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Hundehaltung in Jena: Neue Kottüten-Spender wurden in Betrieb genommen

Hundekot-Tütenspender in Jena.. - Foto © KSJ

Hundekot-Tütenspender in Jena.. – Foto © KSJ

(KSJ) – Auf Straßen und Gehwegen der Stadt Jena kommt es immer wieder zu Verunreinigungen durch Hundekot. Dies ist für viele Bürger ein großes Ärgernis. So wurde wiederholt der Wunsch an die Verantwortlichen der Stadt herangetragen, an bestimmten Standorten Hundekottüten anzubieten.

Ein ähnliches Projekt war in den 1990er Jahren gescheitert, weil die Ständer wiederholt durch Vandalismus zerstört wurden. Die Stadt Jena hat sich trotzdem entschlossen, an ausgewählten Standorten einen neuen Versuch zu starten und Hundekottütenspender an den Eingängen zu Parkanlagen und viel genutzten Wegen anzubringen.

Die Hundekottüten werden kostenlos an folgenden Standorten…

1.) Winzerla: Schrödinger Straße, Eingang zur Wasserachse / Flößerbrunnen
2.) Neulobeda-West: Eingang EXPO- Gelände in der Theobald-Renner-Straße / Fußgängerbrücke zur Prüssingstraße / Höhe Maxx Hote / Emil-Wölk-Straße
3.) Jena West: Carl-Zeiss-Platz / Loderstraße / Sickingenstraße / Mühltal
4.) Stadtmitte: Eichplatz
5.) Jena Süd: Friedensberg
6.) Göschwitz: Saalebogen (Prüssingstraße)
7.) Jena Ost: Wenigenjenaer Ufer / Fußweg von Wiesenbrücke entlang Ostbad Weiterlesen

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Jenaer Philharmonie: Richtigstellung zur Vertragsbeendigung mit der Intendantin

Dr. Juliane Wandel - Foto © Stadt Jena Tina Peißker

Dr. Juliane Wandel – Foto © Stadt Jena Tina Peißker

(Stadt Jena) – Aus dem Inhalt der verfrühten Verlautbarungen der Stadt Jena und des städtischen Eigenbetriebes JenaKultur am 26.09.2018 zu Frau Dr. Juliane Wandels Beendigung der Intendanz der Jenaer Philharmonie, die leider auch Eingang in mehrere Presseberichte fanden, konnte der falsche Eindruck entstehen, Frau Dr. Wandel seien unzureichende Leistungen als Intendantin oder ein Fehlverhalten vorzuwerfen. Beides ist nicht der Fall.

Tatsächlich waren ihre Leistungen jederzeit und insgesamt ausgezeichnet und es bestehen an der Integrität von Frau Dr. Wandel keinerlei Zweifel.

JenaKultur bedauert diese irreführende Kommunikation zu den Umständen der Vertragsbeendigung mit Frau Dr. Wandel und verweist auf die Pressemitteilung vom 28.09.2018.

Auf einer aus diesem Grund angesetzten Vollversammlung am 17.10.2018 wird JenaKultur das Orchester und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend und klarstellend informieren.

Für Rückfragen kann man sich an die Pressestelle des Eigenbetriebes JenaKultur, bereich Unternehmenskommunikation, Frau Birgit Liebold, Telefon 03641 49 8035 wenden.


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Augen zu und durch? – Bibliotheksneubau am Engelplatz wird mindestens 9 Mio. Euro teurer

So sieht der Bibliotheksnaubeu am Engelplatz aus. - Grafik © Planungsbüro Rohling

So sieht der Bibliotheksneubau am Engelplatz aus. – Grafik © Planungsbüro Rohling

(jörges) – Es sollte eine Patent-Lösung werden in einer Win-Win-Situation für Stadt und Bürger: der Neubau für Ernst-Abbe-Bibliothek plus Bürgerservice am Engelplatz. Schon die avisierten Gesamtbaukosten von 26 Millionen Euro stießen vielen Jenaer Stadträten sauer auf, als in der Jenaer Exekutive das Projekt beschlossen wurde. Jetzt traten Jonas Zipf und Karl-Hermann Kliewe – beide Werkleiter eines Eigenbetriebs der Stadt Jena: Zipf bei JenaKultur und Kliewe bei den Kommunalen Immobilien (KIJ) – vor den Werkausschuss Kommunale Immobilien Jena und mussten bekennen, dass alles noch viel teurer wird.

Statt der ursprünglichen Summe müssen mindestens noch weitere neun Millionen Euro angefasst werden, damit das Projekt zuende geführt werden kann, denn kosten soll der neuen Bürgerservice- und Stadtbüchereikomplex nach derzeitigem Stand sage und schreibe 34 Millionen Euro. In Zeiten eines bis zum Anschlag ausgereizten Stadthaushalts und weiterer anstehender Millionen-Investitionen für Eichplatz, Inselplatz, Sportstadien, Brückenbauten und der Straßenbahnverlängerung nach Zwätzen eine nur schwer leistbare Aufgabe. Zum Vergleich: Der Neubau der Jenaer Fußballarena inkl. des Bau einer Leichtathletikanlage sowie die Gestaltung des Stadionumfeldes soll zwischen 40 und 50 Millionen Euro kosten. Weiterlesen


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Schock für Alexander Gerst: Mission Sojus MS-10 in 70 km Höhe gescheitert – Alle Raumfahrer wohlauf – Mögliche Verlängerung für den ISS-Komandanten

Das russische Raumschiff Sojus MS-10 kurz vor der Havarie. - Foto © Roskosmos

Das russische Raumschiff Sojus MS-10 kurz vor der Havarie. – Foto © Roskosmos

(red + Bernhard Doepfer) – Seit dem 03.10.2018 ist der Deutsche Astronaut Dr. Alexander Gerst Kommandant der Internationalen Weltraumstaion ISS. Derzeit ist nur seine Besatzung, zu der neben ihm noch die US-Astronautin Serena Auñón-Chancellor und der Kosmonaut Sergei Prokopjew gehören, an Bord. Heute sollte die Verstärkung ankommen mit dem Raumschiff „Sojus MS-10“.

Als die Sojus FG-Trägerrakete gegen 14:40 Uhr russischer Zeit zu ihrem Flug abhob, schien alles so zu sein, wie sonst auch bei Starts vom Weltraumbahnhof Bajkonur. Doch rund zwei Minuten nach dem Abheben und unmittelbar vor der Trennung der fünf Raketenbooster passierte in etwa 70 Kilometer Höhe über der kasachischen Steppe eine Panne bei der Zündung der zweiten Raketenstufe (siehe dieses NASA Video).

Fast zeitgleich meldeten sowohl die Raumfahrer Alexeij Owtschinin und Nick Hague Erschütterungen in ihrer Kapsel als auch das Kontrollzentrum der russischen Raumfahrtagentur Roscosmos ein nicht näher kommentiertes Problem und sofort entschied man sich für eine Notlandung. „Problem mit Triebwerk“ lautete die knappe Nachricht von Owtschinin; kurz zuvor waren sieben heftige Erschütterungen im Cockpit zu sehen. Möglicherweise traten schon beim Brennen der ersten Raketenstufe Anomalien auf, weswegen die zweite Stufe erst gar nicht gezündet wurde. Bereits vor acht Jahren wurde beim Start einer „Sojus“ aufgrund von Berechnungsfehlern mehr Treibstoff verbraucht als vorhanden – die 1. Stufe Stufe brannte zu früh aus. Weiterlesen


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Virtuelle Realität: Jenaer Unternehmen macht den Saurierlehrpfad „Trixi Trias“ lebendig

So könnte der Blick vom Jenzig ausgesehen haben, als einst Eiszeit-Landschaften vorherrschten. Wo sich heute unsere Stadt befindet, gab es einen See - VR-Grafik © rooom AG

So könnte der Blick vom Jenzig ausgesehen haben, als einst Eiszeit-Landschaften vorherrschten. Wo sich heute unsere Stadt befindet, gab es einen See. – VR-Grafik © rooom AG

(red) – Durch den Fund von Fossilien eines Sauriers im am Jenzig-Fuß kam die Idee auf, mit einem Sauriererlebnispfad vom Gembdenbach bis zum Gipfel des Berges Kindern und Erwachsenen diese Besonderheit der Region nahe zu bringen und Wissen rund um das Thema Urzeit und Saurier anschaulich zu vermitteln.

Inzwischen ist der Sauriererlebnispfad fast fertig erstellt worden und ein Name wurde auch schon gefunden: Trixi Trias. Entstanden ist er in Zusammenarbeit mit dem Institut für Geowissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität. Insgesamt 13 Stationen umfasst dieser außerschulische Lernort und wer den Weg hoch zum Jenzig geschafft hat, kann auf der dortigen Aussichts-Terrasse den Blick auf unser Jena genießen.

Die Stationen des Jenaer Saurierpfades Trixi Trias Grafik im Luftbild © KSJ

Die Stationen des Jenaer Saurierpfades Trixi Trias Grafik im Luftbild © KSJ

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Mutationen mit überraschender Dynamik: Wissenschaftspreis für Jenaer Medizindoktorandin

Lioba Ruppert erhält den Anne Lise Gaebel-Wissenschaftspreis. - Foto © UKJ

Die Jenaer Medizinstudentin Lioba Ruppert erhält den Anne Lise Gaebel-Wissenschaftspreis für ihre im Rahmen der Dissertation erzielten Forschungsergebnisse. – Foto © UKJ

(UKJ / von der Gönna) – Auf der Jahrestagung der deutschsprachigen Fachgesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie mit über 5000 Teilnehmern in Wien erhielt Lioba Ruppert zudem die Möglichkeit, ihre Arbeit in der Plenarsitzung ‚Best Abstracts‘ vorzustellen. Die Medizinstudentin promoviert in der Arbeitsgruppe von PD Dr. Thomas Ernst, die an der Klinik für Innere Medizin II des Universitätsklinikums Jena die molekulargenetischen Mechanismen von Leukämien, insbesondere der chronischen myeloischen Leukämie, CML, erforscht. Diese Krankheit wird von einer Genmutation verursacht, die zu einer starken Vermehrung der weißen Blutkörperchen führt.

Mit modernen Wirkstoffen, die zielgerichtet die Aktivität des krebsauslösenden Gens hemmen, ist die Krankheit sehr gut behandelbar, wenn auch nicht heilbar. „In Vorarbeiten unserer Arbeitsgruppe konnten wir erstmals zeigen, dass neben der bekannten Genmutation zahlreiche weitere Gene verändert sind, die die Blutbildung regulieren. Wir wissen jedoch kaum etwas darüber, ob und wie sich diese zusätzlichen Mutationen auf den Verlauf der Erkrankung und den Erfolg der Therapie auswirken“, so Thomas Ernst. Er betreut die Doktorarbeit von Lioba Ruppert, die erstmals eine große Patientengruppe systematisch und über längere Zeit auf solche weiteren Mutationen untersuchte. Weiterlesen


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ZEISS stellt Siegerentwurf für neuen Hightechkomplex in Jena vor

Virtueles Modell des neuen Zeiss Hightechkomplexes in Jena - Bildrechte ZEISS AG

Virtueles Modell des neuen Zeiss Hightechkomplexes in Jena – Bildrechte: ZEISS AG

(www.ob-jena.de) – Im Rahmen einer Pressekonferenz informierte die Carl Zeiss AG heute über ihre rund 300 Mio. Euro umfassende Investition in Jena für einen neuen Hightech-Komplex auf dem ehemaligen SCHOTT-Gelände in unmittelbarer Sichtweite des Jenaer Westbahnhofs.

Dr. Thomas Nitzsche und Zeiss AG Vorstandschef Michael Kaschke. - Bildrechte Stadt Jena

OB Dr. Thomas Nitzsche und Zeiss AG Vorstandschef Dr. Michael Kaschke. – Bildrechte: Stadt Jena

Dabei gaben der Zeiss AG Vorstandschef Prof. Dr. sc. nat. Michael Kaschke und Jenas Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche, der für diesen Termin extra seinen Spanien-Urlaub unterbrochen hatte, Auskunft über die Ergebnisse des Architektenwettbewerbs. Der Sieger-Entwurf für den neuen Gebäudekomplex kommt vom Neu-Ulmer Architekturbüro Nething. Kaschke sieht darin wichtige Unternehmensgrundsätze auch baulich verwirklicht: Vernetzung, Offenheit und Flexibilität. So sollen vor allem die oberen Gebäudeteile miteinander in Beziehung stehen.

Zwei überdachte Atrien - Bildrechte Stadt Jena

Der künftige Zeiss-Hightechkomplexes wirkt futuristisch: weiße vektorartige Betonflächen, die von großen Glasflächen durchbrochen werden, terrassenartige und großzügige Vorsprünge begrünt, zwei überdachte Atrien von der Dachebene bis zu den Grundplatten.

Modell des neuen Zeiss Hightechkomplexes in Jena - Draufsicht - Bildrechte Stadt Jena

Modell des neuen Zeiss Hightechkomplexes in Jena (Draufsicht). – Bildrechte: Stadt Jena

Die Carl Zeiss AG will hier seine Unternehmensbereiche Medizinausrüstung, Mikroskopie, Halbleiterentwicklung, Planetariumsbau sowie die Forschungs- und Technologieabteilung unter einem Dach bündeln. Bis zu 2.500 Mitarbeiter könnten dann in dem neuen Gebäude arbeiten, erklärt Michael Kaschke. Geplanter Baubeginn ist im Frühjahr 2020, drei Jahre später soll der 220 Meter lange und 150 Meter breite Baukörper fertig sein.

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