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17 TAGE EUROPA: Montag, 05.08.2002 | STRANDGUT (Teil Eins)

17 TAGE EUROPA - Mercedes 300E und Reisezeit in Chalon-sur-Saône 28.08.2002

Der zwölfte Tag: Raststätte Hünxe / Arnheim / Apeldoorn / Meppel / Herrenveen / Sneek / Ijsselmeer / Den Helder / Callantsoog

Losung am 5. August
„Man kann die Menschen in zwei Gruppen einteilen: Bei der einen ist der Hut für den Kopf da, bei der anderen der Kopf für den Hut.“
(Jacques Tati)

Ich ging gestern Abend früh schlafen und werde deswegen heute morgen früh wach. Und der frühe Vogel fängt den Wurm, um es mit den Amerikanern zu sagen – aber zu den Amerikanern komme ich später noch. Holland bzw. die Niederlande hatte man aus dem Schulunterricht noch als recht kleines Land in Erinnerung und wird auch nicht enttäuscht. Kaum den dritten Gang eingelegt und schon ist man (sinngemäss) durch. Aber das macht den niederen Landfrauen und -männern nichts aus. Anders als in andere Nationen hatte man hier niemals das Bestreben gehabt, Krieg gegen andere Länder zuführen um sein eigenes Land zu vergrößern. Lieber kämpft man mit dem Meer und ringt ihm Quadratmeter um Quadratmeter ab. Doch, doch: im Kampf mit dem Meer, da kennt man sich aus.

In den Niederlanden gibt es auch eine Königin und die Untertanen haben die Chuzpe besessen, die Königin in einer unbeschreiblichen Portraitversion auf allen niederländischen Euromünzen abzubilden. So ist Holland – was soll man mehr sagen?

Ich habe mich für eine Route durch die Niederlande entschieden, die von Arnheim in Richtung Norden führt und am Ende das Ijsselmeer von oben trifft. Interessant ist der Riesendeich zwischen Haarlingen und Den Helder mit seinen riesigen Gezeitenschleusen, voll befahrbar als vierspurige Straße mit einigen Parkplätzen, um entweder das Meer oder die Binnensee zu Weiterlesen


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Die Wirtschaft muss rasch umsteuern: Studie zur Thüringer Wirtschaft in der Corona-Krise präsentiert

Prof. Dr. Heike Kraußlach (r.) und Prof. Dr. Klaus Dörre präsentieren die neue Studie des ZeTT. - Foto FSU Anne Günther

Prof. Dr. Heike Kraußlach (r.) und Prof. Dr. Klaus Dörre präsentieren die neue Studie des ZeTT. – Foto: FSU Anne Günther

(Axel Burchardt) – 13 Prozent der Thüringer Unternehmen sehen aufgrund der aktuellen Krise ihre Existenz gefährdet, 22 Prozent zumindest teilweise. Das ist eines der besorgniser­regen­den Ergebnisse einer neuen Studie, des ZeTT-Radars, die Mitte letzte Woche an der Friedrich-Schiller-Uni­versität Jena vorgestellt wurde.
Keine Entspannung der angespannten Lage erwartet

Ein Team vom „ZeTT – Zentrum Digitale Transformation“ hat im Juni bei 388 Thüringer Un­ternehmen die Führungsebene befragt, wie die aktuelle Lage des Unternehmens ist und wel­che Annahmen sie für die Zukunft haben. Fast zwei Drittel der Befragten er­war­ten keine Ent­spannung der angespannten Lage. Die Skepsis ist vom Wirtschaftszweig abhän­gig: Sie ist im verarbeitenden Gewerbe besonders groß, während die IT-Branche recht hoff­nungsfroh ist. Weiterlesen


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Heiko Weber übernahm die Leitung im FCC Nachwuchsleistungszentrum, Andreas Patz ist neuer Cheftrainer der A-Junioren

Heiko Weber - Foto FCC

Heiko Weber – Foto: FCC

(FCC News) – Der FC Carl Zeiss Jena stellt sich an der Spitze seines Nachwuchsbereiches neu auf und präsentiert mit Heiko Weber einen erfahrenen Mann an der Stelle des NLZ-Leiters. Der 55-jährige Fußballlehrer, der zudem als Cheftrainer des Nachwuchsleistungszentrums die U21-Oberligamannschaft des FCC gemeinsam mit Co-Trainer Frank Berger betreuen wird, verantwortet ab sofort die Geschicke des Jenaer NLZ gemeinsam mit Rico Kroker (25), der für den administrativen Bereich verantwortlich zeichnen wird und zuvor im Verein für die FCC-Fußballschule tätig war.

Heiko Weber: „Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe und habe ja bereits in der jüngeren Vergangenheit nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich mir sehr gut vorstellen kann, wieder im Nachwuchsbereich zu arbeiten. Ich freue mich auf diese Aufgabe und darauf, mit anzupacken und meinen Beitrag dazu zu leisten, gute Jungs auszubilden und den Club insgesamt sportlich nach vorn zu bringen.“ Weiterlesen


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„Schuldunfähig“: Bundesgerichtshof bestätigt Urteil des Landgerichts Gera im Fall des getöteten chinesischen Studenten aus Jena

Polizeifahrzeuge vor dem Gebäude der LPI Jena Am Anger - Foto © MediaPool Jena

(Bundesgerichtshofs Karlsruhe Newsroom) – Das Landgericht Gera hat im Sicherungsverfahren gegen den zur Tatzeit 23-jährigen Beschuldigten, einen vietnamesischen Studenten, wegen der Tötung eines chinesischen Studenten, die (unbefristete) Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.

Nach den Feststellungen der Schwurgerichtskammer lockte der Beschuldigten den 25-jährigen Geschädigten im August 2018 unter einem Vorwand in seine Unterkunft in einem Jenaer Studentenwohnheim und tötete ihn mit mehreren Hammerschlägen gegen den Schädel (wir berichteten). Der Beschuldigte zerteilte den Leichnam und legte einzelne Leichenteile an verschiedenen Orten im Jenaer Stadtgebiet ab. Im Anschluss stellte er sich der Polizei. Weiterlesen


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17 TAGE EUROPA: Sonntag, 04.08.2002 | MUSIQUE NON STOCK

17 TAGE EUROPA - Dortmund 27.07.2013

Der elfte Tag: Saarbrücken / Köln / Essen / Dortmund / Essen / BAB 3 Raststätte Hünxe

Losung am 4. August
„La musica ideas portara, y siempre continuara“
(Kraftwerk)

„In Saarbrücken fand ich den Ort meiner Reise, auf der am wenigsten los war.“ So werde ich es später bei Lesungen sagen – ich bin mir da, auch wenn es im Moment erst wenige Stunden her ist, bereits ganz sicher.

Zum Abschluss der gestrigen Geschichte, hatte ich schon Douglas Adams zitiert und ich bleibe dabei, obwohl inzwischen die Sonne einen neuen Tag beleuchtet. Nur Trucker sagten sich hier an diesem Ort gestern Abend „Gute Nacht“, denn Fuchs und Hase waren da vor Langeweile längst gestorben. Folglich findet man im Innern der Raststätte alles, was dem Klischee nach das Truckerherz begehrt: Blinkende Lämpchen, Fensterdekorationartikel, kleine Fernseher, Schals mit Namen wie „Iveco“, „Werner“ oder „Türkei“, jede Menge Hefte mit frierenden Damen ohne Klamotten am Leib, die Chrom liebkosen. Weiterlesen


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Auto brennt auf A 4 bei Stadtroda: Familie mit Kindern bleibt unverletzt

Brennendes Fahrzeug auf der A4 bei Stadtroda - Bildquelle Autobahnpolizei

Brennendes Fahrzeug auf der A4 bei Stadtroda – Bildquelle: Autobahnpolizei

(Autobahnpolizei Thüringen) – Kurz nach 19:00 Uhr machten am Samstagabend (01.08.2020) aufmerksame Verkehrsteilnehmer auf der A4 den Fahrzeugführer eines Pkw VW zwischen dem Hermsdorfer Kreuz und der Anschlussstelle Stadtroda in Fahrtrichtung Frankfurt am Main auf eine Rauchentwicklung an seinem Golf Plus aufmerksam. Daraufhin stellte er den VW auf dem Standstreifen ab und verließ ihn mit Frau und zwei Kindern unverletzt.

Aufgrund eines Defekts im Motorraum breitete sich das dort entstandene Feuer schnell aus und griff auf das gesamte Fahrzeug über. Auch die angrenzende Böschung mit Bewuchs wurde in Mitleidenschaft gezogen und verlangte den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Hermsdorf und Stadtroda bei den Löscharbeiten einiges ab. Weiterlesen


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IG Bau: Kontrollbilanz des Erfurter Zolls für 2019 vorgelegt – Schwarzarbeit und Sozialbetrug am Bau kosten den Staat Millionen

Beamte der Zolleinheit Finanzkontrolle Schwarzarbeit werden auf Baustellen oft fündig. - Foto IG BAU

Beamte der Zolleinheit Finanzkontrolle Schwarzarbeit werden auf Baustellen oft fündig. – Foto: IG BAU

(IG Bau) – Wenn billig am Ende teuer wird: Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung und Lohn-Prellerei in der Baubranche haben in der Region einen Millionenschaden verursacht. Das teilt die Gewerkschaft IG BAU mit und beruft sich auf eine aktuelle Auswertung des Bundesfinanzministeriums. Danach kontrollierten Beamte des Hauptzollamtes Erfurt, das auch für Jena zuständig ist, im vergangenen Jahr insgesamt 885 Baufirmen und leiteten 635 Ermittlungsverfahren ein. Wegen illegaler Praktiken in der Branche entgingen dem Staat und den Sozialkassen 26,7 Millionen Euro.

IG BAU-Bezirkschef Frieder Neudeck spricht von einem „erschreckenden Ausmaß krimineller Energie“. Hier stehe das Image einer ganzen Branche auf dem Spiel. „Sauber wirtschaftende Firmen dürfen nicht wegschauen, wenn sich Konkurrenten nicht an die Regeln halten. Gerade die Coronakrise hat ja gezeigt, wie wichtig die Bauwirtschaft als Stütze der Konjunktur auch in der Region ist“, so die IG BAU Ostthüringen. Weiterlesen


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Ab heute lockert das Universitätsklinikum Jena erneut seine Besucherregeln

Der-Haupteingang-des-Uniklinikums-Jena-–-Foto-©-MediaPool-Jena

Der Haupteingang des Uniklinikums Jena. – Foto © MediaPool Jena

(red + Content des UKJ) – Mit sofortiger Wirkung werden die Besucherregeln am Uniklinikum Jena wieder einen Schritt gelockert; des teilte das UKJ mit.

Ab heute ist damit der Patientenbesuch bereits ab dem 1. Tag des Aufenthalts für zwei Stunden möglich. Um die Infektionsgefahr auf den Stationen weiterhin gering zu halten, wird darum gebeten, dass sich weiterhin möglichst nur ein Besucher pro Patientenzimmer aufhält.

Darüber hinaus gelten die bekannten Besucherregeln: Weiterlesen


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17 TAGE EUROPA: Samstag 03.08.2002 | VERDUN LEBT

FacesOfDeath1 (Verdun2002)

„Faces of Death 1 – Verdun 03.08.2002

Der zehnte Tag: Verdun / Metz / Saarbrücken

Losung am 3. August
„L’espace de l’esprit, là où il peut ouvrir ses ailes, c’est le silence.“ / „Der Raum des Geistes, an dem er seine Flügel öffnen kann, das ist die Stille.“
(„Saint-Ex“)

Ich habe Verdun besucht. Schon gestern Abend war ich kurz vor Geschäftsschluss in der Stadt und ihren Geschäften eingetroffen. Verdun ist eine schöne kleine Stadt mit schönen kleinen Geschäften und einem schönen kleinen Yachthafen. Verdun liegt nämlich an der Meuse. Um Irritationen schon jetzt vorzubeugen sei gesagt, dass dieser Fluss in Frankreich nicht so ausgesprochen wird, wie ihn kleine dumme deutsche Jungen aussprechen würden – eher so wie es erwachsene Männer machen. Und überhaupt: Für die Deutschen hieß der Fluß hier schon immer anders. „Von der Maas bis an die Memel“ heißt es in einer Strophe im „Lied der Deutschen“, die wir heute nicht mehr singen wollen, und die Meuse ist – na klar – die Maas.

Etwas erschreckt hat es mich schon, dass gleich nach dem Ortseingangsschild mit dem schaurigen Namen Verdun (aha, denkt man, jetzt ist man also da) das unsägliche signalgelbe „M“ eines amerikanischen Fast-Food-Riesen zu sehen ist. Kann das passen, frage ich mich? Ein Hamburger-Restaurant gleich neben blutdurchtränkten Schlachtfeldern? Am Ende des Tages weiß is: es kann und das sogar ganz gut, den zumindest die Jugend von Verdun hat ihren eigenen Frieden gemacht mit der Geschichte und hätte wahrscheinlich schon fast vergessen, was in ihrem Ort, in ihrer Stadt irgendwann einmal passiert ist, wenn, ja wenn, sie nicht auf jedem Zentimeter ihrer Stadt daran erinnert werden würde. „Verdun, la vie“ / „Verdun, Leben“ Weiterlesen


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Der große amerikanische Wahl-Schwindel! (Teil 3/3)

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(Rainer Sauer + Content von CNN) – In den USA zeigen sich Politiker wie Wahlexperten aus dem gesamten politischen Spektrum zunehmend besorgt über das Potenzial, das die in drei Monaten anstehende Präsidentschaftswahl entfalten könnte, wenn sie nicht zugunsten von Amtsinhaber Donal J. Trump ausgehen sollte. Mehrfach schon hatte der 45. Präsident der Vereinigten Staaten die Legitimität der Wahlergebnisse vom kommenden November offen in Frage stellt. – [Lesen sie HIER Teil 1 und DORT Teil 2 des Artikels!]

Auf die Frage eines Journalisten, wie die Wahl am 3. November 2020 ausgehen werde, antwortete der demokratische Präsidentschaftskandidat und frühere Vizepräsident Joe Biden vor Kurzem: „Das wissen wir möglicherweise erst einen Monat nach der Wahl. Als Antwort twitterte „the real“ Donald J. Trump, dass er „weitermachen und andere Dinge tun“ würde, wenn er verliere. Schnell versuchte sein Wahlkampfmanager zu beschwichtigen und erklärte: „Präsident Trump ist klar, dass er die Ergebnisse der Wahlen 2020 akzeptieren wird.“ Später wurde er ausgetauscht und sein neuer Wahlkampfmanager stellte klar: „Der zentrale Punkt bleibt: Bei freien und fairen Wahlen wird Präsident Trump gewinnen.“ Weiterlesen