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Forderung der Kulturschaffenden: Unsere Gesellschaft braucht dringend auch einen Kultur-Rettungsschirm!

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Symbolfoto Coronavirus + Jena hat Kultur - AdobeStock#317573300

(red + Content von JenaKultur) – Mit einem offenen Brief hat sich der Kulturrat Thüringen e.V. an den Thüringer Minister für Kultur-, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei, Professor Benjamin-Immanuel Hoff, und  Staatsministerin Prof. Monika Grütters, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, gewandt, um nachdrücklich auf die besonders komplizierte aktuelle Situation freier Kulturschaffender, KünstlerInnen sowie freie Träger, Vereine und Initiativen hinzuweisen und um Unterstützung zu bitten. Der 2011 gegründete Kulturrat Thüringen ist Dachverband und Stimme der Thüringer Spartenverbände.

In dem Schreiben heißt es: „(…) Die vielen Freischaffenden um uns herum zeigten und zeigen sich zwar absolut solidarisch, indem sie ohne Zögern ihre Angebote runterfahren – gleichzeitig wissen wir aber, dass eine Vielzahl unter ihnen finanziell kaum länger als ein paar Wochen durchhalten werden. Die aktuellen Maßnahmen in den Bereichen Kurzarbeit, Liquiditätshilfen oder Steuerstundungen sind für die große Mehrheit für sie nicht von Belang: In aller Regel beschäftigen sie keine Festangestellten; Kredite werden sie kaum zurückzahlen können und Steuern, die aufgrund ausbleibender Einnahmen nicht anfallen, können auch nicht gestundet werden.“

Was sie brauchen, seien konkrete, verbindliche und schnelle Finanzhilfen seitens des Staates. Unterdessen sind erfreulicherweise viele Maßnahmen auf dem Weg. Crowdfunding-Projekte, Spendenaktionen u.v.m. Der Bundestag will außerdem heute ein Milliardenpaket zur Rettung der Wirtschaft auf den Weg bringen, viele Maßnahmen darin können auch Kulturschaffende in Anspruch nehmen. Hoffen wir, dass die Hilfen schnell dort ankommen, wo sie dringend gebraucht werden. Wir veröffentlichen hier stellvertretend ein Schreiben Staatskanzlei Thüringen. Es belegt, dass die Politik erkannt hat, dass gehandelt werden muss. Das schafft Vertrauen.

Übrigens: Wie viele kreative Ideen hier in Jena bereits im Schwange sind, davon haben wir bereits einmal berichtet und werden es weiter tun. Es gibt darüber hinaus zahlreiche Initiativen von Kulturschaffenden weltweit, die über Streaming- und andere digitale Angebote versuchen, den Gemeinschaftssinn und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu erhalten. Danke und Hochachtung dafür!

Und: Welche Angebote haben Sie gefunden und nutzen Sie bereits? – Geben Sie Ihre Empfehlungen gerne (elektronisch oder fernmündlich) weiter an andere, wie Sie diese Ausnahmesituation für sich und Ihre Liebsten meistern!

Autor: RADIO JENA Redaktion JENAhoch2

Die Rundfunkinitaitive "103komma4 FM" startete am 01.01.2000 bei Radio OKJ das lokale Hörfunkprogramm "Radio Jena". Ab 2007 erschien mit "Lichtstadt.Netz" (später "Lichtstadt.News") ein erstes Online-News-Angebot von Radio Jena, das 2014 zum Omnichannel-Media-Portal "JEZT" (heute: "JENAhoch2") ausgebaut wurde. Die gemeinsame Radio- und Online-Redaktion erarbeitet Reportagen, Analysen, Berichte und Infos. "JENAhoch2" wird ehrenamtlich betrieben, ist nicht-kommerziell und erzielt auch keinerlei Einnahmen durch die Veröffentlichung von Reklame.

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