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„Corona-Hotspot Jena am 25.02.2021“: Ausbruchsgeschehen in Senioreneinrichtung mit 24 Fällen / 7-Tage-Inzidenz steigt auf 76,8

(Stadt Jena) – Erschreckende Bilanz der Zweiten Corona-Welle: Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Thüringen aktuell bei fast 120 und in Jena bei knapp 77, bundesweit ist der Wert jedoch 61,7. Dem Fachdienst Gesundheit wurden innerhalb der letzten 48 Stunden 33 neue SARS-CoV-2 Infektionen gemeldet; es wurden 15 Genesungsmeldungen verzeichnet.

14 der neuen Infektionen sind auf die Testungen in einer Senioreneinrichtung zurückzuführen. Hier haben sich 12 Personen des Pflegepersonals und 12 Bewohnende angesteckt. In einer Kindertagesstätte befindet sich eine Gruppe in Quarantäne, nachdem ein Kind positiv getestet wurde. Die weiteren Fälle traten im familiären Umfeld auf.

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Jenaer Burschenschaft Arminia auf dem Burgkeller und die „Grüne Tanne“ trauern: Aloyse E. Gombault im Alter von 87 Jahren verstorben

Aloyse E. Gombault – Foto: MediaPool Jena

(Radio Jena) – Wie erst gestern offiziell bekannt wurde, ist bereits am 23. Januar 2021 – und damit zwei Tage nach dem Tod seiner Ehefrau – der langjährige Vorsitzende der Burschenschaft Arminia auf dem Burgkeller, Aloyse E. Gombault, in Jena verstorben. Gombault hatte nicht nur „seine“ Burschenschaft 1991 aus dem Exil in Mainz nach Jena zurückgeführt sondern 1993 die Gaststätte „Grüne Tanne“ in Wenigenjena erworben, um diese historisch getreu wieder aufzubauen und zum neuen Sitz der Burgkellerburschenschaft zu machen – dort hatten am 12. Juni 1815 Studenten der Jenaer Universität die erste deutsche Burschenschaft gegründet.

Der Verstorbene wurde im Januar 1934 in Amsterdam geboren und avancierte nach seinem Studium zum Geschäftsführer der Deutschen Touring GmbH, eines Tochterunternehmens der Deutschen Bahn AG. Engagiert agierend als Mitglied der Sozialdemokratischen Partei, evangelischer Christ und in verschiedenen Ehrenämtern, wurde Aloyse E. Gombault 1998 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

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Die Stadt Jena übergibt 10.000 Masken an das Studierendenwerk, die ab heute abgeholt werden können

10.000 Masken wurden gestern an das Studierendenwerk übergeben. – Foto; Stadt Jena

(Stadt Jena) – Derzeit finden an den Jenaer Hochschuleinrichtungen keine regulären Präsenzveranstaltungen statt. Trotzdem sind einige Teilbereiche – wie Bibliotheken und Labore – für wichtige Forschungsarbeiten zugänglich. Der Aufenthalt in Hochschulräumen ist mit dem Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung verbunden.

Um allen Studierenden diesen Zugang zu ermöglichen, hat sich der Krisenstab der Stadt Jena entschlossen, 10.000 solcher medizinischen Masken an das Studierendenwerk Thüringen zu übergeben. Diese werden von heute ab an interessierte Studierende Jenas ausgegeben. Bereits gestern kam es auf dem Hof der Feuerwehr Jena Am Anger zu einer symbolischen Übergabe, an der u.a. Jenas Bürgermeister Christian Gerlitz, Sicherheits-Dezernent Benjamin Koppe und der Geschäftsführer des Studierendenwerkes Jena, Dr. Ralf Schmidt-Röh, teilnahmen.


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»JENA VOR FÜNF JAHREN« – „Jenapolis“ begeht weiter Rechtsbruch durch Nicht-Veröffentlichung von Gegendarstellungen!

Jenapolis Slogans aus dem Jahre 2015 – Abbildung © MediaPool Jena

Können Sie sich noch daran erinnern, was genau vor zehn Jahren in Jena ein Thema war? Wenn nicht, dann hilft es Ihren Gedanken vielleicht ein wenig auf die Sprünge, was wir hier im Newsblog von RADIO JENA am 23.02.2016 meldeten:

Nicht einmal einen Monat lang währte im vergangenen Jahr die Arbeit von Tobias Netzbandt als verantwortlicher Chef von Jenapolis. Dann löste ihn Immobilienmakler und Jenapolis-Gründer Arne Petrich in dieser Funktion wieder ab, nachdem sich Netzbandt in einem Jenapolis-Artikel von Anfang Oktober 2015 Informationen und Fakten einfach ausgedacht hatte. Allerdings gab es bis heute weder eine Klarstellung zu den falschen Behauptungen, noch wurde der gesetzliche Anspruch auf Veröffentlichung von Gegendarstellungen, wie er im Thüringer Pressegesetz eindeutig geregelt ist, in Jenapolis umgesetzt, obwohl die Gegendarstellungen Jenapolis und Netzbandt bereits Anfang Oktober 2015 – also vor beinahe fünf Monaten – zugestellt… HIER weiterlesen ==>


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STADTRAT LIVE: Heute tagen die Stadträte zum zweiten Mal im Februar

(Radio Jena, das lokale Hörfunkprogramm bei Radio OKJ) – Wie immer kann man unsere Sendung STADTRAT LIVE in Jena und der Region über Antenne hören, man findet sie im Kabelnetz Ostthüringen und auf dem Infokanal von ZONO Radio Jena im Internet. Um sie live online anzuhören braucht man einfach nur ganz oben auf unserer Webseite die Funktion „ONLINE-RADIO“ anzuklicken.

Die Stadtratssitzung beginnt um 17:45 Uhr und auf der Tagesordnung von insgesamt 54 Punkten gibt es u.a. diese Themen:

– Aktuelle Stunde „Schneechaos in Jena. Auswertung und Schlussfolgerungen für die Zukunft“

– Einleitungsbeschluss für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan VBB-J 45 „EichplatzAreal – Baufeld A“

– Der Klimakrise mit höchster Priorität begegnen (Evaluierung)

– Mehrere Beschlüsse zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan VBB-Wj 18 „Nördlich der Karl-Liebknecht-Straße“

– Wirtschaftsplan 2021 des Eigenbetriebes Kommunalservice Jena

Zu hören ist ZONO Radio Jena über Antenne von Camburg bis Orlamünde und Apolda bis Eisenberg auf der UKW-Frequenz 103,40 MHz sowie im Kabelnetz Ostthüringen auf 107,90 MHz. Die aktuelle Tagesordnung kann man sich HIER als PDF-Datei ansehen. Die Fortsetzung der 19. Sitzung des Stadtrates findet am morgigen Donnerstag, den 24.02.2021, ab 17:00 Uhr statt.


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WeCaRe-Bündnis: Gesundheitsversorgung als Schubkraft für die Region

Im 3. WeCaRe-Onlineforum geht es am 24. Februar 2021 um die Digitalisierung im Rettungswesen. – Foto: UKJ Anna Schroll

(UKJ/vdG) – Im Mai muss das WeCaRe-Konzept fertiggestellt sein – und es muss überzeugen. Das vom Universitätsklinikum und Universität Jena koordinierte Projekt tritt damit beim Bundesforschungsministerium im Wettbewerb „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“ an. Bei Erfolg winken bis zu 15 Millionen Euro Fördermittel für die sechsjährige Umsetzungsphase.

„Wir wollen die Praktiker in den verschiedenen Kliniken und Arztpraxen, die genau wissen, wo Lücken in der ländlichen Versorgungsinfrastruktur sind, mit Ingenieuren, IT-Experten, den Gemeinden, und innovativen Unternehmen zusammenbringen“, so Prof. Dr. Orlando Guntinas-Lichius vom Universitätsklinikum Jena. „Auf diese Weise entstehen beeindruckende Lösungsansätze.“ Als Beispiel zählt der WeCaRe-Koordinator das Projekt von Neurologen und Psychologen des Gedächtniszentrums am Uniklinikum auf, die zusammen mit Medizintechnik-Unternehmen und Software-Entwicklern aus der Region eine E-Health-Lösung für Menschen mit erhöhtem Demenz-Risiko entwickeln wollen, die auch die Angehörigen mit einbezieht.

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„Corona-Hotspot Jena am 23.02.2021“: Der 7-Tage-Inzidenzwert sinkt immer noch nicht ab und liegt derzeit bei knapp 76

RKI Dashboard (Symbolgrafik) – Bildquelle: MediaPool Jena

(Stadt Jena) – Dem Fachdienst Gesundheit wurden in den vergangenen zwei Tagen 7 neue SARS-CoV-2 Infektionen gemeldet.  12 Personen wurden als genesen gemeldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 75,8. Durch Laborergebnisse wurden drei weitere Typisierungen auf eine Mutation des SARS-CoV-2-Virus bekannt. Damit steigt die Gesamtzahl auf 30.

Eine Person des Pflegepersonals einer Senioreneinrichtung wurde positiv getestet. Hier läuft die Kontaktermittlung. Die weiteren vier Fälle traten im familiären Umfeld auf.

Die Jenaer Statistik am 23.02.2021:

            • Anzahl aktiver Fälle: 234
            • davon in den letzten 24 Stunden: 5

            • stationäre Fälle: 13
            • davon schwere Verläufe: 2

            • Infizierungen der letzten sieben Tage: 82
            • Sieben-Tage-Inzidenz für Jena: 75,8

            • Infizierte insgesamt seit dem 14.03.2020: 2.850
            • Gestorbene insgesamt: 58

            • Genesene insgesamt: 2.558
            • davon in den letzten 24 Stunden: 10

            • Quarantänezahl (Stand 16.02.2021): 676


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Sonder-Amtsblatt: Ab heute gilt eine neue Allgemeinverfügung der Stadt Jena

(Stadt Jena) – Am heutigen Dienstag wird durch Veröffentlichung in einem Sonder-Amtsblatt die neue Allgemeinverfügung zu Coronaregelungen der Stadt Jena in Kraft gesetzt. Diese war durch neue die Rechtsverordnung des Landes notwendig.

Änderungen zu der bisherigen Regelung ergeben sich kaum. So gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in speziellen öffentlichen Bereichen (Grabenring und Spielplätze). Ebenfalls bleiben die Regelungen zum Genuss alkoholischer Getränke in der Öffentlichkeit bestehen.

Die Jenaer Allgemeinverfügung bleibt bis zum 22. März 2021 wirksam. Da das Land Thüringen die nächtliche Ausgangsbeschränkungen aufgehoben hat, wurde in der Allgemeinverfügung das kommunal geregelte Betretungsverbot gestrichen. Kontaktbeschränkungen werden nun ebenfalls durch die Regelungen des Freistaates geordnet.

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Mitbestimmung in Pandemie-Zeiten: IG BAU ruft zu Teilnahme an Betriebsräte-Preis in Jena auf

Foto: IG Bau

(IG Bau) – Engagierte Betriebsräte gesucht: Arbeitnehmervertreter, die sich in Jena während der Coronakrise besonders um die Belange von Beschäftigten verdient machen, sind preisverdächtig. Noch bis Ende April können sie sich um den Deutschen Betriebsräte-Preis 2021 bewerben. Dazu hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) aufgerufen. „Von der Aufstockung des Kurzarbeitergeldes über einen wirksamen Gesundheitsschutz im Job bis hin zum Umgang mit einer drohenden Insolvenz – die Arbeit von Betriebsräten ist wichtiger denn je“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Frieder Neudeck.

Die Gewerkschaft appelliert zugleich an Beschäftigte in der Stadt, eine Arbeitnehmervertretung zu gründen, wo es bislang keine gibt. „Gerade in der Baubranche mit vielen kleinen Handwerksunternehmen ist in puncto Mitbestimmung noch viel Luft nach oben. Beschäftigte sollten sich aus Angst vor dem Chef aber nicht um ihr Recht bringen lassen und eine Vertretung wählen“, so Neudeck. Ein Betriebsrat kann bereits in Firmen ab fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegründet werden und bringt nicht nur Beschäftigten, sondern auch Unternehmen viele Vorteile.

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„Herzprobleme während der Pandemie besonders ernst nehmen“: Kardiovaskuläre Erkrankungen werden am UKJ ohne Einschränkungen versorgt

Prof. Christian Schulze, Kardiologe und Direktor der Klinik für Innere Medizin I am Uniklinikum Jena. – Foto: UKJ

(UKJ/kbo/as) – Die Zahlen sind beunruhigend: Während der Pandemie fanden in Mitteldeutschland deutlich weniger Herzkatheteruntersuchungen als gewöhnlich statt und die Zahl der Todesfälle, die in Zusammenhang mit Herz- beziehungsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen, ist gestiegen. Auf diese Entwicklung hat die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) jüngst hingewiesen. Kaum eine andere Vorerkrankung erhöhe das Sterberisiko von COVID-19-Patienten so sehr wie eine chronische Herzschwäche, auch Herzinsuffizienz genannt. An ihr leiden 20 Prozent der im Krankenhaus behandelten COVID-19-Erkrankten. Hinzukommt, dass verunsicherte Patienten aus Sorge vor einer Ansteckung dringend notwendige kardiovaskuläre Therapien nicht in Anspruch nehmen.

„Es ist daher besonders wichtig, diese Patientengruppe weiterhin bestmöglich zu versorgen“, sagt Professor Christian Schulze, Kardiologe und Direktor der Klinik für Innere Medizin I (Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Internistische Notfallmedizin) am Uniklinikum Jena (UKJ). „Herzsymptome sollten keinesfalls ignoriert und eine kardiologische Abklärung sollte nicht verschoben werden. Denn je später der Patient diagnostiziert wird, desto schwieriger ist eine erfolgreiche Behandlung der Herzerkrankung“, so der Kardiologe weiter, der betont, dass die Versorgung kardiovaskulärer Erkrankungen am UKJ uneingeschränkt weiterläuft.

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