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Augen auf! – In Jena hat das Zeitalter der neuen E-Busse begonnen

Der erste eCitaro Evo-Bus ist auf dem Betriebshof eingetroffen. - Foto © Jenaer Nahverkehr Katrin Franke

Der erste eCitaro Evo-Bus ist auf dem Betriebshof eingetroffen. – Foto © Jenaer Nahverkehr Katrin Franke

(NJJ) – Wie die Jenaer Nahverkehrsgesellschaft (JeNah) mitgeteilt hat, ist gestern der erste von insgesamt drei vollelektrisch angetriebenen Stadtbussen für Jena auf dem Betriebshof des Jenaer Nahverkehrs eingetroffen.

Ausgeliefert hat den eCitaro mit dem Kennzeichen J-NE 203E die Herstellerfirma EvoBus GmbH. Zwei weitere E-Busse folgen in Kürze und alle drei kommen dann im Februar auf der Linie 15 von Westbahnhof bis ins Rautal zum Einsatz. Zuvor werden die Busse für Tests immer mal wieder im Stadtbild zu sehen sein und mit einer Jungfernfahrt offiziell eingeweiht, so JeNah.


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Nur 23 Wochen im Mutterleib: Sehr früh geborene Zwillingsjungen können dank Versorgung am UKJ wieder nach Hause

Die Zwillinge Benjamin und Eric dürfen nach 13 Wochen in der Neonatologie am UKJ nach Hause. - Foto UKJ

Glücklicher Tag für die Familie: Die Zwillinge Benjamin und Eric dürfen nach 13 Wochen in der Neonatologie am UKJ nach Hause. – Foto: UKJ

(UKJ/kbo) – Je eine Handvoll Baby: 600 Gramm wog Benjamin, 690 Gramm sein Brüderchen Eric, als beide viel zu früh nach 23 Schwangerschaftswoche und 5 Tagen am Uniklinikum Jena (UKJ) auf die Welt kamen. 13 Wochen später – mittlerweile wiegen die beiden 2300 und 2500 Gramm – können die Zwillinge nach Hause. Versorgt und aufgepäppelt wurden sie vom Team der neonatologischen Intensivstation am UKJ.

Mit so einer Situation rechnet keine werdende Mama: Ganz plötzlich und viel zu früh mussten die Zwillinge von Isabel auf die Welt geholt werden. „Es war erst mal sehr schwer. In der 24. Schwangerschaftswoche sind die Kinder gerade an der Grenze zur (Über)-Lebensfähigkeit“, erinnert sie sich zurück. Sie habe sehr viel mit einer Psychologin geredet. Insbesondere der Kinderarzt am UKJ habe ihr und ihrem Mann Mut gemacht, den Kindern eine Chance zu geben.

„Wir dachten uns dann: Wir werden jeden Tag genießen, den wir die Kinder haben“, so die Mama. Tatsächlich habe es ihr sehr geholfen, dass am Perinatalzentrum des UKJ – eins von nur drei der höchsten Stufe im Freistaat Thüringen – einfach alles da war, von der psychologischen Betreuung über ein umfassendes Ärzteteam hin zu den Kinderkrankenschwestern. „Wir sind hier eigentlich auf jede Situation eingestellt, die auftreten kann“, so Professor Hans Proquitté, Leiter der Sektion Neonatologie und Pädiatrischen Intensivmedizin am UKJ. „Natürlich gehört immer auch Glück dazu bei so frühen Frühgeborenen, aber bei uns ist zumindest medizinisch alles vorhanden. Wir sind ein hochspezialisierter Bereich mit viel Erfahrung im Umgang mit diesen sehr frühen Frühgeborenen“, so der Experte.

Ein typisches Problem sehr früher Frühgeborener ist die fehlende Lungenreife. Auch bei den beiden Zwillingen Benjamin und Eric waren die Lungen noch nicht reif. Sie mussten beatmet werden. „Das war aber zum Glück nur ein paar Tage nötig“, berichtet Isabel. Glück hatten die beiden Jungen auch, was Infektionen angeht. Außer kleineren Infekten, die auch eine Antibiotikagabe erforderten, blieben die Zwillinge verschont. „Bei frühen Frühgeborenen besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko bis hin zur Sepsis“, erklärt Professor Proquitté. Auch ein Darmverschluss gehört zu den Risiken einer frühen Frühgeburt. All das blieb den Kindern erspart.

Wirkliche Erleichterung setzte bei der Mutter aber erst ein, als ihre beiden Jungs ein Gewicht von 1500 Gramm erreicht hatten. Das war zwischen Mitte Dezember und Weihnachten der Fall. „Vorher habe ich zwar auch gesehen, dass sich die Kinder gut entwickeln, aber man fürchtet dennoch, dass etwas passieren könnte“, beschreibt sie die Zeit. Dass solche Meilensteine für Eltern wichtig sind, weiß natürlich auch das Team auf der neonatologischen Intensivstation. Mit kleinen Gesten und Botschaften versuchen die Kinderkrankenschwestern, den Eltern kleine Freuden zu bereiten. Luftballons mit dem neu erreichten Gewicht der Jungs zum Beispiel hingen manchmal plötzlich im Zimmer. „Man fühlt sich gar nicht wie in einem Krankenhaus. Es ist wirklich schön hier“, sagt Mama Isabel, die zusammen mit ihren Kindern im Zimmer untergebracht war und so rund um die Uhr bei ihnen sein konnte. „Das hat mir als Mama sehr geholfen.“

Dem neonatologischen Team ist es sehr wichtig, die Eltern frühzeitig ganz konkret einzubinden. Den kleinen Eric konnte Mama Isabel gleich nach der Entbindung kurz auf dem Arm halten, Benjamin hat sie dann erst im Inkubator das erste Mal gestreichelt – vor allem, weil sie erst mal selbst mit der Situation klarkommen musste. „Später habe ich meine Jungen dann aber auch im Inkubator gewickelt oder sie über die Sonde gefüttert“, erzählt sie. „Wir brauchen die Eltern einfach, denn je mehr Verantwortung sie übernehmen und je sicherer sie im Umgang mit ihrem frühgeborenen Kind sind, umso frühzeitiger können wir ihre Kinder nach Hause entlassen“, sagt Professor Proquitté. Dieser Tag ist nun gekommen.


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Die FCC-Mitgliederversammlung 2020 (1): Vereinspräsident Klaus Berka verkündete am Samstag Rekordergebnis

FCC News Banner - Abbildung © FC Carl Zeiss Jena

(FCC News) – 371 stimmberechtigte Vereinsmitglieder folgten am Samstagvormittag der Einladung ihres FC Carl Zeiss Jena zur jährlichen Hauptversammlung in der fast schon traditionellen Veranstaltungsstätte der Zeiss-Mensa an der Jenaer Fachhochschule, wo heute neben den Rechenschaftsberichten auch die Wahlen des Aufsichtsrates sowie Ehrenrates anstanden. Vor den Wahlen jedoch sah die Tagesordnung zunächst die Rechenschaftsberichte von Präsident, Schatzmeister, FCC-Geschäftsführer und des Aufsichtsratsvorsitzenden vor.

Nach der kurzen Begrüßung der insgesamt etwa 400 Anwesenden durch Vereinspräsident Klaus Berka, der sich über die große Resonanz freute, übergab er wie auch in den Vorjahren die Versammlungsleitung an Vizepräsident Andreas Wiese, der zunächst über das Prozedere in den nächsten Stunden informierte. Dabei verlieh er seiner Hoffnung Ausdruck, die Länge der Mitgliederversammlung in einem moderaten Maße zu belassen. Dabei allerdings hatte er zunächst die Rechnung ohne Klaus Berka gemacht, der aber nach drei Jahren als Präsident des FC Carl Zeiss Jena e.V. zu Recht die Möglichkeit nutzte, nicht nur zur abgelaufenen Saison ausführlich Bilanz zu ziehen.

So gelang es dem FC Carl Zeiss Jena e.V. in der abgelaufenen Saison eine Rekordeinnahme von fast 1,1 Mio. Euro zu generieren. Zum Vergleich: Zum Amtsantritt des Präsidiums von Klaus Berka vor drei Jahren lagen die Einnahmen des e.V. noch bei 640.000 EUR. Wichtigste Einnahmensäule des Vereins sind dabei die Mitgliedsbeiträge in Höhe von insgesamt 358.000 EUR, die eine Steigerung von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erfuhren. Aktuell hat der FC Carl Zeiss Jena e.V. 4.108 Mitglieder und ist damit der mitgliederstärkste Verein Thüringens.

Darüber hinaus konnte der Verein durch die von Christoph Ackermann (Berka: „Er lebt das Thema Fußballschule!“) geleitete FCC-Fußballschule mit ihren vielfältigen Angeboten 164.000 EUR an Einnahmen erzielen. Aus dem DFB-Nachwuchsfördertopf flossen 138.000 EUR zum Veein, der sich darüber hinaus über 50.000 EUR Spenden und Sponsoringeinnahmen sowie 10.000 EUR aus der Vermarktung des neuen Geschäftsfeldes E-Sports freuen durfte. Stolze 88.000 EUR kamen über Ausbildungsentschädigungen zusammen.

Rocco Walther, Schatzmeister des FC Carl Zeiss Jena e.V., führte später aus, dass im ideelen Bereich ein Ergebnis von 98.000 EUR erwirtschaftet werden konnte. Die Bilanz des e.V. wies ein Plus von über 104.000 EUR aus. Gute Nachrichten gab es auch in Sachen Eigenkapital des FC Carl Zeiss Jena e.V. So konnte das Eigenkapital des Vereins auf 219.000 EUR erhöht werden. Dies entspricht einer Steigerung seit Amtsantritt Klaus Berkas vor drei Jahren um stolze 350 Prozent.

So verwunderte es nicht, dass Klaus Berka nach Bekanntgabe dieser Rekordzahlen für die aktuelle Saison moderate Ziele ausrief. „Dieses Rekordergebnis zu bestätigen, wäre schon eine tolle Leistung des Vereins“, der seit dem 1.1.2020 mit Maximilian Huxoll einen neuen Geschäftsstellenleiter hat. Ihm zur Seite steht Sarah Illmer, die übrigens auch in der FCC-Frauenmannschaft spielt. Deren Integration sowie die Implementierung von Funino, Futsal und E-Sports sind ebenfalls Leistungen des Vereins, denen Klaus Berka im Rahmen seines fast einstündigen Rechenschaftsberichtes in den Fokus rückte. Aber er machte auch deutlich, was in der nahen Zukunft alles ansteht, um den beschrittenen Weg konsequent weiterzugehen: „Wir müssen im Sponsoring für den Verein besser werden. Und wir wollen die Fußballschule noch weiter ausbauen, darüber hinaus zwei Mädchen-Nachwuchsmannschaften einbauen, das Thema E-Sports forcieren und im Futsal weitere Schritte gehen. Es bleibt viel zu tun.“

Zum Abschluss seines Vortrages sagte Klaus Berka: „Wir alle sind der FCC, wir können stolz auf diesen Verein sein und stolz darauf, Teil von ihm zu sein. Ich war gern drei Jahre Präsident dieses Vereins, mit dem wir in den letzten drei Jahren großartige Dinge erleben durften: Aufstieg 2017, Klassenerhalt 2018, das Wunder des Klassenerhalts 2019, das Pokalfinale unserer U19 im Jahr 2017, die gelungene Integration der Frauenmannschaft und natürlich der Meilenstein des nun endlich über die Ziellinie gebrachten Stadionneubaus.“

Nachdem Schatzmeister Rocco Walther den Rechenschaftsbericht des Präsidenten nochmals mit detaillierten Zahlen konkretisierte, begann Chris Förster mit seinen Ausführungen zum Sachstand in der von ihm geführten FC Carl Zeiss Jena Fußball Spielbetriebs GmbH. Dabei äußerte er sich, bevor er in die einzelnen Zahlen ging, u.a. zu „Mission und Vison“ des FCC. Chris Förster: „Die Mission unseres FC Carl Zeiss Jena ist es, mittel- und langfristig in der 3. Liga und längerfristig in der 2. Liga zu spielen. Dabei streben wir an, wirtschaftlich unabhängig zu sein. Letzteres ist ein Weg, den wir mit zwei wichtigen Entscheidungen bereits in die richtige Richtung beschritten haben: Dem Insourcing des Club-Merchandising und jüngst das Zurückholen der Vermarktungsrechte in die Hände des Clubs. Darin sehen wir eine große Chance, wissen aber auch, dass uns hier nichts in den Schoß fällt und jede Menge Arbeit vor uns liegt.“

Lars Völlger, langjähriger Mitarbeiter beim FCC im Bereich Sponsoring, wird zukünftig gemeinsam mit Mayk Neubert, der zuletzt viele Jahre für das SOS-Kinderdorf in Thüringen für den Bereich Sponsoring verantwortlich zeichnete, die Themen Sponsorenakquise- und Betreuung begleiten. Zu diesem Duo soll sich zeitnah eine dritte Kraft gesellen. Die Vision des FCC beschrieb Chris Förster wie folgt: „Im modernen Fußballstadion mit zahlreichen Talenten aus dem eigenen Nachwuchs dauerhaft in der 2. Liga zu spielen.“ Zumindest infrastrukturell ist der FCC nun auf bestem Wege, einen wichtigen Teil dieser Vision zu erfüllen. 2023 soll es stehen – das neue Stadion im Ernst-Abbe-Sportfeld.

[…FORTSETZUNG FOLGT MORGEN…]


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Verkehrseinschränkungen: Mehrere Vollsperrungen in Jenas Stadtzentrum und Sperrungen in Jena-Nord

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(red + Content der Stadtwerke Jena und der Stadt Jena) – Akute Staugefahr: Gleich mehrere Verkehrsadern in Jenas Innenstadt sind wegen Bauarbeiten für die nächsten Wochen voll gesperrt. Hinzu kommen partielle Sperrungen in Jena-Nord.

TEICHGRABEN: Eine neue Trinkwasserleitung wird ab heute am Teichgraben im Auftrag des Zweckverbandes JenaWasser gebaut. Die dafür notwendige Vollsperrung ist für einen Zeitraum von sechs Wochen bis zum Freitag, 16. August 2019, vorgesehen. Die erforderlichen Umleitungen sind ausgeschildert, sie erfolgen über den Fürstengraben und den Engelplatz.

Die Bus-Linien 10, 11 und 12 enden nach der Fahrt durch die Grietgasse im Bereich der Straßenbahnhaltestelle Stadtzentrum Löbdergraben. Ersatzhaltestellen werden für die Linien 10, 11 und 12 in der Grietgasse (Nähe Einmündung Neugasse) durch den Jenaer Nahverkehr eingerichtet.

Die Busse der Linie 14 in Richtung Schlegelsberg, der Linie 15 in Richtung Rautal und der Linie 16 in Richtung Ziegenhainer Tal fahren ebenso die Ersatzhaltestelle in der Nähe der Einmündung Neugasse an. Darüber hinaus gibt es eine zweite Ersatzhaltestelle für die Linien 14, 15 und 16 in der Grietgasse (in Höhe Durchgang zur Teutonengasse).

Neben der neuen ca. 140 Meter langen Hauptleitung im Straßenbereich werden auch die Hausanschlüsse im Gehwegbereich erneuert. Die Gehwege können dennoch jederzeit genutzt werden.

LUTHERPLATZ: Tiefbauarbeiten für die Neuverlegung einer Trinkwasserleitung beginnen ebenfalls heute im Bereich zwischen Lutherplatz, Angerkreuzung und Löbdergraben. Dafür muss die stadteinwärts führende Fahrbahn der Straße am Lutherplatz bis Anfang August 2019 für den Straßenverkehr gesperrt werden.

Im Zeitraum vom 15. bis 26. Juli erfordern die Arbeiten darüber hinaus eine Vollsperrung der Saalbahnhofstraße stadtauswärts. An den Wochenenden vom 19. bis 22. Juli sowie vom 26. bis 29. Juli muss jeweils die Straße Am Anger zwischen der Angerkreuzung und der Einfahrt zur Stadtverwaltung voll gesperrt werden. Alle entsprechenden Umleitungen werden ausgeschildert.

Die Zufahrten für Einsatz-und Rettungsfahrzeuge sind jederzeit gewährleistet. Im Rahmen der Baumaßnahme, die der Versorgungssicherheit mit Trinkwasser in Jena dient, entstehen insgesamt 140 Meter Trinkwasserleitung neu.

AUSSERDEM:

Am Kieshügel (Höhe Hausnummer 17) = Vollsperrung, Grund: Verlegung Wasserleitung, Betonlieferungen, 12. bis 19. Juli 2019. Es gibt eine lokale Umleitung, die ausgeschildert ist.
Merseburger Straße = Vollsperrung wegen der Demontage eines Turmdrehkrans am 11. und 12. Juli 2019. Die Straße ist in der Sperrzeit auch von der Zeitzer Straße aus befahrbar.
Nollendorfer Straße = halbseitige Sperrung ab Am Planetarium in Richtung Nollendorfer Platz. Grund: Wechsel eines Abspannmastes für die Straßenbahnoberleitung von 8. bis 12. Juli 2019. Von der Nollendorfer Straße kann nur nach links in die Dornburger Straße abgebogen werden. Auch der Gehweg auf der Südseite der Nollendorfer Straße zwischen Am Planetarium und Dornburger Straße ist gesperrt. Fußgänger werden über die Theo-Neubauer Straße geführt
Ilmstraße = Vollsperrung in Höhe der Firma Feintool System Parts Jena GmbH. Grund: Absicherung von Kranarbeiten am 9. Juli 2019 von 7:30 Uhr bis gegen 14:00 Uhr. Es gibt eine lokale Umleitung, die ausgeschildert ist.


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OTR Nord: Die Ergebnisse der Sitzung vom 26.06.2019

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Der neue Ortsteilrat von Jena-Nord (v.l.n.r.) vorne: Heiko Eisenhauer, Olivia Palitza, Ira Lindner, Christoph Vietze / hinten: Felix Voigt, Michael Gruner, Rainer Sauer, Johannes Schleußner, Tom Dippmar, Rudolf Leipold. (Hinweis: auf dem Bild fehlt Maria Kerzel) – Foto: Svenja Müller

(MNGV) – Am Mittwoch fand die konstituierende Sitzung des Ortsteilrats Jena-Nord statt. Auf der Tagesordnung standen verschiedene Punkte, doch zuerst begrüßte Ortsteilbürgermeister Dr. Christoph Vietze die Mitglieder des neuen Ortsteilrates durch Handschlag und Übergabe eines kleinen Blumengrußes. Vietze wiederum erhielt von seinem, bei der OTBM-Wahl unterlegenen, Gegenkandidaten Rainer Sauer, einen großen Blumenstrauß überreicht.

Neben Ortsteilrats-Urgestein Frau Heike Eisenhauer und Ira Lindner (seit 2009 dabei) – beide wurden später mehrheitlich zu Vertreterinnen des Ortsteilbürgermeisters gewählt – sind als Neumitglieder dabei: Herr Tom Dippmar, Herr Michael Gruner, Frau Maria Kerzel, Herr Dr. Rudolf Leipold, Frau Dr. Olivia Palitza, Herr Rainer Sauer, Herr Johannes Schleußner und Herr Felix Voigt.

Nach der Eröffnung und dem Feststellen der ordnungsgemäßen Ladung sowie der Bestätigung der Tagesordnung kam es zu einer kurzen Vorstellung aller gewählten Mitglieder (Hinweis: Frau Kerzel fehlte leider), woran sich die Beratung zur Arbeit des Ortsteilrates in der Legislatur 2019 bis 2024 anschloss, wobei es insbesondere um die kommenden Sitzungstermine, den Ort für die Sitzungen, Arbeitsschwerpunkte, das Erstellen der Protokolle und die Betreuung der Homepage ging.

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Eisenhauer, Vietze, Lindner – Fotos: Svenja Müller

Hierbei wurde festgelegt: 1.) Der OTR tagt zukünftig – und damit anders als bisher – jeden zweiten Mittwoch im Monat ab 18:30 Uhr. 2.) die folgenden Termine sind (nach Abschluss der Sommerpause) der 14.08., der 11.09. und der 9.10.2019. 3.) Die Homepage wird zukünfg von Herrn Felix Voigt betreut. 4.) Das Protokoll wird zukünftig abwechselnd von jedem OTR-Mitglied erstellt und zwar in alphabetischer Abfolge. 5.) In der nächsten Sitzung wird entschieden, ob sich im Ortsteilrat projektbezogene Arbeitsgruppen bilden, die zu bestimmten Themen vorabb Gesprcäche führen und Zuarbeiten machen.

Im Rahmen der Bürgerfragestunde gab es die Anfrage einer Beschäftigten des Gewerbegebietes Saalepark zu den Busfahrzeiten der JES-Linie 430. Hier sollen trotz meist einstündiger Takte an den Haltestellen der Löbstedter Straße Busse ausfallen oder zu nicht angekündigten Zeiten abfahren. Herr Dr. Vietze versprach, sich um Aufklärung zu bemühen.

Dieser wiederum sprach anschließend die Einrichtung eines temporären Haltverbotes für die Straßenreinigung in der Zeitzer Straße an. Hierbei geht es um den nördlichen Teil. Anschließend wurde beraten und mehrheitlich die Neu-Regelung der Stadt Jena zum temporären Umparken empfohlen. Desweiteren nannte Vietze als Themen für die nähere Zukunft: a) der Grünpfeil in der Nollendorfer Straße, b) B-Plan Singerweg, c) B-Plan Hufelandweg, d) B-PLan An der Saalbahn.

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Blick auf Jena Nord. – Foto: Friedrich.Naumann-Stiftung / Ballonteam Jena

Im weiteren Verlauf der Sitzung, die um 19:30 Uhr begonnen wurde und bis gegen 22:20 Uhr dauerte, wurden Anträge auf Zuwendungen aus dem Budget des Ortsteilrats diskutiert und befürwortet; siehe hierzu das Protokoll der Sitzung [Hinweis: Noch nicht vorhanden!]

Unter Sonstiges stimmte der OTR einstimmig für die Tischvorlage von Herrn Sauer, die „Fridays For Future“-Ortsgruppe Jena zum Nord-Stadtteilfest am 30.08.2019 einzuladen und ihnen einen angemessenen Raum zur Darstellung zu geben. Die Erstellung eines OTR-Flyers für das Statdteilfest fand bei einem Abstimmungsergebnis von 5 zu 5 keine Mehrheit.


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Am 27.06. macht das Reparier-Café Jena wieder auf dem KSJ Wertstoffhof in der Löbstedter Straße Station

Das Reparier-Cafe Jena auf dem Werstoffhof des Kommunalservice Jena in der Löbstedter Straße. - Foto © KSJ Ivonne Müller

Das Reparier-Cafe Jena auf dem Werstoffhof des Kommunalservice Jena. – Foto © KSJ Ivonne Müller

Der Kommunalservice Jena (KSJ) und das Reparier-Café laden für diesen Donnerstag, den 27.06.2019, erneut auf den Wertstoffhof in der Löbstedter Straße 56 nach Jena-Nord ein, denn das Reparier-Café ist dort beim KSJ zum Reparieren zu Gast. Aber nicht um beim Kommunalservice selbst etwas zu reparieren, sondern für alle Menschen unserer Stadt. Wer reparaturbedürftigen Geräte, Fahrräder, Textilien, Spielzeuge, Möbel usw. hat, auf den freut man sich zwischen 14.00 und 18.00 Uhr.

Ein wichtiger Hinweis des Kommunalservice Jena für das Betreten des Wertstoffhofes: Dort fahren auch Autos, deshalb auf dem Gelände bitte vorsichtig sein und achten Sie auf ihre Kinder! Übrigens: Neben seinen Kooperationen mit Hackspace und FreiRaum arbeitet das Reparier-Café auch mit dem Kommunalservice zusammen, denn auf allen Kleinschrotttonnen des KSJ angebrachter Aufkleber weist auf das Reparier-Café hin. So können weitere potentielle Besucher gewonnen und weitere Geräte vor der Verschrottung „gerettet“ werden.

Hier findet man die Webseite jena.reparier-cafe.de, dort den Flyer des Reparier-Cafés Jena: Flyer mit mehr Infos!

Hintergrund: Wir vom Reparier-Café Jena sind seit März 2014 aktiv mit dem Motto ‚Wegwerfen – Nein Danke!‘ in Jena unterwegs. Unser Ziel ist es, etwas gegen die Wegwerfgesellschaft zu tun und den Menschen zu zeigen, dass sie aus dem Kreislauf des Kaufens, Wegwerfens und Neukaufens ausbrechen können. Beim Reparier-Café zeigen wir allen Interessierten, wie sie ihre kaputten Dinge wieder flott machen können: Es geht also um Hilfe zur Selbsthilfe. Wir freuen uns über eine freiwillige Spende von unseren Besuchern, wovon wir bei den Cafés auch immer Kaffee und Kuchen ausgeben.