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Lautstarker Protest: Hunderte demonstrierten am Samstag in Jena für mehr Personal in der Pflege

Ministerin Heike Werner und OB Thomas Nitzsche bei der Demo durch das Jenaer Zentrum. - Foto © Stadt Jena Kristian Philler

Ministerin Heike Werner und OB Thomas Nitzsche bei der Demo durch das Jenaer Zentrum. – Foto © Stadt Jena Kristian Philler

(red) – Zu Kundgebungen und einem Demonstrationszug durch die Jenaer Innenstadt hatte am Samstag  unter dem Motto „Mehr von uns ist besser für alle“ die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi aufgerufen.

Dabei ging es vor allem um Schwestern und Pfleger in Kliniken und Altenheimen sowie Sozialdiensten, die ihren Patienten und Klienten nicht nur o8/15-Pflege angedeien lassen wollen, denn schließlich sollen die ihnen anvertrauten Menschen in Würde alt und oder gesund werden und bleiben.

Alexis Taeger spricht bei der Demo auf dem Holzmarkt - Bildrechte FDP

Alexis Taeger spricht bei der Demo auf dem Holzmarkt – Bildrechte: FDP

Aufgrund des seit Jahren akuten Pflegekräftemangels in Krankenhäusern und Pflegeheimen, arbeite man hierzulande jedoch unter extremen Zeitzwängen und schlechten Bedingungen, wie die vielen Hundert Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Kranken- und Pflegeeinrichtungen in Jena und der Region deutlich machten, die u.a. mit Trillerpfeifen und Slogans für eine menschenwürdige Pflege mobil machten. Weiterlesen


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„Einstein-Slam 2018“: Die Entstehung des Lebens in einer Waschmaschine

Ausschnitt aus dem Einstein-Slam-2018 in Dortmund Plakat

(FSU) – Man gebe ein paar hundert Lego-Steine in eine Waschmaschine, gern zu mehreren in Socken eingeknotet, und starte ein normales Waschprogramm. Am Ende erhält man saubere Lego-Steine, von denen sich etliche auf rätselhafte Weise selbst zusammengesetzt haben. Wie sich dieser mysteriöse Effekt erklären lässt und was er mit der Sandwich-Theorie von der Entstehung des Lebens auf der Erde zu tun hat, das erläuterte Prof. Dr. Ingo Althöfer von der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) beim „Einstein-Slam“ am 20. September in Dortmund. Der Vortrag „Lego-Steine in der Waschmaschine“ brachte Althöfer den 2. Platz ein.

Prof. Althöfer vom Lehrstuhl für Mathematische Optimierung sieht sich selbst mit seinen 57 Jahren als „Dinosaurier“ in der Science-Slam-Szene: „Dort treten ja meist junge Promovenden auf, die über ihre gerade fertiggestellte Doktorarbeit erzählen.“ Etliche Slammer reisten sogar mit einem Standardprogramm von Auftritt zu Auftritt. Den „Dinosaurier“ bringt das indes nicht aus der Ruhe: Ingo Althöfer nahm 2015 erstmals am „Einstein-Slam“ teil, damals in Jena, und gewann ihn mit „Roulette mit Physik“ prompt. Im Jahr darauf in Ulm als Titelverteidiger gestartet, sprang Platz 3 heraus, Althöfers Thema: „Physik und Mathematik von Highheels.“ Weiterlesen


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Beim zweiten MSC-Teilnehmertreffen ging es am Samstag im UKJ um das Thema Sepsis-Vorsorge

Der Haupteingang des Uniklinikums Jena - Foto © MediaPool Jena

Der Haupteingang des Uniklinikums Jena – Foto © MediaPool Jena

(ukj) – Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen, Depressionen, Nervenschäden: Etwa 65.000 Patienten leiden jährlich an den Folgen ihrer Sepsis-Erkrankung. „Über die Krankheitslast und Folgeerkrankungen nach einer Sepsis ist aktuell noch viel zu wenig bekannt“, so Prof. André Scherag, epidemiologischer Studienleiter der Mitteldeutschen Sepsis Kohorte (MSC).

Dabei handelt es sich bei der MSC um eine besondere Studie, die ausführlich die Folgen und Veränderungen im Leben nach einer Sepsis über einen langen Zeitraum untersucht. Ziel ist es, die vielfältigen Folgen besser zu verstehen, um gezielt Behandlungsmöglichkeiten im Rahmen der Nachsorge nach einer durchlebten Sepsis zu entwickeln und zu verbessern. Weiterlesen


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Heute Abend gibt es im Jenaer F-Haus eine Podiumsdiskussion zu Straßenausbaubeiträgen

Straßenaus- und Kanalbauarbeiten in Jena - Symbolfoto © KSJ

Straßen- und Kanalbauarbeiten in Jena – Symbolfoto © KSJ

(red + Content der Stadt Jena) – Auf Einladung von MDL Dr. Gudrun Likin und MDL Torsten Wolf (beide von der Partei DIE LINKE) diskutieren heute Abend ab 18.30 Uhr im F-Haus in Jena über die geplante Abschaffung der Erhebung von Straßenausbaubeiträgen in Thüringen und die Folgen für dei Stadt Jena.

Gäste von Lukin und Wolf sind Frank Kuschel als kommunalpolitischer Sprecher der Linken-Landtagsfraktion, Uwe Feige als Werkleiter des Kommunalservice Jena, der auch die Verantwortung für dessen Wirtschaftsplan trägt, sowie Rainer Sauer, der seit 1991 in Jena zuständige Abteilungsleiter für die Veranlagung und Erhebung der Straßenausbaubeiträge (heute: Straßenbaubeiträge). Der Eintritt zu dieser öffentlichen Veranstaltung, die von Radio Jena aufgezeichnet werden wird, ist frei.

Hintergrund: Aktuell steht es ab dem kommenden Jahr in der Verantwortung der Thüringer Kommunen, unter der Berücksichtigung der Haushaltslage von der Erhebung der seit 1991 im Gesetz vorgeschriebenen Straßenausbaubeiträge abzusehen. Derzeit plant die rot-rot-grüne Regierungskoalition in Erfurt sogar die Verabschiedung eines neuen Gesetzes, nach dem es zukünftig keinen gesetzlichen Zwang zur Erhebung der Straßenausbaubeiträge mehr geben wird.


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„Wie bin ich denn hierhergekommen“: Dirk von Petersdorffs Roman erzählt vom Spiel mit dem Niedergang

Buchcover - Petersdorff - Wie bin ich denn hierhergekommen - Abbildung © Verlag CHBeck

Petersdorff-Buchcover von „Wie bin ich denn hierhergekommen“ – Abbildung © Verlag CHBeck

(tom) – „Anna lag genau in dem Streifen, den der Vollmond ins Zimmer warf.“ – So beginnt der Roman „Wie bin ich denn hierhergekommen“ von Dirk von Petersdorff, der Ende Juli im Verlag CHBeck erschienen ist, und macht Lust auf stimmungs- und eindrucksvolle Bilder, die nach der Lektüre im Kopf und vor Augen bleiben. Eine Lust, der nicht enttäuscht wir. Petersdorff, der im Berufsleben Universitätsprofessor am FSU-Institut für Germanistische Literaturwissenschaft ist.

In seinem Romandebut erzählt Petersdorff die Geschichten von vier Menschen Ende dreißig, die miteinander verbunden und voneinander angezogen sind, aber den Weg ins Leben nicht im gleichen Takt gefunden haben. Tim und Anna sind verheiratet, haben einen kleinen Sohn, Tims bester Freund Johannes führt immer noch eine Art Studentenleben und ist gerade Single, hatte aber mal eine Liebesnacht mit Anna und scheint weiterhin eine für Tim nicht ganz berechenbare Verlockung für Anna darzustellen. Weiterlesen


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Hochkarätiger Kampf: Sechs Tore beim Unentschieden des FCC gegen den 1. FC Kaiserslautern

FCC News Logo - Bildrechte FC Carl Zeiss Jena

(red + FCC news) – Es war ein hochkarätiges und spektakuläres Kampfspiel, der 3. Liga absolut angemessen, mit vielen Highlights plus einem verrückten Ende, bei dem sich die Fans des 1. FC Kaiserslautern aber mächtig daneben benahmen: Der FC Carl Zeiss Jena und die „Roten Teufel“ aus der Pfalz trennten sich gestern Nachmittag verdient unentschieden mit 3:3. Vor der Partie wurde mit Timmy Thiele zudem der beste Jenaer Spieler der vergangenen Saison geehrt, was Sinn machte, denn der spielt seit dem Sommer im Trikot der Gäste.

Beide Teams begannen die Partie vor knapp 8.100 Zuschauern offensiv. Nach 13 gespielten Minuten zwang Thiele bei seiner Rückkehr ins Paradies Jenas Keeper Jo Coppens mit einem Schlenzer zu einer ersten Parade. 120 Sekunden später eroberte Starke den Ball vom ehemaligen Teamkameraden Löhmannsröben, tankte sich durch die Defensive der Gäste und setzte dann mustergültig Philipp Tietz ein. Den Schuss des Jenaers Angreifer kann Hesl stark zum Eckball klären (15.). Weiterlesen


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Schulversuch in Neulobeda: „Erprobung neuer Steuerungsmöglichkeiten der Optimierung pädagogischer Prozesse“

47. Sitzung des Jenaer Stadtrats. - Bildrechte: MediaPool Jena

(red) – In seiner Sitzung am 19.09.2018 beschloss der Jenaer Stadtrat, ab dem Schuljahr 2019/2020 einen Schulversuch unter dem Titel „Erprobung neuer Steuerungsmöglichkeiten der Optimierung pädagogischer Prozesse in Sozialräumen mit hohen Belastungsfaktoren“ zu starten und trug damit faktisch zur qualitativen Umsetzung des städtischen Schulnetzplanes 2016 bis 2021 bei.

In der Begründung heißt es: Die neue Gemeinschaftsschule soll von Klassenstufe 1 bis 10 geführt werden und bei voller Ausprägung ca. 400 Schülerinnen und Schüler beschulen. Das Konzept dieser neuen Schule soll eine sehr praxisnahe Ausrichtung beinhalten; intensive Kontakte zur Jenaer Wirtschaft und der Handwerkskammer, Praxis-Projekte und eine enge Kooperation mit den Berufsschulen stehe hierbei im Fokus. Weiterlesen


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Ein voller Erfolg: Der neu eingeführte Mängelmelder der Stadt Jena wird rege genutzt

Karteübersicht zum Mängelmelder der Stadt Jena - Symbolgrafik © Stadt Jena Kartenwerk.jpg

Kartenübersicht zum Mängelmelder der Stadt Jena – Symbolgrafik © Stadt Jena Kartenwerk

(red + Content der Pressestelle der Stadt Jena) – Der Anfang der Woche gestartete Mängelmelder der Stadt Jena ist ein voller Erfolg. Bis Freitag, 12 Uhr, waren bereits knapp 100 Anliegen an die Stadt gemeldet worden, nur wenige davon waren unkonkret, wofür Stadtsprecher Kristian Philler einen „Dank an alle Nutzerinnen und Nutzer“ ausrichten ließ.

Initiiert wurde er bereits vor knapp zwei Jahren von den beiden Piraten-Stadträten Dr. Heidrun Jänchen und Prof. Clemens Beckstein, im Frühjahr 2017 beschloss der Jenaer Stadtrat schließlich, die Stadt mit der Einrichtung zu beauftragen.

Nach Phillers Worten werden die Mängel stets geprüft und nach Möglichkeit behoben. Dabei bitten Stadtverwaltung und Kommunalservice Jena die Melder um etwas Geduld. Es gelte aber das Versprechen: Jedem konkreten Hinweis wird auch nachgegangen, so der Stadtsprecher. Weiterlesen


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Richtfest für die neue Studierendenwohnanlage in der Jenaer Clara-Zetkin-Straße

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Symbolfoto © FSU Jena Kasper

(FSU) –  Mit einer Investition von insgesamt 9,2 Millionen Euro – davon 1,8 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Variowohnen“ des Bundes – wird in der Clara-Zetkin-Straße in Jena bis zum Wintersemester 2019/20 ein zentrumsnaher Neubau für insgesamt 148 Studierende entstehen. Das Gebäude befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem im Jahr 2012 fertiggestellten Neubauvorhaben Clara-Zetkin-Straße 19 mit 150 Plätzen sowie zum 2006 sanierten Wohnheim Spitzweidenweg 11 mit 135 Plätzen.

„Die Attraktivität Thüringens als Hochschulstandort hängt nicht zuletzt davon ab, dass wir den Studierenden moderne Unterkünfte zu bezahlbaren Preisen anbieten können“, sagte Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee beim Richtfest, das bereits am 14. September stattfand. Mit dem zusätzlichen Wohnheim – künftiger Mietpreis pro Platz: 260 Euro – werde die ohnehin gute Unterbringungsquote in Jena von derzeit 14 Prozent weiter steigen.

In der Clara-Zetkin-Straße entsteht nunmehr eine moderne Wohnanlage mit 148 Plätzen in 24 Einzelappartements, 45 Zweierappartements, zwei Dreierappartements und sieben Viererwohngemeinschaften. Von den 148 Plätzen sind zwölf Plätze barrierefrei. Insgesamt verfügt das Studierendenwerk in Jena dann über 30 Wohnanlagen mit 3.248 Plätzen. In Thüringen bietet das Studierendenwerk zurzeit etwa 7.550 Studierenden in insgesamt 69 Wohnanlagen eine Unterkunft.

Hintergrund: Über sein Programm „Variowohnen“ fördert das Bundesbauministerium den Bau von studentischem Wohnraum in insgesamt drei Thüringer Hochschulstädten – neben Jena auch in Erfurt (zwei Projekte) und Gera. Dafür stellt der Bund insgesamt 7,4 Millionen Euro bereit. Das Bundesprogramm sieht in bundesweit insgesamt 20 Modellprojekten die Schaffung von kleineren, flexiblen Wohneinheiten vor, deren Warmmiete maximal 280 Euro betragen darf und die je nach Bedarf in verschiedenen Varianten zusammengelegt und künftig auch für andere Zwecke – beispielsweise als altersgerechte Seniorenwohnungen – genutzt werden können.


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Besucheransturm bricht Rekorde: Südbad bleibt noch bis zum 30. September offen

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Das Jenaer Südbad. – Foto © Jenaer Bäder- und Freizeitgesellschaft

(red + Content der Jenaer Bädergesellschaft) – Sommer mit Rekordzahlen: Mit Temperaturen von 30 und mehr Grad in Jena, war die diesjährige Badesaison besonders heiß. Wohl jedem tat da eine Abkühlung gutund für Jenas Freibäder hieß es zur Saisonbilanz – Besucherrekord: Rund 163.300 Besucher suchten bis Mitte September 2018 Abkühlung in den Freibädern der Saalestadt.

Das Ostbad zählte mit gerundet 91.000 Besuchern so viele Gäste wie noch nie. Und auch das Südbad mit über 72.300 Gästen schlägt alle bisherigen Rekorde. Insgesamt sind es über 46.600 Badegäste mehr als im vergangenen Jahr. Susan Zetzmann, Jenas Bäderchefin, freut sich: „Damit waren unsere beiden Freibäder diesen Sommer der Besuchermagnet ohnegleichen. Dieses Rekordjahr übertrifft alle unsere Erwartungen.“

Zum Vergleich: Im Jahr 2017 zählten die zwei Freibäder zusammen 116.700 Gäste, 65.000 Besucher im Ostbad und 51.700 im Südbad. In Jena nähert sich nun die Freibadsaison aber trotzdem ihrem Ende. Ab morgen, Samstag, den 22. September, bleibt das Ostbad geschlossen. Das Südbad, das eine Woche länger geöffnet hat, schließt seine Türen zum 30. September 2018.