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„Freiräume für alle = Ja / Aggressivität gegen Ordnungskräfte = Nein“: Die FDP äußert sich zu den Geschehnissen auf der Rasenmühleninsel

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Grillfeten im Jenaer Paradies. – Foto © Stadt Jena Kristian Philler

(FDP Jena) – Am Wochenende hielten sich abends zahlreiche Jugendliche auf der Rasenmühleninsel auf. Als die Polizei teils massive Ruhestörungen und Alkoholmissbrauch unterbinden wollten, ging ein Teil der jugendlichen aggressiv bis handgreiflich gegen die Polizei vor. Die FDP-Fraktion unterstützt das Vorgehen der städtischen Ordnungsbehörden und der Polizei. Bei allem, was wir wissen, sind die Ordnungskräfte verhältnismäßig vorgegangen.

„Wir sind für die Schaffung und den Erhalt von Freiräumen für Jugendliche und die Begleitung durch Sozialarbeit vor Ort. Da bin ich sehr dafür. Das ist jedoch keine Alternative zu polizeilichen Maßnahmen, wenn sie erforderlich sind. Grüne und Linke stellen hier einen falschen Gegensatz zwischen sinnvollen Maßnahmen her. Tatsächlich wird zusammen ein Schuh draus, damit sich alle Bürger in Jena an jedem öffentlichen Ort sicher und frei fühlen können. Man kann das eine tun, ohne dass andere zu lassen“, sagt Stefan Beyer als Mitglied und stellvertretender Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses.

FDP-Fraktionsvorsitzender Alexis Taeger: „Wenn es um Freiräume geht, gilt es zunächst, bestehende Freiräume zu erhalten – auch auf der Rasenmühleninsel. Wenn sich Gruppen auf der Rasenmühleninsel sehr aggressiv verhalten und nicht daran gehindert werden, dann traut sich irgendwann keiner mehr hin. Das gilt auch für den größeren Teil der Jugendlichen, die friedlich ihre Wochenendabende verbringen wollen. Der Verzicht auf Polizeieinsätze reduziert daher sogar Freiräume, denn am Ende bliebe nur der Freiraum des Stärkeren.“

Autor: RADIO JENA Redaktion JENAhoch2

Die Rundfunkinitaitive "103komma4 FM" startete am 01.01.2000 bei Radio OKJ das lokale Hörfunkprogramm "Radio Jena". Ab 2007 erschien mit "Lichtstadt.Netz" (später "Lichtstadt.News") ein erstes Online-News-Angebot von Radio Jena, das 2014 zum Omnichannel-Media-Portal "JEZT" (heute: "JENAhoch2") ausgebaut wurde. Die gemeinsame Radio- und Online-Redaktion erarbeitet Reportagen, Analysen, Berichte und Infos. "JENAhoch2" wird ehrenamtlich betrieben, ist nicht-kommerziell und erzielt auch keinerlei Einnahmen durch die Veröffentlichung von Reklame.

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