kein Wort: es sei in beiderseitigem Interesse Stillschweigen vereinbart worden, hieß es.

Bekannt ist, dass die Philharmonie Jena derzeit mitten in einer Neuausrichtung steckt; offenbar ein schwierigerer Weg als bislang bekannt. Aktuell zähle man, wie im vergangenen Jahr, rund 57.000 Besucher, wie der Werkleiter erklärte. Die Tendenz, was die Einspielergebnisse betrifft, sei jedoch rückläufig. Ob der Weggang der talentierten Hoffnungsträgerin Wandel damit etwas zu tun hat?

Wie lange es dauern wird, bis der Intendantenposten neu ausgeschrieben wird, dazu wollte sich Zipf gegenüber der OTZ nicht festlegen. Ein Aufgabenzuschnitt dieser Stelle sei schwierig, hört man. Auch weil die Intendanten der Jenaer Philharmonie keine finanzielle und personelle Entscheidungshoheit haben – die liegt bei Jenakultur. Und der vor der Tür wartende Umbau des Volkshauses, als Heimstätte des 74-köpfigen Klangkörpers, und die damit verbundenen Schwierigkeiten, könnten bei der Suche hinderlich sein.

Autor: RADIO JENA Redaktion JENAhoch2

Die 1999 gegründete Rundfunkinitaitive "103komma4 FM" startete am 01.01.2000 bei Radio OKJ das lokale Hörfunkprogramm "Radio Jena". 2007 erschien mit dem "Lichtstadt.Netz" ein erstes Online-News-Angebot von Radio Jena, das 2010 mit Unterstützung der InterJena.Communications zu den "Lichtstadt.News" wurde. 2014 bündelte man alle Aktivitäten zum Multimediaportal "JEZT", das seit 2018 als "JENAhoch2" Omnichannel-Media-Angebote veröffentlicht. Die gemeinsame Redaktion erarbeitet Reportagen, Analysen, Berichte und Infos. "JENAhoch2" wird ehrenamtlich betrieben, ist nicht-kommerziell und erzielt auch keinerlei Einnahmen durch die Veröffentlichung von Reklame.

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