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Coronalage in Jena: 7-Tage-Inzidenzwert liegt aktuell bei 82,1 / 11 Schulen und 5 Kindergärten von Schließungen betroffen

Stadtwappen Jena und Corona-Virus – AdobeStockLicense#319272485

(red + Content der Stadt Jena) – Dem Fachdienst Gesundheit wurden in den letzten 48 Stunden 16 neue SARS-CoV-2-Virus-Infektionen gemeldet. Seit Ende letzter Woche haben sich zahlreiche weitere Infektionsgeschehen an Schulen und Kindergärten gezeigt. 1.200 Kontaktpersonen sind aktuell allein durch derartige geschlossene Einrichtungen oder Teilquarantänen betroffen.

Folgende Einrichtungen sind in den letzten Tagen neu hinzugekommen, wodurch in Jena aktuell 11 Schulen und 5 Kindergärten von Teil- / Schließungen betroffen sind (Hinweis: Die Schul- und Kitaleitungen haben die betroffenen Eltern informiert bzw. informieren aktuell weiter):

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Einen Monat vor Heiligabend leuchtet Jenas hinstorischer Marktplatz bereits in festlichem Glanz

Festlich geschmückter Marktplatz in Jena im November 2020. – Foto MediaPool Jena

(red) – Trotz der Corona-Pandemie-bedingten Absage des diesjährigen Jenaer Weihnachtsmarktes (wir berichteten) wurde der historische Marktplatz von Mitarbeitern des Kommunalservice Jena festlich geschmückt.

Festlich geschmücktes Historisches Rathaus im November 2020. – Foto: MediaPool Jena
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„Hochschulmanager des Jahres“: FSU-Präsident Rosenthal zählt zu den Finalisten für renommierten Titel in der Hochschulentwicklung

FSU-Präsident Walter Rosenthal. – Foto. FSU Jens Meyer

(Katja Barbara Bär) – Das CHE Centrum für Hochschulentwicklung und die Wochenzeitung „Die Zeit“ vergeben jährlich die Auszeichnung „Hochschulmanager/in des Jahres“. Eine Jury aus Expertinnen und Experten, der u. a. die ehemalige Bundesministerin für Wissenschaft Johanna Wanka angehört, hat sechs Leitungspersönlichkeiten deutscher Hochschulen gewählt, die mit außergewöhnlicher Führungsleistung die Entwicklung ihrer Hochschule geprägt und positive Veränderungsprozesse gestaltet haben. Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena, ist einer von ihnen.

„Herr Rosenthal schafft es, die Hochschule nachhaltig zu verändern und voranzubringen, ohne die Brechstange anzusetzen. Engagiert kniet er sich in die Arbeit an der Universität hinein und prägt den Diskurs in der Hochschule. Mit seiner ruhigen und ausgewogenen Art ist er immer ein gefragter Ansprechpartner und ein Gewinn für jede Diskussion. Dies zeigt sich sowohl im Hochschuldiskurs als auch in seinem Führungshandeln“, lobt die Jury. Neben dem Erfolg in der Exzellenzstrategie flossen die positive Entwicklungsdynamik der Universität in Forschung und Lehre, im Transfer, in der Internationalisierung sowie das Profil und die Qualität der Universität in die Beurteilung der Jury ein.

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Bitte achten Sie in Jenas Innenstadt auf das Tragen von Mund-/Nasen-Bedeckungen!

(red) – Am vergangenen Samstag trat die neue Allgemeinverfügung der Stadt Jena in Kraft (wir berichteten). Leider halten sich viele EinwohnerInnen unserer Stadt noch nicht wirklich daran, wie wir heute vor Ort feststellen konnten.

Täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr gilt die Maskenpflicht für Fußgänger und Radfahrer im sog. „Altstadtgrabenring“: dies ist die Fläche zwischen Fürstengraben, Löbdergraben, Holzmarkt, Teichgraben, Leutragraben und Johannisplatz. Dazu gehören die Löbderstraße, Ludwig-Weimar-Gasse, der Historische Marktplatz, Marktgässchen, Oberlauengasse, Am Pulverturm, Rathausgasse, An der Marktmühle, Saalstraße, Schlossgasse, Greifgasse, Hinter der Kirche, Unterlauengasse, Unterm Markt, Kirchplatz, Jenergasse, Johannisstraße.

Deshalb möchten wir im Interesse der Allgemeinen Gesundheit und zur potentiellen Vermeidung drastischer Geldstrafen appellieren:

Achten Sie in Jenas Innenstadt auf das Tragen von Mund-/Nasen-Bedeckungen!

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Der FC Carl Zeiss muss weiter warten: NOFV plant Wiederaufnahme des Regionalligaspielbetriebs für den 04.12.2020

Logo des NOFV auf grünem Rasenhintergrund – Bildquelle: FCC

(red + Content des NOFV) – Der Nordostdeutsche Fußballverband e. V. (NOFV) plant die Wiederaufnahme des Regionalligaspielbetriebs für den 04.12.2020. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass die dann geltenden Verfügungslagen die Wiederaufnahme auch zulassen, so der Verband. Wörtlich heißt es in der Veröffentlichung des NOFV:

Der Spielausschuss des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) hat sich in seiner Tagung am heutigen Donnerstag, dem 19. November 2020 mit den Verfügungslagen und eingegangenen Rückmeldungen aus der Politik befasst.

Die aktuelle Situation zeigt, dass alle Regionalligisten trainieren dürfen, jedoch acht Vereine der RL Nordost (sieben aus Berlin und einer aus Sachsen-Anhalt) vor dem 1. Dezember 2020 keine Meisterschaftsspiele austragen dürfen.

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»JENA VOR ZEHN JAHREN« – Freigabe der Autobahn am „Jagdbergtunnel“ verzögert sich bis 2013

(red) – Seit 2010 gibt es unseren täglich aktuellen Radio Jena Newsblog im Internet. Können Sie sich noch daran erinnern, was genau vor zehn Jahren in Jena ein Thema war? Wenn nicht, dann hilft es Ihren Gedanken vielleicht ein wenig auf die Sprünge, was wir am 23.11.2010 hier meldeten:

Das ursprüngliche Ziel, den „Jagdbergtunnel“ im Jahre 2012 für die Auto- und ´Lastkraftfahrer der A4 freizugeben, musste aufgegeben werden. Nun wurde der Mai 2013 als Termin für die Freigabe des neuen Autobahn-Abschnittes zwischen Jena und Magdala festgelegt. Das bestätigten gestern bei einer Einwohnerversammlung im Baustellen-Nachbarort Göttern Vertreter der Baugesellschaft mit Namen „Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH“ (kurz Deges genannt). Derzeit stehe, so die Bauleute, die zweite Tunnelröhre vor dem Baubeginn, die fortgeschrittene Nordröhre bereits vor ihrem Ausbau. In Bau sind auch die Lärmschutzwälle. Sie sollten einst hinter Göttern enden und werden nun weiterlesen ==>


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Souveräner Heimspielauftakt: Science City feiert 78:52-Sieg gegen Karlsruhe

(Baskets Jena) – Mit einem souveränen 78:52-Erfolg gegen die PS Karlsruhe Lions starteten die Bundesliga-Riesen von Science City Jena am Samstagabend in ihre Heimspielsaison 2020/2021. Das Team von Trainer Frank Menz bezwang den bis dato Tabellenvierten aus Baden-Württemberg nach 40 überwiegend dominanten Minuten auch in dieser Höhe verdient und klettert nach dem dritten Erfolg im vierten Spiel auf den 3. Platz der BARMER 2. Basketball Bundesliga.

Während die Saalestädter im Duell gegen den Gast aus Baden-Württemberg von Beginn das Tempo diktierten, lediglich nach einem Half Court Shot von Nils Owen Schmitz beim zwischenzeitlichen 16:17 parallel zur Sirene des Startviertels in Rückstand gerieten, sorgte ein defensivstarker dritter Spielabschnitt für die frühe Vorentscheidung. Bis zur 27. Minute hatten die Thüringer lediglich zwei Punkte der Gäste (59:31) zugelassen, verwalteten ihren Vorsprung in der verbleibenden Spielzeit routiniert.


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„Astrotag bei Radio Jena (3/3)“ – Ein altes kosmisches Rätsel wurde gelöst und zugleich ein stellares „Missing Link“ gefunden

Der sog. „Blaue Ringnebel“ des Sterns TYC 2597-735-1. – Foto: NASA/JPL-Caltech/M. Seibert (Carnegie Institution for Science)/K. Hoadley (Caltech)/GALEX Team

(NASA) – Im Jahr 2004 entdeckten Wissenschaftler des weltraumgestützten Galaxy Evolution Explorer Projekts (GALEX) der NASA ein Objekt, wie sie es in dieser Form noch nie in unserer Milchstraße gesehen hatten: einen großen, schwachen Gasklumpen mit einem Stern im Zentrum. In den GALEX-Bildern erschien die Gasblase blau – obwohl sie kein für das menschliche Auge sichtbares Licht emittierte – und nachfolgende Beobachtungen ergaben in seinem Innern eine dicke Ringstruktur. Das Team taufte das Objekt daher „Blauer Ringnebel“. In den folgenden 16 Jahren untersuchten man es mit mehreren erd- und weltraumgestützten Teleskopen, aber je mehr die Wissenschaft hierüber lernte, desto mysteriöser erschien es.

Eine neue Studie, die in dieser Woche online in der Zeitschrift „Nature“ veröffentlicht wurde, hat den „Fall“ nun möglicherweise gelöst. Durch die Anwendung modernster theoretischer Modelle auf Basis der Datenmengen, die zum „Blauen Ringnebel“ gesammelt wurde, stellen die Autoren fest, dass der diese Gaswolke im Weltraum (von Astronomen schon immer „Nebel“ genannt) wahrscheinlich aus den Überresten zweier Sterne besteht, die miteinander kollidierten und zu einem einzigen Stern verschmolzen, wobei der „Blaue Ringnebel“ aus zwei hohlen, kegelförmigen Trümmerwolken zu bestehen scheint, die sich in entgegengesetzte Richtungen vom Zentralstern weg bewegen. Die Basis des einen Kegels bewegt sich hierbei fast direkt in Richtung unserer Erde, weswegen Astronomen, die den Nebel betrachten, zwei Kreise erkennen können, die sich teilweise überlappen.

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„Astrotag bei Radio Jena (2/3)“ – Was Sterne zum Leuchten bringt: Intern. Forschungsteam beobachtet nichtlineare Ionisationsvorgänge in heißen dichten Plasmen

Jenaer Physiker bereiten den Aufbau für die Untersuchung einer Laser-Plasma-Quelle vor. – Foto: FSU Jens Meyer

(Ute Schönfelder) – Wer des Nachts den Blick zum wolkenfreien Himmel richtet, sieht leuchtendes Plasma: Praktisch die gesamte sichtbare Materie im Universum – Sterne, Galaxien und interstellare Materie – besteht daraus. Anders als in den auf der Erde üblichen Aggregatzuständen „fest“, „flüssig“ oder „gasförmig“ liegt die Materie in einem Plasma als Wolke aus Ionen und freien Elektronen vor. Von der Erforschung dieser ionisierten Materie und ihrer Wechselwirkung mit Licht versprechen sich Wissenschaftlerinnen und Wissen­schaftler ein tieferes Verständnis der Zusammenhänge, die unser Universum geformt haben. Doch während sich Plasmen im Labor relativ einfach erzeugen lassen, ist ihre Untersuchung bislang kaum möglich, da es bisher keine Methoden gibt, den Grad der Ionisierung und die räumliche und zeitliche Verteilung der Ionen hinreichend erfassen zu können.

Das kann sich nun jedoch ändern: In einer soeben im Magazin „Light: Science & Application“ veröffentlichten Arbeit, stellt ein Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Zürch von der University of California in Berkeley eine Methodik vor, die es erlaubt, die Entstehung und Wechselwirkung von hoch ionisiertem Kryptonplasma mit kohärentem ultravioletten Licht im Femtosekundenbereich direkt zu beobachten. Die Arbeit ist in Kooperation mit dem Team um Prof. Dr. Christian Spielmann im Institut für Optik und Quantenelektronik der Friedrich-Schiller-Universität Jena entstanden, in dem Michael Zürch bis 2018 selbst geforscht hat. Erstautor ist der Jenaer Doktorand Frederik Tuitje.

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„Astrotag bei Radio Jena (1/3)“ – Mars-Report 20: NASA-Rover Curiosity hat auf dem Roten Planeten seit Juli drei neue Gesteinsproben entnommen

Curiosity took this selfie at a location nicknamed „Mary Anning“ on October 25th 2020. – Credits: NASA / JPL-Caltech / MSSS

(Bernhard Doepfer und Arlene Heyer) – NASA-Rover Curiosity hatte im Juli 2020 eine neue Region auf dem Roten Planeten erreicht, der die amerikanische Weltraumbehörde den Namen „Groken“ gegeben hatte. Seit der Ankunft im Juli hat der Rover mit Hilfe seines Roboter-Schwenkarms in dieser mit Ton angereicherten Region mehrfach gebohrt und drei Gesteinsproben entnommen.

Nun zeigte „er“ sie „stolz“ im Rahmen eines neuen Selfies, welches er an einem Ort namens „Mary Anning“ gemacht hat, der nach einer englischen Paläontologin aus dem 19. Jahrhundert benannt wurde, deren Entdeckung von Meeresreptilienfossilien aufgrund ihres Geschlechts und ihrer Klasse über Generationen hinweg ignoriert wurde, bevor Anning die ihr gebührende Anerkennung fand. Wissenschaftler des Curiosity-Teams hielten es für angebracht, die Probenahmestelle nach Mary Anning zu benennen, da das Gebiet möglicherweise Details über den antiken Mars preisgibt.

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