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Ramelow ratlos: Thüringen jetzt vor Sachsen „Spitzenreiter“ bei den Corona-Neuinfektionen der Bundesländer

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Ramelow Plakat Foto: DIE LINKE + Corona Virus Symbol: AdobeStockLicense#319272485

(Wolfgang Wolf) – Der Freistaat Thüringen hat das NAchbar-Bundesland Sachsen als negativen Spitzenreiter bei den Corona-Neuinfektionen abgelöst. Das gab das Robert-Koch-Institut (RKI) heute bekannt. So habe die Wocheninzidenz für Sachsen am Mittwoch einen 7-Tage-Durchschnitt von 304 ausgewiesen, so das RKI. In Thüringen wurden dem Institut nach dagegen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner rund 324 Neuinfektionen gemeldet.

Auch im bundesweiten Vergleich der Landkreise ist Thüringen mittlerweile an die erste Stelle gerückt, da der Kreis Saalfeld-Rudolstadt mit einem Wert von mehr als 600 aktuell die höchste 7-Tage-Inzidenz aufweit. Auf dem zweiten Platz stand nach Angaben des Robert-Koch-Instituts der Kreis Schweiz-Osterzgebirge aus dem Freistaat Sachsen mit einem Wert von 534. Der sonst so twitter-affine Thüringer Ministerpräsident blieb zu der Schreckensmeldung bisher stumm. Wohl auch weil seine versprochene vordringliche „Impfung der Hochbetagten in den Pflegeheimen“ (wir berichteten) bisher immer noch nicht greift.

In der heute vom Thüringer Gesundheitsministerium veröffentlichten Impfstatistik für den Freistaat stehen etwas mehr als 13.000 Impfungen zu Buche, davon rund 10.100 bei Pflegepersonal, jedoch nur knapp 1.900 bei dem hochbetagten Seniorinnen und Senioren in Pflegeheimen. Problem: Bis gestern Abend standen vielerorts bei den Thüringer Impfzentren gar keine Termine zur Impfung von Menschen über 80 Jahren zur Verfügung und zwar mit der Begründung, dass kein Impfstoff mehr zur Verfügung stehe. Wer dagegen Glück hatte und heute in Jena einen ersten Imptermin gebucht bekam, der wurde auf die letzte Februarwoche vertröstet.

Ebenfalls einer Meldung des Gesundheitsminiteriums zu entnehmen war, dass sich in Thüringen die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer COVID-19-Infektion seit Anfang Dezember mehr als vervierfacht hat. Demnach waren am 01.12.2020 insgesamt 360 Tote seit Pandemiebeginn im März gezählt worden. Am heutigen 13.01.2021 waren es bereits 1.468. Wie es hieß, habe der Freistaat die Marke von 1.000 Todesfällen am Neujahrstag überschritten.

Autor: RADIO JENA Redaktion JENAhoch2

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