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Gefahr der Unterwanderung: Jenas OB nimmt heute Petition zur Situation von gastronomischen Einrichtungen und Gewerbetreibenden nicht persönlich entgegen und begründet dies auch

Bildrechte: Kara – AdobeStockLicense#241631500

(ww + Content der Stadt Jena) – Am heutigen Dienstag, den 19. Januar 2021, hat ein Bündnis Jenaer Bürgerinnen und Bürger zu einem Autokorso und anschließend zur Übergabe einer Petition an die Stadt Jena aufgerufen. Darin soll auf die dramatische Situation von gastronomischen Einrichtungen und Gewerbetreibenden hingewiesen werden. Die Initiatoren grenzten sich anfangs ausdrücklich von Corona-Leugnern- und Querdenker-Kreisen ab, weshalb Jenas Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche auch die persönliche Entgegennahme der Petition angekündigt hatte.

Inzwischen liegen jedch zahlreiche Ankündigungen von Personen vor, die sich den Querdenkern und Corona-Leugnern zuordnen lassen, sich an der Aktion zu beteiligen. Es bestehen seitens der Stadt deshalb erhebliche Zweifel, ob der Veranstalter diese Unterwanderung verhindern kann. Daher sagte OB Nitzsche gestern seine persönliche Teilnahme ab und empfahl auch dem Veranstalter, sich nicht instrumentalisieren zu lassen und die Idee für einen Autokorso zu verwerfen. Dieser Sichtweise und dem Rat des Stadtoberhaupts schloss sich inzwischen auch die Jenaer Einzelhändler-„Initiative Innenstadt“ an.

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Heimpleite: Science City Jena unterliegt dem Favoritenschreck aus Kirchheim

Science City Jena Baskets – Image under FotoliaLicense#64710381

(Baskets Jena) – Trotz zuletzt vier Siegen in Folge wachsen auch für Science City Jena die Bäume nicht in den Himmel. Die Bundesliga-Riesen aus Thüringen unterlagen am Sontagabend den sich zum Favoritenschreck mausernden Kirchheim Knights am Ende verdient mit 79:87. Während die Saalestädter im Verlauf der 40 Minuten nur selten an ihre Leistungen der Vorwochen anknüpfen konnten, sich stattdessen zu häufig in Einzelaktionen verloren, erwiesen sich die von Veteran Reggie Williams angeführten Baden-Württemberger am Ende als routiniert genug, um alle zwischenzeitlichen Ansätze einer Jenaer Aufholjagd abzuwehren.

Nachdem das Team von Cheftrainer Frank Menz neben den bekannten Lanzeitausfällen (Nawrocki, Vest, Holland) ebenfalls auf den mit einer Fußverletzung aussetzenden Point Guard Vuk Radojicic verzichten musste, ging das individuell statistische Highlight eines Triple-Doubles von Aufbauspieler Kasey Hill (20 Punkte, 11 Assists, 10 Rebounds) nach der Niederlage fast komplett unter.


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Zum Tode von Harvey Phillip „Phil“ Spector: Wie ein Musikgenie zum Mörder wurde

Phil Spector (vorne rechts) spielte in den Film „Easy Rider“ (1969) einen Drogendealer. – Bildrechte: Sony Pictures Home Entertainment

(Rainer Sauer) – Harvey Phillip Spector kam in dem Jahr, als der 2. Weltkrieg begann, als Sohn einer amerikanischen Familie der unteren Mittelschicht zur Welt und wuchs mit seiner Schwester Shirley in der New Yorker Bronx auf. Spector begann seine künstlerische Karriere als Komponist, Gitarrist und Sänger im von ihm gegründeten Musik-Trio The Teddy Bears, mit dem er bereits im Alter von 18 Jahren den US-Nummer 1-Hit „To Know Him Is to Love Him<“ (1958) hatte, wobei er angab, dass der Titel des Liedes einem Text auf dem Grabstein seines Vaters, der sich das Leben genommen hatte, gestanden haben soll. Dieser Überraschungserfolg öffnete ihm viele Türen im Musikbusiness und bis MItte der 1960er-Jahre stieg „Phil“ Spector, wie es sich nun nannte, zu einem wohlhabenden Songwriter und Produzenten mit eigenem Plattenlabel auf.

Im eigenen Aufnahmestudio entwickelte sich Spector zu einem Meister seines Fachs, der zwar als exzentrisch galt, aber Genie und Wahnsinn liegen eben manchmal sehr nah beieinander. Künstlern wie den Crystals, The Righteous Brothers, den Ronettes oder den Ramones verhalf er zu deren großem Erfolg und sogar die legendären Beatles sowie deren ehemaligen Bandmitglieder George Harrison (u.a. das 3er-Album „All Things must pass“ mit dem Mega-Hit „My Sweet Lord“) und John Lennon („Imagine“) durfte er produzieren. Gemeinsam mit Jeff Barry und Ellie Greenwich schrieb Phil Spector zudem einige noch heute sehr populäre Pop-Klassiker wie etwa „River Deep – Mountain High“, „Da Doo Ron Ron“ oder „Be My Baby“. Ein Welthit wurde ebenso die von Spector bearbeitete Version der „Unchained Melody“ in der Fassung mit den Righteous Brothers, die er auch mit „You’ve Lost That Lovin‘ Feeling“ ganz nach oben in die Charts führte.

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„Corona-Hotspot Jena am 18.01.21“: Ein Monat Lockdown hat bisher kaum etwas geändert – nur die Todesfälle haben sich verdoppelt!

Grafik: bluedesign – AdobeStock_327006441

(Radio jena + Content der Stadt Jena) – Die Stadt Jena bleibt trotz eines ganzen Monats im jüngsten Lockdown weiterhin einer der Thüringer Hotspots bei Infektionen mit dem Corona-Virus – heißt: Die Menschen stecken sich immer noch in erheblichem Maße gegenseitig an. Schlimmer noch: Vor einem Monat gab es 16 an COVID-19 Verstorbene in Jena, bezogen auf die Zeit vom Beginn der Pandemie im Frühjahr bis Mitte Dezember. In den vier weoiteren Wochen hat sich diese Zahl nahezu verdoppelt.

Maximal 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen – so lautet der bundesweite Zielwert für die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie. Tatsächlich ist unser Land, ist Jena noch weit von dieser Zahl entfernt. Laut dem Robert Koch-Institut liegt die 7-Tages-Inzidenz in Deutschland derzeit bei rund 135 Fällen. Das ist zwar ein deutliches Minus im Vergleich zur Vorweihnachtszeit, doch in Jena pendelt der 7-Tageswert seit Wochen um die 200.

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Kein Babyboom: Lockdown führte 2020 in Thüringen nicht zu steigenden Geburtenzahlen

Prof. Ekkehard Schleußner begleitet und verantwortet die Geburten von fast allen Kindern, die in Jena geboren werden. – Foto: UKJ Schroll

(UKJ/kbo) – Kontaktbeschränkungen, viel Zeit Zuhause, viel Zweisamkeit – und dadurch auch mehr Geburten? Was während des ersten Lockdowns im Frühjahr viel spekuliert wurde, hat sich zumindest in Thüringen nicht bestätigt.

„Es gab keinen Babyboom im Herbst“, sagt Professor Ekkehard Schleußner, Direktor der Klinik für Geburtsmedizin am Uniklinikum Jena (UKJ). Im Vergleich zum Jahr 2019 seien sogar insgesamt weniger Kinder geboren worden. „Allein in Thüringen sank die Anzahl der Geburten um fast sechs Prozent. Das sind im Jahr 2020 mit 14.950 Geburten fast 1.000 Geburten weniger als im Jahr zuvor“. Auch wenn am UKJ tatsächlich mehr Kinder als 2019 das Licht der Welt erblickten, lässt sich der Geburtenzuwachs vor allem im Frühjahr zwischen Januar und Mai verzeichnen – Zeugungszeitpunkt war damit eindeutig und lange vor dem Lockdown.

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Die FDP zum Haushaltssicherungskonzept: Es kommen keine harten Zeiten auf Jena zu – unsere Stadt ist schon mittendrin. Deshalb brauchen wir einen genehmigungsfähigen Haushalt!

Jenas leere Stadtkasse – Symbolfoto von Peggy Bögner AdobeStockLicense#9974737

(FDP Jena) – Die Steuereinnahmen der Stadt Jena sind im Laufe des Jahres 2020 drastisch eingebrochen und werden sich in 2021 nicht wieder erholen. Das Thüringer Haushaltsrecht verlangt, dass die Stadt einen ausgeglichenen Haushalt vorlegt, was mit sehr weitreichenden Kürzungen verbunden wäre. Oder die Stadt Jena erstellt ein Haushaltssicherungskonzept (HSK), welches weniger drastische Einsparungen in 2021 vorsieht, dafür aber aufzeigt, wie in den Folgejahren ein ausgeglichener Haushalt erreicht werden kann.

Stefan Beyer, liberaer Stadtrat in Jena: „Wir brauchen eine nachhaltige Finanzpolitik, damit die Stadt Jena handlungsfähig bleibt. Außerdem muss der Haushalt vom Landesverwaltungsamt genehmigt werden können. Eine haushaltslose Zeit führt zu drastischeren Kürzungen als ein HSK.“ Die FDP-Fraktion werde daher das vom Oberbürgermeister vorgelegt HSK in seinen Grundzügen mittragen und nur wenige Änderungen beantragen. „So wollen wir beispielsweise, dass die Kürzungen bei Bürgerbeteiligung und Freien Schulen weniger drastisch ausfallen als im Verwaltungsentwurf. Dazu ist es uns gelungen, eine Erhöhung der Gewerbesteuerhebesätze für 2021 aufzuschieben“, ergänzt Stefan Beyer. „Das Gewerbe hat wegen der Pandemie viel einstecken müssen und braucht jetzt keine weiteren Belastungen durch die Politik. Daher wäre eine Gewerbesteuererhöhung das völlig falsche Signal!“

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„Im Gespräch mit Reinhard Lakomy“: Heute Abend gibt es bei Radio Jena eine Sondersendung zu Lackys 75. Geburtstag

Reinhard LAKOMY 75 Teaser – Bildquelle: MediaPool Jena

(ZONO Radio Jena) – Er war einer der vielseitigsten Musiker in der DDR: Reinhard „Lacky“ Lakomy. Der Universalmusiker und -komponist würde, wenn er nicht im Februar 2013 verstorben wäre, am Dienstag seinen 75. Geburtstag feiern. Aus diesem Grund gibt es heute Abend eine Sondersendung bei RADIO JENA unter dem Titel „Im Gespräch mit Reinhard Lakomy“. Sie ist ab 22:00 Uhr auf UKW 103,4 MHz, im Kabelnetz Ostthüringen auf 107,9 MHz und im Internet zu hören. Um sie online er erleben braucht man einfach nur ganz oben auf unserer START-Webseite die Funktion „ONLINE-RADIO“ anzuklicken.

Mehr als 40 Jahre hat Lacky die Menschen, zuletzt vor allem Kinder, mit seiner Musik begeistert, war bis vor Kurzem noch auf Tour mit seinem „Traumzauberbaum“-Programm des Reinhard-Lakomy-Ensembles. Lakomy war vor allem zu DDR-Zeiten ein Star. In Magdeburg geboren komponierte er neben Schlagern und Elektronischer Musik auch Musicals, Ballett- und Filmmusik. Als Jazzer gehörte Lakomy zu den Mitbegründern des Günther Fischer Quartetts. Der Durchbruch gelang ihm 1972 mit dem Sprechgesang „Heute bin ich allein“ und so heißt auch ein Film von Heike Stejskal und Hans-Jürgen Teske aus der Rubrik „Lebensläufe“ der am kommenden Donnerstag, den 21.01.2021, um 23:10 Uhr im MDR Fernsehen ausgestrahlt wird.

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Für das Sozialgericht Altenburg werden ehrenamtliche Richter gesucht

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(Stadt Jena) – Für das Sozialgericht Altenburg sucht die Stadt Jena ehrenamtliche Richter für die Angelegenheiten der Sozialhilfe und des Asylbewerberleistungsgesetz. Die Amtszeit beginnt im März diesen Jahres und dauert fünf Jahre.

Die ehrenamtlichen Richter haben dasselbe Stimmrecht wie die Berufsrichter. Sie erhalten für ihre Tätigkeit eine finanzielle Entschädigung. Der Zeitaufwand ist verhältnismäßig gering. Voraussetzungen für das Amt sind der Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit, die Vollendung des 25. Lebensjahres und der Wohnsitz in der Stadt Jena.

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„Corona-Hotspot Jena am 16.01.21“: Mehr als 500 aktive Fälle / 15 Neuinfektionen in einer sozialen Einrichtung / Ein weiterer COVID-19 Erkrankter ist verstorben

Trauer um einen Mitmenschen. – Symbolfoto under AdobeStockLicense#357103468

(ww + Content der Stadt Jena) – Dem Fachdienst Gesundheit wurden innerhalb der letzten 48 Stunden insgesamt 70 SARS-CoV-2 Infektionen gemeldet; leider ist auch ein weiterer Todesfall zu beklagen. Bei den Infektionszahlen wurden durch Labor-Nachmeldungen 12 Infektionen hinzugefügt. In einer sozialen Einrichtung sind 15 Fälle aufgetreten. Die Bewohnenden wurden unter Quarantäne gesetzt. 

Die Jenaer Statistik am 16.01.2021

            • Anzahl aktiver Fälle: 501
            • davon in den letzten 24 Stunden: 37
            • stationäre Fälle: 20
            • davon schwere Verläufe: 4

            • Infizierungen der letzten sieben Tage: 216
            • Sieben-Tage-Inzidenz für Jena: 199,4

            • Infizierte insgesamt seit dem 14.03.2020: 2.288
            • Gestorbene insgesamt: 31

            • Genesene insgesamt: 1.756
            • davon in den letzten 24 Stunden: 26

            • Quarantänefälle (Stand 15.01.2021): 1.081 


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Bürger setzen sich gegen BM Gerlitz durch: Zwätzen ist ein dynamisch wachsender Ortsteil, für den die Buslinie 42 wichtig ist!

Jena Zwätzen aus der Luft. – Foto © Stadt Jena, aufgenommen durch das Ballonteam Jena

(Wolfgang Wolf) – Seit Jahren gibt es ein zähes Ringen um eine bessere (vielleicht sogar die beste) ÖPNV-Anbindung des Wohngebietes Himmelreichs im Ortsteil Zwätzen. Nun ist am Donnerstag in dieser Angelegenheit eine Art Vorentscheidung gefallen: Der Stadtentwicklungsausschuss stimmte mit deutlicher Mehrheit für einen Änderungsantrag des Ortsteilrates Zwätzen zum Vorschlag des Stadtentwicklungsdezernats von Bürgermeister Gerlitz (SPD) und ganz konkret die Einführung einer Bus-Linie 42.

Beschlossen wurde mit 8 zu 2 Stimmen, den Buspendelbetrieb in das Wohngebiet durch die neue Linie des Jenaer Nahverkehrs (JeNah) so bald als möglich wieder aufzunehmen. Die Linie 42 soll dann werktags zwischen 05:30 Uhr und etwa 19:30 Uhr im Stundentakt das Himmelreich andienen und es soll in den Abendsrtunden sowie an den Wochenenden das Angebot eines Anrufsammeltaxis geben. Die Entscheidung fiel wegen der Corona-Pandemei erstmals in einer Tele-Videokonferenz der Ausschussmitglieder.

Spätestens zum Ende des ersten Halbjahres soll die neue Linie soll starten und zwar als Interimslösung, die sofort wieder eingesteltt wird, wenn die Stadt ihren Wunsch nach einer zweigleisigen Verlängerung der JeNah-Straßenbahnlinie ins Himmelreich realisiert ist.