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„Schriftenreihe zur Stadtentwicklung“: Die Broschüre „Jena-Lobeda. Ein Stadtteil im Wandel“ ist erschienen

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Stadtentwicklungsdezernent Christian Gerlitz und Bettina Kynast mit der neuen Broschüre. – Foto: Stadt Jena

(red + Content der Stadt Jena) – Jena-Neulobeda ist der größte Stadtteil Jenas und mit ihm beschäftigt sich die aktuellste Broschüre Nr. 15 der Schriftenreihe zur Stadtentwicklung des Dezernats Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Jena.

Stadtentwicklungsdezernent Christian Gerlitz möchte dies zum Anlass nehmen, der langjährig für Lobeda zuständigen Mitarbeiterin Bettina Kynast herzlich für ihr herausragendes Engagement für diesen Stadtteil zu danken. Aufgrund ihres Einsatzes konnten eine Vielzahl der in der Broschüre vorgestellten Projekte verwirklicht werden. Auch die Veröffentlichung der Broschüre lag in ihren Händen. Auf knapp 100 Seiten werden die Veränderungen in Lobeda anschaulich dargestellt.

Der Stadtteil Jena-Lobeda entstand in den 1960er Jahren als Stadterweiterung für ca. 48.000 Einwohner. Zur Wende wohnte in Lobeda fast die Hälfte der Einwohner Jenas. Die großen gesellschaftlichen Veränderungen nach 1990 brachten gerade für den Stadtteil Jena-Lobeda die größten Einschnitte. In den letzten 20 Jahren hat sich der Stadtteil Lobeda dank der vielfältigen Planungen, Projekte und durch die Programme der Städtebauförderung grundlegend erneuert.

Häuser und Wohnungen wurden saniert, Straßen und Wege neu gestaltet, der Nahverkehr auf umweltfreundliche Straßenbahnen umgestellt, die Autobahn erhielt einen grünen Deckel und das Wohnumfeld wurde aufgewertet. Diese Vielzahl an Vorhaben hat dazu beigetragen, dass der Stadtteil lebendig und die Einwohnerzahl in den vergangenen Jahren stabil geblieben ist. Die Bewohner schätzen die preiswerten Wohnungen und die gute Infrastruktur.

Den entscheidenden Impuls für die Wende vom geschmähten Plattenbaugebiet zum grünen Universitätsstadtteil gab die Expo 2000. Mit der komplexen Sanierung von Quartier 1, der Schaffung attraktiver Schulhöfe und eines Stadtplatzes sowie der Umgestaltung der Saaleaue ist es gelungen, eine Entwicklung anzustoßen, die schließlich zu einem Imagewechsel führte. Gerlitz betont die Wichtigkeit der Entscheidung das Universitätsklinikum zukunftsgewandt in den Stadtteil Lobeda zu verlegen. Dies ermöglichte einen modernen Klinikumskomplex und für Lobeda einen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Schwerpunkt zu entwickeln.

Die mit vielen Fotos versehene Broschüre vermittelt neben den Bauprojekten und Maßnahmen aber auch einen Eindruck über die Entwicklung der sozialen und kulturellen Infrastruktur im Stadtteil. Nirgends sonst gibt es so viele Vereine, die Veranstaltungen gemeinsam gestalten.- Für Interessierte ist die Broschüre im Stadtteilbüro Lobeda und im Fachdienst Stadtentwicklung erhältlich. Zudem ist sie online unter folgendem Link abrufbar: https://planen-bauen.jena.de/de/schriftenreihe-schriften-zur-stadtentwicklung

Autor: RADIO JENA Redaktion JENAhoch2

Die Rundfunkinitaitive "103komma4 FM" startete am 01.01.2000 bei Radio OKJ das lokale Hörfunkprogramm "Radio Jena". Ab 2007 erschien mit "Lichtstadt.Netz" (später "Lichtstadt.News") ein erstes Online-News-Angebot von Radio Jena, das 2014 zum Omnichannel-Media-Portal "JEZT" (heute: "JENAhoch2") ausgebaut wurde. Die gemeinsame Radio- und Online-Redaktion erarbeitet Reportagen, Analysen, Berichte und Infos. "JENAhoch2" wird ehrenamtlich betrieben, ist nicht-kommerziell und erzielt auch keinerlei Einnahmen durch die Veröffentlichung von Reklame.

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