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„Die zweite Welle wächst und wächst“: Das RKI meldet heute fast 16.800 COVID-19 Neuinfektionen (…und was das für Jena bedeutet)

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COVID 19 Symbolgrafik – AdobeStockLicense#317573300

(red) – Die Anzahl der COVID-19-Neuinfektionsfälle pro 24 Stunden steigt in Deutschland immer stärker an. Ab Montag gelten deshalb bundesweit die strikten Regeln eines sog. „leichten“ Lockdowns, wie sie Bundeskanzlerin Angela Merkel heute in einer Regierungserklärung ihre Corona-Politik bekannt gab. „Wir befinden uns zu Beginn der kalten Jahreszeit in einer dramatischen Lage. Die betrifft uns alle. Ausnahmslos“, sagte die Kanzlerin.

Die Zahl der registrierten Corona-Infektionen hatte das Robert-Koch-Institut am Morgen mit 16.774 Neufällen im Vergleich zum Vortag einen neuen Höchstwert erreicht. Vor exakt einer Woche hatten die Gesundheitsämter noch rund 5.500 Neuinfektionen weniger gemeldet. Ziel der für November beschlossenen Maßnahmen sei eine „systematische Reduzierung der Kontakte“. Nur so könne die Ansteckungsgefahr gesenkt werden. Eine populistische Verharmlosung dagegen „wäre unverantwortlich“, so Merkel..

Anzahl von Corona-Tests in der BRD bis einschl. 18.10.2020

Zwar wird gesagt, dass die neuen, hohen Zahlen eng damit zusammenhängen würden, dass immer mehr Tests durchgeführt werden. Das ist im Grunde richtig. Die Tabelle zeigt aber auch, dass (jeweils bezogen auf etwa die gleiche Grundanzahl von Tests) die Positiv-Quote beständig ansteigt, z.B. von 0,74 Ende August auf 3,62 Mitte Oktober. Die beschlossenen Maßnahmen seien daher nach den Worten der Bundeskanzlerin „geeignet, erforderlich und verhältnismäßig“, denn es sei „dringend notwendig, die Kontaktketten der Neuinfizierten wieder verfolgen zu können. Dies ist derzeit nicht der Fall.“

Auch für unsere Stadt gilt: Die Situation ist mehr als dynamisch. Oberste Priorität für die Stadtführung ist, dass man keinen zweiten flächendeckenden Lockdown für Jena will. Von daher sieht man den konzentrierten, aber kurzen Lockdown ab kommenden Montag zunächst einmal positiv. Wichtig sei aber, dass es am Ende keine Insellösung einzelner Städte für ein solches Konzept geben darf, sondern dass diese Entscheidungen durch Bund und Länder einheitlich vorgegeben werden, so die Stadt.

Bis es konkrete Beschlüsse für das Land Thüringen gibt, gilt für Jena weiterhin die neue Allgemeinverfügung. Die häufigsten Fragen und Antworten hierzu hat die Stadt in einer Liste zusammengestellt. Für alle Eltern von Interesse ist sicherlich die Frage, was zu tun ist, falls einmal eine Schule oder ein Kindergarten geschlossen werden muss. Auch hierzu erhält man Informationen auf der Corona-Infoseite der Stadt.

Weitere Infos z.B. zur Schließung der gestronmischen Einrichtungen, Fastfood-Restaurants, Bars und Clubs erhält man in Kürze hier bei uns.

Autor: RADIO JENA Redaktion JENAhoch2

Die Rundfunkinitaitive "103komma4 FM" startete am 01.01.2000 bei Radio OKJ das lokale Hörfunkprogramm "Radio Jena". Ab 2007 erschien mit "Lichtstadt.Netz" (später "Lichtstadt.News") ein erstes Online-News-Angebot von Radio Jena, das 2014 zum Omnichannel-Media-Portal "JEZT" (heute: "JENAhoch2") ausgebaut wurde. Die gemeinsame Radio- und Online-Redaktion erarbeitet Reportagen, Analysen, Berichte und Infos. "JENAhoch2" wird ehrenamtlich betrieben, ist nicht-kommerziell und erzielt auch keinerlei Einnahmen durch die Veröffentlichung von Reklame.

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