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Linken-Bundesvorsitzende fordert Wähler auf, den Freien Demokraten für Thüringer Wahl-Eklat eine Lektion zu erteilen

Katja Kipping, Bundesvorsitzende DIE LINKE. - Bildrechte DIE LINKE

Katja Kipping, Bundesvorsitzende der Partei DIE LINKE. – Bildrechte: DIE LINKE

(red) – Angesichts der bevorstehenden Bürgerschaftswahl in Hamburg hat die Linken-Bundesvorsitzende Katja Kipping die Wählerinnen und Wähler dazu aufgerufen, den Freien Demokraten wegen des Wahl-Eklats im Erfurter Landtag eine Lektion zu erteilen.

Auf der zentralen Abschlusskundgebung der Hamburger Linken am gestrigen Mittwochabend in der Altonaer Fabrik erklärte die Politikerin, bei der am Sonntag anstehenden Bürgerschaftswahl müsse die FDP für das abgestraft werden, was in Thüringen passiert sei.

„Sie soll bei dieser Wahl merken, dass auch die Hamburgerinnen und Hamburger diesen historischen Dammbruch nicht einfach so hinnehmen“, so Kipping auf der Kundgebung, an der auch der frühere Parteichef Gregor Gysi teilnahm.

Hintergrund: Vor 14 Tagen hatte sich im dritten Wahlgang neben dem früheren Ministerpräsidenten Bodo Ramelow und einem Kandidat der Alternative für Deutschland (AfD) auch FDP- Landeschef Thomas Kemmerich zur Wahl gestellt, nachdem Amtsinhaber Ramelow zuvor in zwei Wahlgängen gescheitert war.

Kemmereich wurde in geheimer Wahl mehrheitlich gewählt und nahm die Wahl anschließend an, obwohl er auch Stimmen der AfD erhalten hatte. Sowohl die Partei DIE LINKE als auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Parteispitzen von SPD und CDU forderten Kemmerich daraufhin ultimativ auf, von seinem Amt wieder zurückzutreten, was dieser auch tat. FDP Parteichef Christian Lindner nannte es anschließend einen Fehler, dass Kemmerich die Wahl angenommen habe und entschuldigte sich im Bundestag für das Verhalten seines Parteikollegen.


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Mit individueller Therapie gegen chronische Schmerzen: Fachtagung „Projekt PAIN 2020″zur medizinischen Versorgung finder heute in Erfurt statt

(ukj/ac) – Oft vergehen Jahre bis Schmerz-Patienten den Weg in eine Schmerz-Ambulanz oder eine Schmerz-Praxis finden. Hier setzt PAIN 2020 an. Mit diesem Projekt etablieren die Deutsche Schmerzgesellschaft und die BARMER seit 2019 gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Jena (UKJ) und der Zentralklinik Bad Berka eine neue Versorgungsform. Diese zielt darauf ab, die an der Behandlung von Schmerzpatienten beteiligten Fachgebiete – Ärzte, Psychologen und Physiotherapeuten – frühzeitig miteinander zu vernetzen, um Patienten eine optimale Diagnostik und Therapie zu bieten. Und sie damit vor einer Chronifizierung ihrer Schmerzen zu bewahren.

Prof. Winfried Meißner, Leiter der Schmerztagesklinik am UKJ, stellt das Modellprojekt als Beispiel für innovative medizinische Versorgung in Thüringen heute bei der regionalen Fachtagung des Bundesverbands Managed Care e.V. in Erfurt vor. Bei der Tagung unter dem Motto „Versorgung in Thüringen weiterdenken“ diskutieren unter anderem die bis 2020 amtierende Gesundheitsministerin Thüringens Heike Werner, Birgit Dziuk, Landesgeschäftsführerin der Barmer in Thüringen, Dr. Annette Rommel, erste Vorsitzende des Vorstands der Kassenärztlichen Vereinigung und Prof. Jutta Bleidorn, Direktorin des Institut für Allgemeinmedizin des UKJ, über Entwicklungen im Thüringer Gesundheitswesen.


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Intershop AG: Leichtes Wachstum des Gesamtumsatzes, der Cloud-Umsatz stieg jedoch um 18 %

(Intershop AG) – Die Intershop Communications AG, führender unabhängiger Anbieter innovativer Lösungen für den Omni-Channel-Commerce, hat im Geschäftsjahr 2019 ihre Umsatzerlöse im Konzern um 1 % auf 31,6 Mio. Euro gesteigert (Vorjahr: 31,2 Mio. Euro). Dabei wurden in der strategischen Umstellung vom Lizenz- auf das Cloud-Geschäft deutliche Fortschritte erzielt. Da der Erlösanstieg noch nicht ausreichte, um Kosten und Umsatzverschiebungen aus der Cloud-Transformation zu kompensieren, wurde ein negatives operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe -6,5 Mio. Euro verbucht (Vorjahr: -5,9 Mio. Euro). Dies schließt 0,8 Mio. Euro Restrukturierungsaufwand ein. Auf Basis einer im vierten Quartal durchgeführten Anpassung der Kostenstruktur und dem Abschluss der Cloud-Transformation sind für das laufende Jahr die Weichen auf profitables Wachstum gestellt.

Im Berichtszeitraum stiegen die Cloud- und Subscription-Umsätze von Quartal zu Quartal um insgesamt 18 % auf 6,4 Mio. Euro (Vorjahr: 5,4 Mio. Euro). Dabei kletterte der Auftragseingang im Cloud-Geschäft um 82 % auf 13,1 Mio. Euro (Vorjahr: 7,2 Mio. Euro). Die Lizenzerlöse erhöhten sich um 8 % auf 2,6 Mio. Euro (Vorjahr: 2,4 Mio. Euro). Mit 8,1 Mio. Euro lagen die Wartungserlöse auf Vorjahresniveau. Die Serviceerlöse sanken im Vergleich zum Vorjahr um 4 % auf 14,5 Mio. Euro (Vorjahr: 15,2 Mio. Euro).

Dr. Jochen Wiechen, Vorstandsvorsitzender der Intershop Communications AG: „Die Wandlung vom Lizenz- zum Cloud-Unternehmen ist ein Kraftakt, den wir vor zwei Jahren in Angriff genommen haben, um Intershop zukunftsfähig aufzustellen. Zwar konnten wir unsere ambitionierten Ziele für 2019 nicht erreichen. Die erzielten Fortschritte weisen dennoch eindeutig in eine positive Richtung. Das stimmt uns zuversichtlich. Wir sehen die Transformation unseres Geschäftsmodells nun so gut wie abgeschlossen. Die im Herbst angestoßene Restrukturierung trägt dazu bei, auf Basis wiederkehrender Erlöse im laufenden Jahr wieder profitabel zu wachsen.“

Aufgrund einer insgesamt noch zu geringen Wachstumsdynamik verringerte sich die Bruttomarge im Geschäftsjahr 2019 um 3 Prozentpunkte auf 35 %. Die betrieblichen Aufwendungen sanken um 2 % auf 17,5 Mio. Euro. Auch die Kosten im Bereich Marketing und Vertrieb reduzierten sich um 9 % auf 8,8 Mio. Euro. Die Kosten für Forschung und Entwicklung verringerten sich um 2 % auf 4,6 Mio. Euro. Die Verwaltungskosten sanken um 4 % auf 3,4 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) betrug -6,5 Mio. Euro (Vorjahr: -5,9 Mio. Euro). Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) kam auf -2,3 Mio. Euro (2019 ohne IFRS 16: -4,0 Mio. Euro; 2018: -3,7 Mio. Euro). Das Periodenergebnis nach Steuern belief sich auf -6,8 Mio. Euro (Vorjahr: -6,7 Mio. Euro).

Der Intershop-Konzern wies zum 31. Dezember 2019 eine Bilanzsumme von 27,6 Mio. Euro auf (+22 %). Das Eigenkapital stieg um 15 % auf 15,7 Mio. Euro, womit die Eigenkapitalquote zum Ende des Jahres auf einem weiterhin hohen Niveau von 57 % verblieb (31. Dezember 2019 ohne IFRS 16: 61 %; 31. Dezember 2018: 60 %). Die liquiden Mittel erhöhten sich auf 7,7 Mio. Euro (Vorjahr: 7,2 Mio. Euro). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verbesserte sich im Berichtszeitraum auf -1,8 Mio. Euro nach -4,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Intershop beschäftigte zum Jahresende 2019 weltweit insgesamt 314 Mitarbeiter.

Markus Klahn, COO der Intershop Communications AG: „Ergänzend zu der Anpassung der Kostenstruktur haben wir in den Bereichen Marketing und Vertrieb Ende 2019 verschiedene Maßnahmen der operativen Exzellenz durchgeführt. Ziel ist die effizientere Lead-Generierung, der konsequente Fokus auf das B2B-Segment und eine stärkere Einbindung der Vertriebspartner. Technologisch nehmen wir mit unserer B2B-Lösung schon lange eine Spitzenposition ein. Mit der Transformation zum Cloud-Anbieter wollen wir dies auch in unternehmerischer Sicht realisieren.“

Insgesamt erwartet Intershop für das Geschäftsjahr 2020 einen leichten Anstieg der Konzernumsätze. Bei einer leichten Verbesserung von Bruttoergebnis und Bruttomarge wird ein leicht positives operatives Ergebnis (EBIT) prognostiziert. Der vollständige Konzernabschluss wird Mitte März 2020 veröffentlicht.


Hinweis: Alle in dieser Meldung genannten Geschäftszahlen sind vorläufig und stehen unter dem Vorbehalt der Abschlussprüfung.


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„STADTRAT LIVE“: Heute Abend gibt es wieder unsere Liveübertragung in Radio und Internet

Stadtrat Live Teaser 2020

(Radio Jena) – Seit über zwei Jahrzehnten kann man unsere Sendung STADTRAT LIVE in Jena und der Region über Antenne hören, findet sie im Kabelnetz Ostthüringen und auf dem Infokanal von ZONO Radio Jena im Internet. Um sie live anzuhören braucht man einfach nur ganz oben auf unserer Webseite die Funktion „ONLINE-RADIO“ anzuklicken.

STADTRAT LIVE beginnt heute um 17:45 Uhr und auf der Tagesordnung von insgesamt 33 Punkten gibt es u. a. die folgenden Themen:

– Aktuelle Stunde zur Ministerpräsidentenwahl und ihren Konsequenzen in Jena

– Aussprache zur Großen Anfrage der CDU-Fraktion: „Jena International“

– Haushaltswirtschaftliche Sperre für das Haushaltsjahr 2020

– Fortschreibung des Schulnetzplanes, Weiterentwicklung der Förderzentren und des Gemeinsamen Unterrichts von Kindern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarfen

– Klima Invest als wichtige Förderrichtlinie für künftige Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen in der Stadt Jena

Zu hören ist ZONO Radio Jena über Antenne von Camburg bis Orlamünde und Apolda bis Eisenberg auf der UKW-Frequenz 103,40 MHz sowie im Kabelnetz Ostthüringen auf 107,90 MHz. Durch die Sendung führt wie immer Rainer Sauer, der wegen der Aktuellen Stunde das von ihm zuvor angekündigte Programm kurzfristig geändet hat.

Hinweise: Die aktuelle Tagesordnung kann man sich HIER als PDF-Datei ansehen. Alle STADTRAT LIVE Sendungen gibt es kostenlos und werbefrei zum Nachhören exklusiv auf unserem Podcast bei Soundcloud, den man unter http://www.stadtratlive.de findet. Die letzte Stadtratssitzung aus dem ZONO Radio Jena Archiv findet man nachstehend.


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Expertentreffen der WHO: UKJ-Mediziner Prof. Mathias Pletz war bei Tagung zum Coronavirus in Genf

Prof. Mathias Pletz bei der Tagung der WHO zu Coronavirus in Genf. - Foto privat

Prof. Mathias Pletz bei der Tagung der WHO zu Coronavirus in Genf. – Foto: privat

(UKJ/as) – Mehr als 300 Wissenschaftler und Experten haben sich in den vergangenen zwei Tagen im Hauptbüro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf über das neuartige Coronavirus Covid-19 ausgetauscht. Mittendrin: Prof. Mathias Pletz, Leiter des Instituts für Infektionsmedizin und Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Jena (UKJ). Bereits bei dem Ausbruch der Infektionskrankheit SARS war seine Expertise gefragt.

Wichtigstes Ziel der Runde in Genf sei es gewesen, die entscheidenden Fragen für die Forschung zu definieren, um den Ausbruch stoppen zu können, so Prof. Pletz. Im Kampf gegen die neue Lungenkrankheit will die WHO die Suche nach einem Impfstoff und wirksamen Medikamenten beschleunigen. Eine weitere wichtige Aufgabe sei es, einfachere Testverfahren für den Nachweis von Infektionen zu entwickeln, so die Expertenrunde. „Einigkeit herrschte jedoch auch darüber, dass generell dieselben Schutzmaßnahmen wie bei der Influenza angewendet werden sollten“, so Prof. Pletz. Ganzkörperanzüge seien demnach nicht erforderlich.

Weitere Informationen findet man HIER auf der Webseite der WHO.


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„Wehret den Anfängen rechter Ideologien!“ – Jenas OB und Lobedas OTBM bei Kranzniederlegung in Zwickau

Volker Blumentritt, OB Dr. Thomas Nitzsche und OB Pia Findeiß. - Bildquelle Stadt Jena

Volker Blumentritt, OB Dr. Thomas Nitzsche und OB Pia Findeiß. – Bildquelle: Stadt Jena

(Stadt Jena) – „Wehret den Anfängen rechter Ideologien!“ Mit diesem Appell legten Jenas Oberbürgermeister Thomas Nitzsche und Ortsteilbürgermeister Volker Blumentritt gestern gemeinsam mit Zwickaus Oberbürgermeisterin Pia Findeiß für die Opfer des NSU einen Kranz nieder.

Kranz der Stadt Jena in Zwickau für die Opfer des NSU. - Bildrechte Stadt Jena

Kranz der Stadt Jena in Zwickau für die Opfer des NSU. – Bildrechte: Stadt Jena

Am Erinnerungsort in Zwickau sendeten die drei ein einhelliges Signal gegen Ideologien der Ausgrenzung. Jena und Zwickau teilen durch die bekanntesten Täter des NSU-Komplexes eine Verpflichtung des Mahnens. „Jena hat die Verantwortung für den NSU lange etwas Beiseite geschoben. Mit dem Erinnerungsjahr 2021 wollen wir gemeinsam mit der Zivilgesellschaft die unbegreiflichen Taten des Trios und seiner Helfer aufarbeiten“, sagte Thomas Nitzsche.

Volker Blumentritt, OB Pia Findeiß und OB Dr. Thomas Nitzsche. - Bildquelle Stadt Jena

Volker Blumentritt, OB Pia Findeiß und OB Dr. Thomas Nitzsche trafem sich in Zwickau. – Bildquelle: Stadt Jena

Volker Blumentritt berichtete aus seiner eigenen Biographie: „Im September 2000 standen Ralf Wohlleben und ein weiterer Kumpan vor dem Stadtteilzentrum in Neu-Lobeda und wollten eine Jugendorganisation der NPD gründen. Ich konnte sie wegschicken und dieser Partei ist es nie gelungen, hier Fuß zu fassen.“

OB Nitzsche im Gespräch mit Pressevertretern in Zwickau - Bildrechte Stadt Jena

OB Nitzsche im Gespräch mit Pressevertretern in Zwickau – Bildrechte: Stadt Jena

Pia Findeiß erinnerte an Volker Blumentritts Initiative des Besuches einer Jenaer Delegation in Zwickau. Sie sei sehr dankbar, dass die Stadt Jena hier den Opfern gedenkt. Gleichzeitig nahm sie eine Einladung zum Gegenbesuch in Jena an – nach Möglichkeit zur Benennung des Enver-Şimşek-Platzes im Mai 2020.