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Scharfe Kritik der Freien Demokraten: „Mehr Rechte für den Bundestag, denn das Grundgesetz gilt auch während der Pandemiebekämpfung“

Das Gebäude des Deutschen Parlaments mit einem Corona-Symbol. – Bildrechte: FDP

(FDP) – Die Freien Demokraten kritisieren den Flickenteppich an Corona-Maßnahmen und die staatlichen Eingriffe in die Bürgerrechte. Eine Umfrage der ARD zeigt: Die Menschen in Deutschland wollen Einheitlichkeit. Das fordert auch FDP-Generalsekretär Volker Wissing. „Allerdings müssen wir erkennen, dass der Staat nicht alles kontrollieren kann. Ohne die Eigenverantwortung der Menschen können wir diese Pandemie nicht bekämpfen“, meint Wissing und stellt klar: „Wir wollen nicht, dass der Aufenthalt in privaten Wohnräumen von der Polizei jederzeit überwacht werden kann.“

Zum einen hätten wir dafür überhaupt nicht die notwendige Anzahl an Polizeibeamten und „zum anderen ist das unverhältnismäßig, an den Wohnungen zu klingeln und die Personenzahl nachzuzählen“, kritisiert er den Beschluss der Bund-Länder-Konferenz. Denn das Grundgesetz gelte auch in Corona-Zeiten. „Die Wohnung ist ein besonders geschützter Bereich. Es ist unverhältnismäßig, die Polizei an Wohnungstüren klingen zu lassen, um die Personenzahl zu kontrollieren“ erklärte Wissing im ARD Morgenmagazin am 16. Oktober 2020.

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„Vampire Cup“: Gewinnspiel für Blut- und Plasmaspender am UKJ läuft noch bis zum 1. November

Die Jenaer Pharmaziestudenten und regelmäßigen Blutspender Maximilian Wittig (links) und Karl Walther (rechts) eröffneten den „Vampire Cup“ an der Blutspende des UKJ. – Foto: UKJ

(red + Content des ukj/ac) – Möglichst viele Menschen zur Blutspende animieren – das ist das Ziel der Jenaer Pharmaziestudierenden beim sogenannten Vampire Cup. Gestern startete die Challenge, die noch bis zu 1. November 2020 läuft und sie beinhaltet, dass möglichst viele Menschen Vollblut, Plasma oder Thrombozyten bei der Blutspende am Universitätsklinikum Jena (UKJ) spenden, wobei die Pharmaziestudierenden selbst mit gutem Beispiel voran gingen. Neben dem Gefühl, Gutes zu tun, haben die Spender im Aktionszeitraum auch die Möglichkeit, einen von drei Einkaufsgutscheinen zu gewinnen. Pharmaziestudierende haben die Chance auf zusätzliche Gewinne.

„Viele wissen nicht, wie wichtig gespendetes Blut für Patienten ist. Darauf möchten wir mit unserer Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb sensibilisieren“, so Pharmaziestudentin Cindy Loth, Koordinatorin des Vampire Cups in Jena. Bei diesem Blutspende-Marathon treten die Pharmazie-Studierenden in Deutschland gegeneinander an. Die Fachschaft, die innerhalb von zwei Wochen die meisten Blutspender animieren kann, gewinnt. „In unserem Studium lernen wir die besondere Bedeutung von gespendetem Blut und Plasma als Grundlage für spezielle Medikamente kennen. Deshalb spenden viele von uns regelmäßig Blut.“

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COVID-19 in Jena: Zehn Neuerkrankungen in den letzten 48 Stunden, sechs davon nach Feier in einem Restaurant

Corona-Virus Symbolfoto – AdobeStockLicense#319272485


(Stadt Jena) – Vorangestellt zu unserer Übersicht neuer Fälle eine herausgehobenen Meldung:

Sechs der neuen Fälle sind auf eine Feier im Restaurant „Poseidon“ in Winzerla zurückzuführen. Alle in der Liste eingetragenen Personen wurden bereits vom Fachdienst Gesundheit kontaktiert. Wer am 10. Oktober 2020 zwischen 19 und 23 Uhr ebenfalls dort Gast war und sich in keine Liste eingetragen hat, soll sich bitte beim Fachdienst Gesundheit melden (täglich 10:00 bis 14:00 Uhr über 03641-492222 oder Mail: gesundheitsamt@jena.de). Bitte außerdem unbedingt die Gesundheit überwachen. Bei kleinsten Symptomen (trockener Husten, Fieber, Kopfschmerzen) bitte den Hausarzt und das Gesundheitsamt kontaktieren.

Zum Infektionsgeschehen: In den letzten 24 Stunden wurden dem Fachdienst Gesundheit 9 neue SARS-CoV-2-Virus-Infektionen gemeldet, am Sonntag eine weitere. Es handelt sich dabei um asymptomatische Kontaktpersonen zu bereits bekannten Coronainfektionen. Dabei sind alle Altersgruppen vertreten. Eine neue Person musste sich in stationäre Behandlung geben.

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Fahrradfahrerin stirbt bei einem tragischen Unfall zwischen Magdala und Kleinschwabhausen

(LPI Jena) – Im Weimarer Land hat es am frühen Montagmorgen (19.10.2020) einen tödlichen Verkehrsunfall mit einer Radfahrerin gegeben. Hierbei war die Frau verschriftsmäßig mit Helm und Licht zwischen Magdala und Kleinschwabhausen unterweg gewesen, als sie von einem Pkw erfasst wurde, in den Straßengraben stürzte und dabei schwerste Verletzungen erlitt.

Trotz sofort eingeleiteten Hilfsmaßnahmen verstarb die Radfahrerin noch an der Unfallstelle. Der Autofahrer erlitt einen Schock. Die Landstraße musste für etwa zwei Stunden voll gesperrt werden. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ermittelt jetzt die Polizei.

Außerdem: Der Fahrer eines E-Bikes befuhr am gestrigen Abend (18.10.2020) die Straße aus Richtung Apolda in Richtung Zottelstedt. Auf abschüssiger Straße kam er wohl auf Grund unangepasster Geschwindigkeit zu Fall und verletzte sich dabei schwer.

Zeugen werden gebeten sich unter der Telefonnummer 03644 5410 bei der Polizei in Apolda zu melden.


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Bürgerstiftung Jena sucht Mentor*innen: Bei Einsamkeit durch Corona können Chancenpatenschaften helfen

Chancenpatenschaften. – Symbolfoto: Bürgerstiftung Jena

(Bürgerstiftung Jena) – Die Bürgerstiftung Jena sucht Mentor*innen für das Projekt Chancenpatenschaften, denn für viele Menschen, die vor Kurzem nach Jena gekommen sind, ist es in der aktuellen Situation – mit weniger Veranstaltungen und Kontaktbeschränkungen – schwierig neue Leute kennenzulernen und sich einzuleben. Für diese Geflüchteten, aber auch internationalen Studierende oder ausländische Mitarbeiter*innen von Jenaer Firmen werden Pat*innen gesucht.

Das Projekt Chancenpatenschaften der Bürgerstiftung Jena möchte Menschen zusammenbringen und unterstützen. Die Stiftung vermittelt Patenschaften zwischen Menschen, die neu in Jena und neugierig auf andere Kulturen sind, die weitere Sprachen lernen wollen, die einsam sind oder jemanden für gemeinsame Unternehmungen suchen. Im Projekt wird das Kennenlernen mit gemeinsamen Unternehmungen begleitet.

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„Joker Kevin Wolf holt den Sieg“: Der FCC gewinnt enges Spiel gegen Chemnitz durch eine starke Leistung in der 2. Hälfte

(red) – Es war ein harter, enger Kampf im Klassiker gegen Chemnitz, aber am Ende siegte der Tabellendritte der Ragionalliga Nordost nach einen 0:1-Rückstand und feierte einen verdienten 2:1-Sieg. Der FCC hatte in der ersten Halbzeit zwei Riesenchancen und CFC-Keeper Jakubov verhinderte jeweils mit Glanztaten den Rückstand der Sachsen. Wie so oft, wenn man beste Chancen vergibt, macht der Gegner das Tor und Bickel traf nach einem unglücklichen Abwehrversuch von Lange in der letzte Sekunde der Nachspielzeit von Halbzeit 1.

Doch die Jenaer kamen in der zweiten Hälfte zurück und Verkamp sorgte im heimischen Ernst-Abbe-Sportfeld aus Nahdistanz für den Ausgleich in der 59. Minute. In Minute 69 wurde Wolf für Stauffer eingewechselt und machte die 1.265 Zuschauer nur drei Minuten später glücklich, als er aus 16 Metern ins rechte Eck traf.

Am Ende mussten Jenas Lange (89.) und der Chemnitzer Müller (91. Minute) mit Ampelkarte noch den Platz verlassen, aber Carl Zeiss Jena festigte mit dem fünften Sieg in Folge Rang drei der Tabelle. Für die Jenaer geht es am kommenden Sonntag nach Rathenow, wo es zum einstigen Optiker-Duell kommt.


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(Nicht nur…) Jena-Nord trauert um Bernd Peter: Der langjährige Leiter des Angergymnasiums ist im Alter von 78 Jahren verstorben

Bernd Peter – Foto: Harald Sippel

(Team Nord) – Der Ortsteilrat Jena-Nord trauert um sein ehemaliges Mitglied, Herrn Bernd Peter. Der langjährige Leiter des Angergymnasiums erlag bereits Anfang letzter Woche einem schweren Leiden im Alter von 78 Jahren.

Der Verstorbene war in besonderer Weise nach der Wende eine prägende Persönlichkeit in der Jenaer Bildungslandschaft und kämpfte bis zuletzt gegen den Umzug „seines“ Gymnasiums Am Anger 26. Gleichwohl war er machtlos, als die Bildungseinrichtung 2006 in die frühere Ostschule nach Wenigenkena umziehen musste, damit am alten Standort das Stadtentwicklungsdezernat der Jenaer Verwaltung einziehen konnte.

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Kemmerich: Bisher kein Ergebnis des Geheimtreffens mit Lindner und Wissing bekannt / Kritik von Thüringer Liberalen wird stärker

Foto: MediaPool Jena

(Wolfgang Wolf) – Anfang Februar wurde er auch durch Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten des Freistaats Thüringen gewählt: FDP-Landes- und Fraktionschef Thomas L. Kemmerich. Nach bundesweit heftiger Kritik trat er nach nur drei Tagen zurück. Vor Kurzem hatte der Erfurter Politiker angekündigt, er könne sich vorstellen, bei der vorgezogenen Landtagswahl im April 2021 erneut als Spitzenkandidat anzutreten. Außerdem bezeichneten Kemmerich die Annahme der MP-Wahl nicht als Fehler, sondern kritisierte das Verhalten anderer Parteien im Umgang damit. Daraufhin entzog ihm das Partei-Präsidium der Liberalen in Berlin einstimmig die Unterstützung im Landtagswahlkampf.

Doch nun bekam Kemmerich offenbar eine letzte Chance, „Mea culpa“ zu sagen: Am gestrigen Vormittag fand in Berlin ein Geheim-Gespräch zwischen ihm, FDP-Chef Christian Lindner und dem Generalsekretär der Liberalen, Volker Wissing, statt, mit dem Ziel, Thomas Kemmerich die Spitzenkandidatur 2021 ausreden. Stimmt der dem zu, so der Plan, bekäme die FDP in Thüringen weiterhin die Unterstützung der Partei, so hieß es hinter vorgehaltener Hand aus der FDP-Zentrale. Während bisher keine Ergebnis des Treffens bekannt wurde, haget es weiter Kritik aus Teilen der Thüringer Liberalen. So erklärte beispielsweise Frank Bergmann vom OV Ronneburg:

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SHK und Gera überschreiten den Grenzwert von 35 Infektionen je 100.000 Einwohner

Wappen Freistaat Thüringen und Corona-Virus – AdobeStockLicense#319272485

(red) – Mit einem eindringlichen, persönlichen Appell hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an uns Bundesbürger gewandt. „Treffen Sie sich mit deutlich weniger Menschen, ob außerhalb oder zu Hause“, sagte die Regierungschefin gestern in ihrem Video-Podcast angesichts der immer weiter steigenden Corona-Infektionszahlen und fügte an: „Verzichten Sie auf jede Reise, die nicht wirklich zwingend notwendig ist, auf jede Feier, die nicht wirklich zwingend notwendig ist. Bitte bleiben Sie, wenn immer möglich, zu Hause, an Ihrem Wohnort.“ Ihre Mahnung schloss sie mit den Worten „Ich weiß, das klingt nicht nur hart, das ist im Einzelfall auch ein schwerer Verzicht.“

Bundesweit gab es am Samstag laut des Robert-Koch-Instituts (RKI) 7.830 gemeldete Neuerkramlungen. Im Freistaat Thüringen wurden zwischen Freitag und Samstag 82 neue Fälle mit Covid-Erkrankungen gemeldet. Dies teilte die Thüringer Staatskanzlei mit; 24 Stunden zuvor waren es 75 gewesen.

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Mars-Report 19: NASA-Rover Curiosity hat eine neue Region namens „Groken“ erreicht

This image was taken by Left Navigation Camera onboard NASA’s Mars rover Curiosity on Sol 2904 or 07.10.2020. – Image Credit: NASA/JPL-Caltech

(Bernhard Doepfer und Arlene Heyer) – Nach einer erfolgreichen Fahrt zu seinem nächsten planmäßigen Bohrplatz auf dem Roten Planeten ist NASA-Rover Curiosity im Moment dabei, eine sorgfältige Untersuchung der interessanten geologischen Region namens „Groken“ durchzuführen, in der er sich zur Zeit befindet. Das Mission-Team entschied sich für eine detailliertere Analyse dieses Ortes, da in dieser Region erstmals dunkelgraue Erdküglchen („Berries“) festgestellt wurden – zuvor waren hauptsächlich bläuliche Kugeln entdeckt und untersucht worden. Auf den Abschluss der Analyse soll schließlich der geplante Bohrgang folgen.

Hierfür bürstet Curiosity das Bohrziel mit seinem Staubentfernungswerkzeug (DRT) ab und hält die gereinigte Oberfläche vor dem Bohren für die spätere Beobachtung von Veränderungen der Oberfläche fotografisch fest, wie Mark Salvatore, Planetengeologe an der University of Michigan und Mitglied im Curiosity-Team der NASA letzte Woche bekannt gab. In dem oben zu sehenden Foto der Curiosity-Navcam befindet sich der ausgewählte Bohrort in der Nähe des sandfreien Bereichs, eines großen Grundgesteinsblocks direkt unter dem Rover am unteren linken Bildrand.

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