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Jena und die Arbeitswelt von morgen: Heute geht es im D.O.M. um die Zukunftsvisionen der Lichtstadt

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Jena im Herbst - Bildrechte FDP Jena-Saale-Holzland - Foto © BeckArt under Fotolia License

Jena im Herbst – Bildrechte: FDP Jena-Saale-Holzland / Foto © BeckArt by Fotolia License

(red + Content Arbeitswelten der Zukunft) – Stadt der Optik, der Ingenieurskunst, des Lichts. Mit Ernst Abbe und Carl Zeiss verbanden sich im Industriezeitalter schon früh Wissenschaft und Technik und die „Lichtstadt“ Jena wurde zum Standort eines florierenden, weltweit bekannten Unternehmens. Auch nach 1945 florierte der Betrieb, der nun als VEB Carl Zeiss Jena das größte Kombinat des Landes und sein wissenschaftliches und technologisches Zentrum war. Zukunftsvisionen eines auf wissenschaftlich-technischen Fortschritt aufgebautem Sozialismus schienen nirgends greifbarer als hier. Im Zug der Wende sollten jedoch auch in Jena zehntausende Menschen schlagartig ihre Arbeit verlieren; am härtesten traf es weibliche Arbeitskräfte.

Im Vergleich zu anderen ostdeutschen Städten hat Jena die Wende relativ gut überstanden: Neben Zeiss und Jenoptik gibt es eine Reihe von anderen Tech-Unternehmen in der Region, die von der Nähe von Wissenschaft und Technik profitieren. Fachkräftemangel scheint aktuell ein größeres Problem darzustellen als Arbeitslosigkeit. Die neuen Arbeitswelten bedeuten jedoch auch neue Herausforderungen in der Ausbildung und am Arbeitsplatz. Wie gut ist Jena aufgestellt für die Zukunft? Und wie wünschen sich die Menschen in Jena die Arbeitswelten von morgen?

Es diskutieren: Dr. Karina Becker (Kolleg Postwachstumsgesellschaften der FSU Jena), Dörthe Knips (Arbeitnehmervertreterin im Aufsichtsrat der Jenoptik AG), Sören Marotz
(Ausstellungsleiter im DDR Museum/Berlin), Tobias Ziegan (Segmentleiter Rundoptik und Endfertigung der Carl Zeiss GmbH). Das Grußwort spricht Prof. Dr. Timo Mappes, Gründungsdirektor des Deutschen Optischen Museums.

Die Veranstaltung: „Jena und die Arbeitswelt von morgen“, Mittwoch, 10. Oktober 2018, 19:00 bis 21:00 Uhr im Deutschen Optischen Museum, Carl-Zeiss-Platz 12, 07743 Jena. Der Eintritt ist frei. Rahmenprogramm: Live-Drawing und Sketchnoting mit Beetlebum. Weitere Infos erhält man unter: www.arbeitszukunft.de.

Hintergrund: Das Projekt „Zurück in die Arbeitswelten der Zukunft“ ist eine Kooperation des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), der Universität Halle-Wittenberg und des Vereins science2public, findet im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2018 „Arbeitswelten der Zukunft“ statt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

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