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Thüringen und die Corona-Pandemie: Inzidenz über 125 / Ministerin Werner: Wir sind schon in dritter Welle / Eckpunkte der neuen Corona-Verordnung

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(Radio Jena + Content des MDR) – Unser Bundesland weist nach wie vor die höchste 7-Tage-Inzidenz aller Länder auf. Laut der Thüringer Staatskanzlei lag die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner am Freitag bei 126, wobei sie in acht Landkreisen über 150 liegt. Zum Vergleich: Bundesweit lag der Schnitt bei 61.

Thüringens Gesundheitsministerin Werner geht aktuell davon aus, dass sich Deutschland schon in der dritten Corona-Welle befindet. Die Linke-Politikerin sagte gegenüber MDR Aktuell, Ausdruck dessen seien die Mutationen, die sich weiter ausbreiteten würden. Wichtig sei, ihren Worten nach, die Lage im Blick zu behalten. Mit dem Einhalten der AHA-Regeln und dem Impfen könne man dafür sorgen, dass die Situation beherrschbar bleibe.

In Thüringen gilt derweil seit gestern eine neue Corona-Verordnung. Sie sieht unter anderem vor, die Kontaktbeschränkungen bis einschließlich 15. März 2021 beizubehalten, sieht aber auch leichte Lockerungen vor. Nächtliche Ausgangssperren entfallen demnach. Zudem wird die private Betreuung für Kinder bis zwölf Jahre aus maximal zwei Haushalten erlaubt, Kinder bis drei Jahre zählen bei Kontaktbeschränkungen nicht mehr mit. Außerdem dürfen die Mensen für Studierende wieder öffnen. Bei Hochzeiten oder Bestattungen sind jetzt 25 Personen zulässig. Ab dem 1. März 2021 dürfen Friseure, Gartenmärkte und Blu- menläden öffnen.

Kindertageseinrichtungen und Grundschulen in Thüringen dürfen am Montag nun doch nur unter bestimmten Voraussetzungen wieder öffnen. In einer Überarbeitung der gerade in Kraft getretenen neuen Corona-Verordnung des Gesundheitsministeriums heißt es, entscheidend sei die 7-Tage-Inzidenz. Gebe es in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt 200 Neuinfektionen oder mehr pro 100.000 Einwohner, müssten die Einrichtungen geschlossen bleiben. Bei einer Inzidenz zwischen 150 bis 200 werde das lediglich empfohlen.

Autor: RADIO JENA Redaktion JENAhoch2

Die Rundfunkinitaitive "103komma4 FM" startete am 01.01.2000 bei Radio OKJ das lokale Hörfunkprogramm "Radio Jena". Ab 2007 erschien mit "Lichtstadt.Netz" (später "Lichtstadt.News") ein erstes Online-News-Angebot von Radio Jena, das 2014 zum Omnichannel-Media-Portal "JEZT" (heute: "JENAhoch2") ausgebaut wurde. Die gemeinsame Radio- und Online-Redaktion erarbeitet Reportagen, Analysen, Berichte und Infos. "JENAhoch2" wird ehrenamtlich betrieben, ist nicht-kommerziell und erzielt auch keinerlei Einnahmen durch die Veröffentlichung von Reklame.

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