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Der große amerikanische Wahl-Schwindel! (Teil 2/3)

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The President of the United States - Grafik von John Burgess 2016

The President of the United Shades – Grafik von John Burgess 2016

(Rainer Sauer + Content von CNN) – In den USA zeigen sich Politiker wie Wahlexperten aus dem gesamten politischen Spektrum zunehmend besorgt über das Potenzial, das die in drei Monaten anstehende Präsidentschaftswahl entfalten könnte, wenn sie nicht zugunsten von Amtsinhaber Donal J. Trump ausgehen sollte. – [Lesen sie HIER Teil 1 des Artikels!]

Rick Santorum, ehemaliger republikanischer Senator von Pennsylvania, ein Mann, der Trump 2016 unterstützte und aktuell auch seine Wiederwahl unterstützt, sagten gegenüber CNN: „Wenn es sich um eine sehr enge Wahl handelt, steht für mich außer Frage, dass Donals Trump sie anfechten wird. Denn selbst wenn es keine sehr enge Wahl ist, denke ich, dass er sie juristisch anfechten möchte, wenngleich ich glaube, dass er hierbei keine breite Basis an Unterstützung haben wird, und ich denke auchnicht, dass er damit sehr weit kommen würde.“

Es gibt also gute Gründe, sich auf das Chaos vorzubereiten und in der Tat haben beide Präsidentschaftskampagnen bereits Millionen an Dollar beiseite gelegt, um nach der Wahl Anwälte für die drohenden Rechtsstreitigkeiten zu rekrutieren. Das liegt auch daran, dass sich einige US-Bundesstaaten offensichtlich nicht optial auf diese Wahl vorbereitet sind und die Corona-Pandemie mit ihren Einschränkungen ein Übriges tut. Amy Walter, Herausgeberin des überparteilichen Cook Political Report sagte bei CNN: „Wahrscheinlich werden die Leute in jedem Staat irgendwo in langen Schlangen vor Wahllokalen stehen. Und so wird es am Ende überall Leute geben, die nicht pünktlich ihre Stimme abgeben konnten und dies wird zu Gerichtsprozessen führen über die Fehlerhaftigkeit der Wahl.“

Einig sind sich die Experten darin, dass bisher keine der vielen US-Präsidentschaftswahlen durch Wahlbetrug beeinträchtigt wurde – dies sei im Wesentlichen nie ein entscheidender Faktor gewesen heißt es. Obwohl es bei keiner dieser Wahlen Beweise für weit verbreitete Unregelmäßigkeiten oder Betrug gab, wiederholt der Präsident gebetsmühlenatig auf Twitter seine Vorwürfe: die kommende Wahl werde „die manipulierteste Wahl in der Geschichte unserer Nation“, Briefwahl führe zu „massivem Betrug und Missbrauch“, Menschen daran zu hindern, ihre Stimme abzugeben, führe zu „manipulierten Wahlen“ und sollte am Ende der „korrupte Joe Biden“ die Wahl gewonnen haben, dann wisse jeder, warum das so sei.

Selbst nachdem Trump die Präsidentschaftswahl 2016 gewann (obwohl Hillary Clinton de facto mehr Stimmen erhalten hatte als er selbst, was aber am amerikanischen Wahlssytem liegt), behauptete er fälschlicherweise, dass es in Kalifornien und anderen Bundesstaaten Millionen illegaler Stimmen gab, und schuf damit alternative Fakten in der Form, dass er sehr wohl mehr „echte“ Wählersimmen erhalten habe als seine herausforderin.

2018 bei den Senatswahlen in Florida führte der Republikaner Rick Scott knapp vor dem demokratischen Senator Bill Nelson, wobei jedoch viele Stimmzettel noch gar  nicht ausgezählt waren. Donald Traum feierte Scotts bereits als Sieger,als dessen Vorsprung beständig dahinschmolz und verloren ging, als schließlich die Briefwahlzettel komplett gezählt waren. Trump behauptete jedoch schnell, es gebe massiven in Florida einen „massiven Betrug“, die Behörden seien korrupti und er beschuldigte die Demokraten, die Wahlen „gestohlen“ zu haben, indem sie „Stimmen gefunden“ hätten. Kurz danach, bei der Senatswahl in Arizona, lag zuerst die Republikanerin Martha McSally vorne, später übernahm aber die Demokratin Kyrsten Sinema die Führung und in dem Moment, als dies geschah, verurteilte Trump auch hier die „Korruption“ und twitterte: „Wir brauchen Neuwahlen“

[Lesen Sie morgen Teil 3 des Artikels!]

Autor: RADIO JENA Redaktion JENAhoch2

Die 1999 gegründete Rundfunkinitaitive "103komma4 FM" startete am 01.01.2000 bei Radio OKJ das lokale Hörfunkprogramm "Radio Jena". 2007 erschien mit dem "Lichtstadt.Netz" ein erstes Online-News-Angebot von Radio Jena, das 2010 mit Unterstützung der InterJena.Communications zu den "Lichtstadt.News" wurde. 2014 bündelte man alle Aktivitäten zum Multimediaportal "JEZT", das seit 2018 als "JENAhoch2" Omnichannel-Media-Angebote veröffentlicht. Die gemeinsame Redaktion erarbeitet Reportagen, Analysen, Berichte und Infos. "JENAhoch2" wird ehrenamtlich betrieben, ist nicht-kommerziell und erzielt auch keinerlei Einnahmen durch die Veröffentlichung von Reklame.

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