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„Mit oder ohne Masken?“ – Der FCC plant zum Regionalligastart in einer Woche mit Zuschauern

FCC News Banner - Abbildung © FC Carl Zeiss Jena

(FCC News) – Am 15. August 2020 startet der FC Carl Zeiss Jena in die neue Saison und freut sich dabei auf die Rückkehr von Zuschauern ins Ernst-Abbe-Sportfeld! FCC-Geschäftsführer Chris Förster: „Seit einiger Zeit sind wir intensiv mit der Ausarbeitung eines tragfähigen Hygienekonzepts beschäftigt, das wir in enger Abstimmung mit der Stadt Jena, in der wir in einem sehr konstruktiven Austausch sind, auf den Weg bringen wollen. Wir befinden uns, auch wenn die endgültige Genehmigung noch nicht vorliegt, in der finalen Phase. Wir werden, wenn auch mit erheblichem Aufwand, Spiele mit Zuschauern gewährleisten können.“

Auch wenn die Zahl der letztlich ins Stadion dürfenden Zuschauer sowie einige organisatorische Details zum heutigen Stand noch nicht abschließend geklärt sind, stehen bereits einige Eckdaten fest. So werden im Rahmen des Hygienekonzeptes unter Einhaltung der erforderlichen Mindestabstände von 1,50 m und Tragen eines Mund-Nase-Schutzes ausschließlich Sitzplätze zur Nutzung freigegeben. Hierbei wird es nach aller Voraussicht fünf voneinander getrennte Zuschauerbereiche auf der Haupttribüne (unterteilt in drei Zonen) und Gegengerade (zwei Zonen) geben. Weiterlesen


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EILMELDUNG: Bund stoppt Ramelows rot-rot-grünen Flüchtlingsdeal mit Griechenland

(red + Content von SPIEGEL.online) – Nach Informationen des Nachrichtenmagazins SPIEGEL.online hat das Bundesinnenministerium (BMI) dem Freistaat Thüringen die Aufnahme mehrerer Hundert zusätzlicher Flüchtlinge von den griechischen Inseln untersagt. Integrationsminister Dirk Adams soll eine Klage hiergegen in Erwägung ziehen, so SPIEGEL.online.

Weiter heißt es, in einem Schreiben des BMI-Staatssekretärs Hans-Georg Engelke an Adams würde darauf verwiesen, dass die rechtlichen Voraussetzungen nicht erfüllt seien. Sollte die Bundesregierung dem rot-rot-grünen Deal mit Griechenland trotzdem zustimmen, würde die (Zitat) „Bundeseinheitlichkeit nicht gewahrt.“ Engelke solle zudem auf den Paragrafen 23 des Aufenthaltsgesetzes verweisen, wonach das „Einvernehmen“ mit dem BMI nötig sei, wenn man zusätzliche Flüchtlinge auf das Terrain der Bundesrepublik Weiterlesen


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17 TAGE EUROPA: Mittwoch, 07.08.2002 | EIN GANZES MUSEUM FÜR EINEN EINZIGEN MANN

Vincent van Gogh Weizenfeld mit Krähen 1890. - Foto © Van Gogh Museum Amsterdam

Der vierzehnte Tag: Callantsoog / Amsterdam / Uttrecht / Arnheim / BAB 3 Raststätte Hünxe

Losung am 7. August
„Ich kann nichts dafür, dass meine Bilder sich nicht verkaufen lassen.
Aber es wird die Zeit kommen, da die Menschen erkennen,
daß sie mehr wert sind als das Geld für die Farbe.“
(Vincent van Gogh in einem Brief an seinen Bruder Theodore)

Früh um sechs Uhr fahre ich los vom Campingplatz Callantsoog Richtung Amsterdam und „de Nederlande“ sind immer noch so klein, dass ich bereits um kurz vor sieben Uhr in Amsterdam bin. Es bleibt mir Zeit genug, einen Rastplatz anzusteuern um ein bisschen „Radio 2“ zu hören und an den „Tausand“-Projekten weiterzuarbeiten. In der Nacht hatte es geregnet und das hat mit der Bodenfeuchtigkeit zu tun oder „de Unstabiliait van de Atmosphaere“ (wie es mir der Radiosprecher erklärt), die im Laufe des Tages als Wasserdampf in die Wolken steigt und ab dem späten Nachmittag oder der Nacht hier und da als Regen herunterkommt.

Aber wenn morgens die Sonne erst einmal aufgegangen ist, dann bleibt es trocken, sagt der Wettermann – heute war das genau in Holland um 6 Uhr 55 der Fall. Man muss also nur abwarten können. Punkt neun Uhr am vierzehnten Tag meiner Reise wird die Stadtgrenze von Amsterdam überschritten. Als guter Deutscher mit all der Last der Vergangenheit (und aus dieser Geschichte kommen wir so schnell nicht raus) denkt man da unwillkürlich an Annelies Marie aus Frankfurt am Main. Weiterlesen


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OncoReVir-Register gestartet: Corona und Co. bei Krebspatienten besser verstehen

Frau Professorin Dr. Marie von Lilienfeld-Toal

Frau Professorin Dr. Marie von Lilienfeld-Toal

(Deutsche Krebshilfe) – Banale Erkältungen, die klassische Grippe oder viral bedingte Lungenentzündungen, zu denen auch die neuartige Erkrankung COVID-19 zählt: Bestimmte respiratorische Viren (CARV) verursachen Atemwegsinfekte, die für Krebspatienten besonders bedrohlich werden können. Wissenschaftler aus Jena, Heidelberg und Mainz haben nun das Register OncoReVir gestartet, um Risikofaktoren und Krankheitsverläufe besser zu verstehen und die Therapie von Virusinfektionen bei Krebspatienten zu verbessern. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Projekt mit rund 200.000 Euro.

Die aktuelle Corona-Pandemie zeigt, welche Dynamik CARV-Infektionen entfalten können. Aufgrund zunehmender und zum Teil alarmierender Fallberichte sind Onkologen und Hämatologen bereits seit einigen Jahren vermehrt auf respiratorische Viren aufmerksam geworden. Tödlich können die Infekte vor allem dann werden, wenn sie die unteren Atemwege – damit ist in erster Linie die Lunge gemeint – betreffen. Weiterlesen


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„Parken ./. Flohmarkt“: Jenakultur will Trödelmärkte zukünftig gerne auf dem Eichplatz stattfinden lassen

Jenaer Trödelmarkt vor dem Eichplatz. - Foto JenaKultur C. Häcker

Jenaer Trödelmarkt vor dem Eichplatz. – Foto: JenaKultur C. Häcker

(red + Content von Jenakultur) – Der Jenaer Trödelmarkt war ursprünglich für den 15. August und den 19. September 2020 geplant. Diese Termine werden nun ausfallen. JenaKultur arbeitet aktuell an einem neuen Termin, Ort und Konzept; die Veranstaltung wird zudem an die Pandemie angepasst.

In anderen Städten ist dies einfacher zu realisieren, weil beispielsweise ein großer Parkplatz zur Verfügung steht. In Jena gestaltet sich das laut Carsten Müller, dem stellvertretenden Werkleiter von JenaKultur schwieriger: „Für die nächsten Trödelmärkte mussten wir mit mindestens 150 Ständen rechnen. Das alles auf einer nicht abgrenzbaren Fläche mit nicht registrierten und oftmals privaten Standbetreibern und der spontanen Anmeldemöglichkeit ist unter aktuellen Auflagen Weiterlesen


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17 TAGE EUROPA: Dienstag, 06.08.2002 | TAUSAND TRÄUME

Groote Keeten; Der Strand im August 2002

Groote Keeten: Der Strand im August 2002

Der dreizehnte Tag: Callantsoog / Groote Keeten

Losung am 6. August
„Es gibt schlimmere Verbrechen, als Bücher zu verbrennen.
Eines davon ist, sie nicht zu lesen.“
(Ray Bradbury)

Der Morgen bringt eine Überraschung: In einem wolkenlosen blauen Himmel brennt die Sonne und es ist fast so heiss wie in Südfrankreich. Das ist zumindest ungewöhnlich, nach dem leichten Regen der letzten Tage. Heute will ich die einzelnen Küstendörfer inspizieren. Zwischen Den Helder und dem etwa 40 Kilometer südlicher gelegenen Alkmaar gibt es eine Menge davon. Von unten nach oben sind dies Orte wie Bergen und Schoorl, Camperduin, Petten und Sint Maartenzee, Callantsoog (auf dessen Zeltplatz ich nochmals genächtigt habe, t’Zand, Groote Keeten und Julianadorp. Und genau hier möchte ich Eindrücke und Ideen für ein Buch sammeln, das auf einem anderen Buch aufbaut, das ich als Kind abgöttisch geliebt habe: James Graham ‚J. G.‘ Ballards „Die 1000 Träume von Stellavista (und andere Vermilion Sands Stories“ aus dem Jahre 1971.

Ballards Sammlung (die im Original „Vermilion Sands“ heißt / deutsch: „Zinnober Strand“) beinhaltet SF-Geschichten, zu denen ich schon ein Vierteljahrhundert zuvor als junger Musiker Lieder und Liedtexte schrieb, darunter 1977 „Fable Man“ und „Drakeman“ für meine damalige Band „Melvin Dawson and Friends. Seit Mitte der Neunziger Jahre wollte ich eine eigene Geschichtensammlung zusammenstellen, die eine Fortsetzung des Buches werden sollte (sozusagen „VS Revisited“), aber es kamen bislang nur zwei Geschichtenfragmente dabei heraus: „Das Herrenhaus“ und „Sünder Bay“. Weiterlesen


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Nach Zusammenprall mit Lkw verbrannt: Todesopfer bei Verkehrsunfall im SHK

Trauerkerze mit Schwarzer Rose - AdobeStockLicense#172738460

(red + LPI Jena Newsroom) – Am Mittwochnachmittag (05.08.2020) kam es im SHK gegen 16:30 Uhr auf der Landstraße bei Bobeck zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Todesopfer.

Der Fahrer eines MAN-Lastkraftwagen war gerade beim Abbiegen auf den Parkplatz Rotbuchen als ein aus Fahrtrichtung Schöngleina kommendes Motorrad frontal auf den schon in der Einfahrt befindlichen Lkw prallte. Daraufhin fing der MAN-Laster Feuer und brannte aus.

Der Lkw-Fahrer konnte sich aus seinem Fahrzeug retten und erlitt einen Schock. Etwa 40 Kameraden von Feuerwehren aus Bobeck, Waldeck und Albersdorf sowie die Wehren aus Hermsdorf und Bad Klosterlausnitz konnten den mittlerweile sich im Vollbrand befindlichen Lastkraftwagens mit Schwer- und Leichtschaum Weiterlesen


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Sinkende Umsätze: Corona-Pandemie trifft bislang eher erfolgsverwöhnte Carl Zeiss Meditec AG

Foto © Carl Zeiss Meditec AG

Foto © Carl Zeiss Meditec AG

(red + Content der Carl Zeiss Meditec AG)  – Die Auswirkungen der Corona-Krise sorgen auch beim in Jena ansässigen Konzern Carl Zeiss Meditec für deutliche finanzielle Einbußen bei dem bislang eher erfolgsverwöhnten Unternehmen, das gut 3.300 Mitarbeiter beschäftigt.

Wie der Medizintechnik-Riese gestern der Presse mitteilte, belief sich der Umsatz in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf nur noch rund 967,9 Mio. Euro und sank damit um etwa 5,8 Prozent oder knapp 60 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Weiterlesen


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Wieder freie Fahrt: Baustellen Burgauer Weg und Katharinenstraße abgeschlossen

(Stadt Jena) – Schon gestern fertig und seit heute komplett offiziell für den Verkehr freigegeben wurde der Burgauer Weg zwischen dem Abzweig Lichtenhainer Brücke und Höhe Altes Wehr. Die Freiflächengestaltung ging in die finale Phase, weshalb die Bauarbeiten für etwa einen Monat die gesamte Fahrbahnbreite beanspruchten (wir berichteten).

Außerdem wurde die Baustelle in der Katharinenstraße zwischen August-Bebel-Straße und Talstraße an der Leutrabrücke zwei Tage früher als geplant abgeschlossen. Damit steht diese wichtige Wegebeziehung in Jena-West dem Verkehr wieder zur Verfügung. Die Vollsperrung war seit dem 15. Juni 2020 notwendig geworden, um die Verlegung eines neuen Mischwasserkanals unter der Brücke zu gewährleisten.


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17 TAGE EUROPA: Montag, 05.08.2002 | STRANDGUT (Teil Zwei)

The sleeping Beauty von John Burgess © 2012

„Sleeping Beauty“ von John Burgess © 2002

Der zwölfte Tag: Raststätte Hünxe / Arnheim / Apeldoorn / Meppel / Herrenveen / Sneek / Ijsselmeer / Den Helder / Callantsoog

Ein nicht ganz europäischer Nachtrag zum 05. August

Während ich am 05. August am Strand von Groote Keeten mein Aufnahmegerät platziert habe und Kunstkopf-Stereoaufnahmen mache, habe ich Zeit im feuchten Sand an der Brandung entlang zu laufen undmir das angeschwemmte Strandgut anzuschauen. Taureste, Plastikstreifen, Holzfragmente, Meertang und andere maritime Überbleibsel; vielleicht sind auch einige Wrackteile dabei. Der Engländer nennt es Flotsam und ich erinnereich an einen Titel von Peter Gabriel, in dem es um „Flotsam and Jetsam“ geht – Jetsam ist dabei das Treibgut oder Seetrift, dass im Meer verbleibt.

In diesem Song umschreibt Gabriel gekonnt meisterhaft die Dinge, ohne sie direkt anzusprechen. Es ist davon die Rede, dass sich etwas Hässliches zeigen wird, wenn die Ebbe kommt, davon dass seine Liebste beunruhigt wäre, wenn er sie nur berühren könnte, aber nur insoweit, wie der Wind das Segel berühren kann, hauchzart. Aber selbst das ist dem Protagonisten in „Flotsam and Jetsam“ nicht möglich. Übersetzt: „Das Treibgut ging über Bord und treibt nun als Strandgut langsam heran. Meine Liebe, wir beide wissen, dass hier nichts so ist, wie es scheint.“ Also bleibt ihm nur dieses Lied, um sie zu alarmieren. – Das führt meine Gedanken an diesem Tag im Jahrzehnte zurück.

Am 05. August 1962 wurde in den USA der leblose Körper einer Frau aufgefunden, der fast schon ein öffentlicher Körper gewesen war. Sexgöttin nannte man sie, außen Vamp und innen das ewige Kind, die blonde Venus. Und trotzdem gewinnt man mit diesen falschen Attributen nicht einen Zentimeter Land auf der „terra incognita“ dieser Frau. – War es Mord oder Selbstmord? Für beide Thesen gibt es genügend Gründe zur Annahme. Und noch mehr Fragen. Weiterlesen