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Ramelow: Ende des Lockdown in Thüringen kommt in zwei Wochen

Bodo Ramelow spricht im Jenaer Volksbad. - Bildrechte MediaPool Jena

Bodo Ramelow spricht im Jenaer Volksbad. – Bildrechte: MediaPool Jena

(red) – Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat sich für ein Ende aller Corona-Beschränkungen im Freistaat bereits zum 6. Juni 2020, dies ist der Samstag nach Pfingsten, entschieden. Wie es aus der Staatskanzlei in Erfurt hieß, werde der Politiker der Linkspartei seinem Kabinett am Dienstag einen entsprechenden Vorschlag vorlegen.

Hierbei gehe es vor allem um die strengen Corona-Regeln, womit unter anderem etwa die Vorschriften zum Tragen eines Mundschutzes und das Einhalten des Mindestabstands der Vergangenheit angehören könnten und ein regulärer Betrieb in Schulen und Kindergärten wahrscheinlicher wird.

Allerdings könne das Ende des allgemeinen Lockdowns in Schulen, Gymnasienund Kitas nach den Pfingstferien nur dann ein realistisches Ziel sein, wenn Erzieherinnen und Lehrkräfte die Möglichkeit bekämen, getestet zu werden, selbst wenn sie keine Symptome haben, so ein Sprecher der Staatskanzlei. Er stellte auch klar, dass dort, wo sich das Infektionsgeschehen erneut negativ entwickle, die Weiterlesen


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„Es bleibt alles anders“ – Zehn Gedanken von Rainer Sauer (Teil 10)

Stadtwappen Jena und Corona-Virus - AdobeStockLicense#319272485

Stadtwappen Jena und Corona-Virus – AdobeStockLicense#319272485

(red) – Am 13. März 2020 wurden in Jena die ersten Fälle von Covid-19-Erkrankungen gemeldet. Im April schnellten die Infektionszahlen nach oben, waren höher als in allen anderen thüringischen Städten und Landkreisen. In dieser Lage rieten das städtische Gesundheitsamt und die Jenaer Universitätsklinik zu Mund-und-Nasen-Bedeckungen als Schutz vor COVID-19. Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche besaß mit seinem Krisenstab genügend Rückgrat, diese Empfehlung gegen viele Widerstände als Pflicht umzusetzen.

Ausreichend Masken hatte die Stadt damals noch nicht zu bieten, konnte lediglich 2.000 hiervon an Bedürftige verteilen, aber sie appellierte an die Eigenverantwortung der Bevölkerung, setzte darauf, dass sich die Einwohner selbst zu helfen wissen. Begleitend dazu gab es eine mediale Aufklärungskampagne. Die Mehrzahl der rund 110.000 Menschen in unserer Stadt rüstete sich mit Hilfe von Schals und Halstüchern – besser gesagt: mit jedem Schutz, „der aufgrund seiner Beschaffenheit geeignet ist, ein Ausbreitung von Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen und Aussprache zu verhindern“, Weiterlesen


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„Wolfe Disk“: Die älteste Scheibengalaxie entstand vor mehr als 12 Milliarden Jahren und damit nur relativ kurz nach dem Urknall

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Radiowellenbild der Spiralgalaxie namens „Wolfe Disk“. Die älteste jemals entdeckte Scheibengalaxie (in Radiowellen dargestellt) wurde mit dem ALMA-Radioteleskop in Chile gesehen. – Foto: M. NEELEMAN, ESO, NAOJ, ALMA, S. DAGNELLO / NRAO, AUI, NSF

(Bernhard Doepfer) – „Wolfe Disc“, die älteste scheibenförmige Galaxie, die jemals entdeckt wurde, entstand nur 1,5 Milliarden Jahre nach dem Urknall, so eine neue Studie von Astro Wissenschaftlern. Das ist viel früher, als die bisherige Annahme von Astronomen, deren Beobachtungen nahelegten, dass scheibenförmige Galaxien – einschließlich weitläufiger Spiralsysteme wie unsere Milchstraße – erst zwischen 3 und 4 Milliarden Jahre nach dem Urknall vor etwa 13,8 Milliarden Jahren in großer Zahl enstanden.

Die Existenz dieser in der Historie unseres Universums sehr früh entstandenen Galaxie legt nahe, dass massive Spiralgalaxien wie etwa die Milchstraße relativ schnell wachsen konnten, berichten Astronomen in der Fachzeitschrift „Nature“ vom 21. Mai 2020. Durch den Nachweis, dass sich eine Scheibengalaxie so früh in der Geschichte des Universums bilden konnte, stellt die neue Studie (Zitat) „das akzeptierte Paradigma für die Bildung und Entwicklung von Scheibengalaxien im Universum in Frage“, so die Astrophysikerin Rachel Somerville vom Flatiron Institute in New York City/USA.

Die frühesten Galaxien entstanden wahrscheinlich, als Klumpen unsichtbarer dunkler Materie das umgebendes Gas und Staub anzogen, Sterne bildeten und schließlich runde Galaxien bildeten, wie Beobachtungen und Computersimulationen Weiterlesen


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TouristInformation öffnet schrittweise: Ab Montag gibt es von JenaKultur auch Geld für gekaufte Tickets zurück

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Zwei Kolleginnen präsentieren die gelben jenatickets, – Foto © JenaKultur C. Häcker

(Red + content von JenaKultur) – Die Jena Tourist-Information wird ab Montag, den 25. Mai 2020, schrittweise – zunächst nur zur Rückgabe bzw. zum Tausch Ihrer in der Jena Tourist-Information gekauften Tickets – geöffnet. Dies teile der Stadt. Eigenbetrieb JenaKultur mit.

Im ersten Schritt könne man dies leider nur für einzelne ausgefallene Veranstaltungen anbieten. Die Erstattung erfolgt zunächst für alle Einzeltickets der: KulturArena Jena /// Jenaer Philharmonie /// Volkshaus (Veranstalter: JenaKultur, außer Anna Depenbusch) /// Volksbad (Veranstalter: JenaKultur). Hinweis: Die Rücknahme der Festanrechte für die Jenaer Philharmonie (Abonnement) wird Ende Juni vorgenommen.

Haben Sie Ihr Ticket telefonisch bestellt oder über das Ticketportal von JenaKultur erworben, wenden Sie sich für die Rückabwicklung bitte an Das JenaKultur-Callcenter unter: tickets@jena.de oder Tel. +49 3641 49-8050.

Die Erstattung von in der Jena Tourist-Information gekauften Tickets des Thüringer Ticketshops, des DNT Weimar, des Theaters Rudolstadt, der Thüringer Bachwochen, des Science City Jena sowie des FC Carl Zeiss Jena erfolgt Weiterlesen


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„A 68 Larsen-C-Schelfeisfeld“: Der größte Eisberg der Welt zerfällt immer schneller

A composite image of the A68 iceberg Larsen-C on 13 and 16 September 2017 showing it is heading out to sea. – Images © European Space Agency

(red) – Vor knapp drei Jahren brach an der Antarktis das sog. Larsen-C-Schelfeisfeld ab und ein Eisberg bzw. eine Eis-Insel mit etwa 5.800 Quadratkilometern Fläche entstand. Das entspricht in etwa der doppelten Fläche von Luxemburg und damit verlor die Eisplatte Larsen-C auf einen Schlag mehr als ein Zehntel ihrer Schelfeisfläche.

Da der neue Larsen-C-Eisberg auch in internationale Schifffahrtsrouten driftete, wurde seine Bahn mittels Satelliten genau überwacht. Diese zeigen nun, wie stark Larsen-C inzwischen zerbrochen ist. Seitdem haben die Meeresströmungen im Weddellmeer den riesigen A68-Eisberg ganz erheblich nach Norden bewegt. Weitere Abbrüche der letzten beiden Jahre haben seine Größe auf aktuell nur noch etwa 4.900 Quadratkilometer reduziert.

So hat Eisberg A68 seine Position zwischen 2017 und 2020 verändert. - Images A. Luckman NASA Worldview

So hat Eisberg A68 seine Position zwischen 2017 und 2020 verändert. – Images: A. Luckman / NASA Worldview

Seit Januar diesen Jahres bewegt sich der Eisberg A68 etwas schneller als zuvor in
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FF USV: Frauen-Bundesliga geht in einer Woche weiter – Noch sechs Spieltage und zwei Nachholpartien sind zu absolvieren

Die 1. Mannschaft des FF USV in der Saison 2019-2020. - Foto © FF USV Jena

Die 1. Mannschaft des FF USV in der Saison 2019-2020. – Foto © FF USV Jena

(Red + content des FF USV) – Die aufgrund der Corona-Krise unterbrochene Saison in der FLYERALARM Frauen-Bundesliga könnte – vorbehaltlich der entsprechenden behördlichen Verfügungslagen – am 29. Mai 2020 fortgesetzt werden. Das entschied das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und stimmte der Anpassung des Rahmenterminkalenders der Frauen 2019/2020 zu.

Damit folgte das Präsidium der Empfehlung des DFB-Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball sowie des DFB-Ausschusses Frauen-Bundesligen. Zuvor hatten sich bereits die Vereine der FLYERALARM Frauen-Bundesliga mit großer Mehrheit für die Wiederaufnahme der Spielzeit 2019/2020 ausgesprochen. Der DFB steht in intensivem Austausch mit der Politik und hat sich heute im Rahmen einer außerordentlichen Präsidiumssitzung erneut für die Fortsetzung des Spielbetriebs ausgesprochen.

Die Fortführung des Spielbetriebs soll dann auf Grundlage des Konzeptes „Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb“ durchgeführt werden. Die gemeinsam von DFB und DFL erarbeiteten Vorgaben sehen unter anderem strenge Hygieneauflagen, engmaschige Testungen sowie kontinuierliches Monitoring vor. Das Konzept für die FLYERALARM Frauen-Bundesliga entspricht grundsätzlich den Inhalten für die beiden Ligen der DFL. Unterschiede bestehen lediglich in organisatorischen Nuancen, beispielsweise bei der Personenzahl für die festgelegten Zonen im Innen- und Außenbereich der überwiegend kleineren Stadien. Weiterlesen


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Riesenärger um Fortsetzung der 3. Liga: FCC verklagt den DFB wg. Verstoßes gegen den ‚Fair play‘-Grundsatz

fussbälle - Symbolfoto - Bildquelle FCC

(red) – Der Deutsche Fußball Bund (DFB) hat den Neustart der 3. Fußball-Bundesliga für den 30./31. Mai 2020 offiziell bestätigt und die Spiele konkret terminiert. Einig sind sich alle Drittligisten dabei nur in einem einzigen Punkt: 300.000 Euro pro Klub hatte die Deutsche Fußball Liga (DFL) dem DFB schon vor Wochen als Solidarbeitrag zur Verfügung gestellt und den Deutschen Fußball Bund gebeten das Geld zügig an die Vereine weiterzuleiten. Doch das geld ist bisher noch nicht angekommen, bei keinem einzigen Verein der 3. Liga.

Aber es kommt noch schlimmer für den DFB: Heute wird der FC Carl Zeiss Jena gerichtlich gegen die Fortsetzung der 3. Liga vorgehen, wie FCC-Geschäftsführer Chris Förster berichtet: „Am 30./31. Mai wieder zu starten, ist für die meisten Drittligisten unmöglich – und für uns in Thüringen insbesondere. Wir werden am Freitag rechtliche Schritte einleiten.“ Und auch Jens Rauschenbach, Präsident des Halleschen FC, sieht sich gezwungen, (Zitat) „diese plötzliche Entwicklung unter dem Aspekt der Chancengleichheit rechtlich prüfen zu lassen.“ Der Grund ist für beide Vereine einfach: In Thüringen ist Profi-Sport (Mannschaftstraining, Spiele) bis zum 5. Juni 2020 untersagt, in Sachsen-Anhalt bis zum 27. Mai.

Begleitend hierzu gab der FC Carl Zeiss gestern folgende Presseerklärung heraus: „Wie der DFB am heutigen Donnerstag mitteilte, plant dieser ungeachtet der behördlichen Verfügungslagen den Spielbetrieb in der 3. Liga am 30. Mai wieder aufzunehmen.

Der FC Carl Zeiss Jena reagiert auf diese Verlautbarung mit Unverständnis. So wurde mit der heutigen Pressemitteilung des DFB neuerlich ein Starttermin vorbei an Politik und Logik verkündet. Dieser Termin ist zeitlich unmöglich umsetzbar, gefährdet die Gesundheit der Spieler und missachtet selbst die Präambel der eigenen DFB Satzung, in der es heißt, dass ‚der DFB in sozialer und gesellschaftspolitischer Verantwortung handelt und sich in hohem Maße dem Gedanken des Fair Play verbunden fühlt‘.

Aus Sicht des FC Carl Zeiss Jena ist klar, dass diese Saison bis zum 30.06.2020 nicht mehr im fairen Wettbewerb zu beenden ist. Diese am 30. Mai wieder zu starten, ist für die allermeisten Drittligisten unmöglich – und für den FC Carl Zeiss Jena vor dem Hintergrund der in Thüringen geltenden Verordnungen insbesondere. So ist es nach geltender Verfügungslage bis einschließlich 5. Juni nicht möglich, den Trainings- und Wettkampfbetrieb wieder aufzunehmen. Der FC Carl Zeiss Jena wird nach dem heutigen Feiertag am morgigen Freitag rechtliche Schritte einleiten.“