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Mars-Rover „Perseverance“ erfolgreich gestartet: IPHT-Technik aus Jena erneut auf dem Weg zum Roten Planeten

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Der Start des Mars-Rovers Perseverance durch eine Atlas-Rakete erfolgte am 30.07.2020. - Foto NASA

Der Start des Mars-Rovers „Perseverance“ durch eine AtlasV-Rakete erfolgte am 30.07.2020. – Foto: NASA

(red + Content der NASA) – Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat heute um 7:50 Uhr MEZ eine neue Raumsonde Riichtung Mars geschikt. Am Kopfende der Atlas V 541 der United Launch Alliance befindet sich der „Perseverance“ Mars-Rover, der an Bord den neuartigen Ingenuity-Hubschrauber der NASA hat. Der Start vom Space Launch Complex 41 auf Cape Canaveral in Florida verlief reibungslos.

Der Rover ist Teil des Mars-Erforschungsprogramms der NASA mit Robotererkundungs-Fahrzeugen. Die sieben verschiedenen Instrumente des Rovers werden nach bewohnbaren Bedingungen in der Vergangenheit des Roten Planeten und nach Zeichen des möglichen mikrobiellen Lebens suchen. Der gut eine Tonne schwere „Perseverance“-Rover soll den Mars im Februar 2021 erreichen und in einem ausgetrockneten See landen. Er ist so etwas wie eine größere und verbesserte Version des 2012 auf dem Mars gelandeten „Curiosity“-Rovers und zugleich derlängste, schwerste und technisch ausgefeilteste Rover, den die US-Raumfahrtbehörde je ins Weltall geschickt hat.

Thermosensor aus dem Leibniz-Institut für Photonische Technologien in Jena. - Foto Sven Döring Leibniz-IPHT

Thermosensor aus dem Leibniz-Institut für Photonische Technologien in Jena. Drei dieser Sensoren kommen im Mars-Rover Perseverance zum Einsatz. – Foto: Sven Döring Leibniz-IPHT

An Bord hat erneben den sieben wissenschaftliche Instrumenten, zwei Mikrofone, 23 Kameras, einen Laser und einen kleinen Hubschrauber. Die vier aus Kohlefasern gefertigten Rotorblätter des 1,8 Kilogramm schweren „Ingenuity“  rotieren deutlich schneller als die von Hubschraubern auf der Erde – unter anderem, weil die Atmosphäre des Mars dünner ist. Bis zu vier Flugversuche könnte der Helicopter auf dem Roten Planeten starten.

Highlight deutschen Beteiligung unter den „Perseverance“-Geräten sind die Thermosensoren des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien in Jena / IPHT, die berührungslos die Oberflächentemperatur des Planeten messen können. Wissenschaftler erhoffen sich von der Mission unter anderem auch neue Erkenntnisse über die Entstehung des Universums.

Autor: RADIO JENA Redaktion JENAhoch2

Die 1999 gegründete Rundfunkinitaitive "103komma4 FM" startete am 01.01.2000 bei Radio OKJ das lokale Hörfunkprogramm "Radio Jena". 2007 erschien mit dem "Lichtstadt.Netz" ein erstes Online-News-Angebot von Radio Jena, das 2010 mit Unterstützung der InterJena.Communications zu den "Lichtstadt.News" wurde. 2014 bündelte man alle Aktivitäten zum Multimediaportal "JEZT", das seit 2018 als "JENAhoch2" Omnichannel-Media-Angebote veröffentlicht. Die gemeinsame Redaktion erarbeitet Reportagen, Analysen, Berichte und Infos. "JENAhoch2" wird ehrenamtlich betrieben, ist nicht-kommerziell und erzielt auch keinerlei Einnahmen durch die Veröffentlichung von Reklame.

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