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Jena-Nord: Wohnungsbrand in der Closewitzer Straße ging glimpflich aus

Feuerwehreinsatz - Symbolbild

(red + Content der Berusffeuerwehr Jena) – Vermutlich in der Küche einer Wohnung in der dritten Etage der Closewitzer Straße 6a in Jena-Nord brach am Montagvormittag ein Wohnungsbrand aus.

Noch bevor die Berufsfeuerwehr eintreffen konnte, hatten zwei Mieter der Wohnung versucht, den Brand selbst zu löschen, was aber nicht gelang. Die Berufsfeuerwehr Jena konnte den Brand schließlich mit Unterstützung der freiwilligen Feuerwehren Mitte, Lobeda und Zwätzen nach rund einer Viertelstunde komplett löschen, wie Einsatzleiter Mike Schenderlein bekannt gab. Weiterlesen


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17 TAGE EUROPA : Samstag, 10.08.2002 | EIN RÉSUMÉ

17 TAGE EUROPA - Der IBM 760E Laptop von 2002

Der letzte Tag: Wertheim / Würzburg / Jena

Losung am 10. August
„Ich möchte Weltenbürger sein, überall zu Hause und überall unterwegs.“
(Erasmus von Rotterdam)

Re||mee auch: Ré|su|mé oder: Re|süm|e = Zusammenfassung, Fazit, Übersicht.

Darum geht es, während am letzten Tag der Eurpoareise in Wertheim strömender Dauerregen, der einfach kein Ende findet, herrscht. Um kurz vor sechs Uhr bin ich aufgestanden und sitze jetzt, kaum dreißig Minuten später in meinem Auto bereits am Laptop und bereite mich darauf vor, eine kurze Bilanz von 17 Tagen Europa zu ziehen. Heute Nachmittag fahre ich nach Hause und bevor ich in Jena über die Reise berichten werde heißt es: die Tage und Erlebnisse zu sortieren.

1.) Der IBM-Laptop 760 E war mir ein zuverlässiger Begleiter in den letzten siebzehn Tagen, manchmal vielleicht ein bißchen zu lässig, denn es gab keinerlei technische Probleme. Strom kam überwiegend vom 12V/220V- Spannungswandler und während der Autofahrten lud sich die Autobatterie des Mercedes stets wieder voll auf. Auch der 300 E bereitete mir nicht die geringsten Probleme, trotz der rund 4.700 Kilometer an zurück gelegter Strecke. ZUdem hielt mein Zelt dicht und die Reisekasse hatte immer genug Reserven … für alle Fälle. Weiterlesen


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Fachschaft Medizin der FSU hat entschieden: Lehrpreis 2020 geht an das Bildgebungsteam

Prof. Dr. Ulf Teichgräber; Julia Klink; Clemens Arndt erklären den Ablauf des Praxistages. - Bildquelle UKJ

Screenshot aus dem 2019 produzierten Einführungsvideo zum Radiologiepraktikum mit Prof. Dr. Ulf Teichgräber, Julia Klink und Clemens Arndt (v.l.n.r.). – Bildquelle: UKJ

(vdG/UKJ) – „Der Fachbereich hat mit Abstand die beste Online-Lehre gemacht. Die Module sind übersichtlich und spannend, und es wurde sich die Mühe gemacht, unter Sicherheitsvorkehrungen Präsenz-Veranstaltungen zu ermöglichen“, so lautete eine der Begründungen beim diesjährigen Lehrpreisvoting. Unter den insgesamt sechs Nominierungen erhielten die Lehrenden des Querschnittsbereiches Bildgebende Verfahren, Strahlenbehandlung und Strahlenschutz die meisten Stimmen der Medizinstudierenden. Stellvertretend für das Team geht der Preis an Prof. Dr. Ulf Teichgräber und PD Dr. Martin Freesmeyer.

Mit Vorlesungen, Seminaren, Unterricht am Patientenbett und Praktika ziehen sich die Lehrveranstaltungen des Querschnittbereiches durch den gesamten klinischen Studienabschnitt. „Im Fach Radiologie setzen wir zum Beispiel schon länger Lernvideos nach dem flipped-classroom-Konzept ein“, so Prof. Teichgräber, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Jena. „Diese sehen die Studierenden idealerweise vor der Vorlesung oder dem Praxisseminar und sind entsprechend vorbereitet.“

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Stellungnahme der SÜDKURVE: „Erst wieder gemeinsam im Stadion, wenn keine behördlichen Einschränkungen mehr für die Kurve gelten!“

Aktion von Südkurve bleibt – Symbolfoto © MediaPool Jena

Aktion von „Südkurve bleibt“ – Symbolfoto © MediaPool Jena

(red + Content der Initiative Faszination Fankurve) – Aktive Fans und Ultras vom FC Carl Zeiss Jena haben in einer Stellungnahme der Südkurve Jena unter dem Motto „Alle oder keiner“ bekannt gegeben, dass man sowohl bei Heim-, als auch bei Auswärtsspielen des FCC solange nicht aktiv im Stadion auftreten wird, bis es keine behördlichen Einschränkungen mehr geben wird. Um den finanziellen Schaden vom Verein, der von der 3. Liga in die Regionalliga Nordost abgestiegen ist, möglichst gering zu halten, wollen sich die aktiven FCC-Fans nach eigenem Bekunden etwas einfallen lassen.

Wir sind Ultras und aktive Mitglieder des FC Carl Zeiss und wir nehmen die Pandemie ernst. Die absehbaren unterschiedlichen Einschränkungen für das aktive Ausleben im Stadion – zuhause wie auswärts – widersprechen jedoch leider unseren unverhandelbaren Grundhaltungen als SÜDKURVE bezüglich des kreativen und freizügigen Supports. Wir werden auf verschiedenste Weise alles dafür tun, dass die finanziellen Einbußen für unseren Club so gering wie möglich ausfallen und das Team bei entsprechender Einstellung auch unsere Unterstützung zu spüren bekommt. Weiterlesen


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Thüringer Hitze-Rekord: An der Sternwarte Jena wurden gestern 35,9 Grad Celsius gemessen

Thüringen-Karte des Deutschen Wetterdienstes vom 08.08.2020 - Quelle DWD
(red + Content des Deutschen Wetterdienstes) – Jena ist nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach (DWD) mit fast 36 Grad zum Hitze-Spitzenreiter im Freistaat geworden. Am gestrigen Samstag, dem bislang heißesten Tages dieses Sommers, wurden laut DWD an der Sternwarte Jena als Maximum 35,9 Grad Celsius gemessen.

Durch die steigenden Temperaturen hat auch die Waldbrandgefahr in Teilen Thüringens weiter zugenommen. So wurde heute im äußersten Süden des Freistaates laut Landesforstanstalt die höchste Gefahrenstufe ausgerufen; gestern galt dort noch die zweithöchste Stufe. Für fast alle anderen Teile Mittel-, West- und Ostthüringens gilt weiterhin mit Waldbrandgefahrenstufe vier die zweithöchste.


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17 TAGE EUROPA: Freitag, 09.08.2002 | EIN HESSE, DER KEIN HESSE WAR

Hermann Hesse - Bildrechte Hesse-Archiv. Veröffentlicht vom Piper-Verlag zum allgemeinen Gebrauch unter Nennung der Quelle

Bildrechte: Hesse-Archiv / Veröffentlicht vom Piper-Verlag zum allgemeinen Gebrauch unter Nennung der Quellen

Der sechzehnte Tag: Wertheim

Losung am 9. August
„Wissen kann man mitteilen, Weisheit aber nicht. Man kann sie finden, man kann sie leben, man kann von ihr getragen werden, man kann mit ihr Wunder tun, aber sagen und lehren kann man sie nicht.“
(Hermann Hesse)

Es ist der vorletzte Tag meiner kleinen Europareise – ein Tag, den ich in Gänze einem Menschen widmen möchte, wie er undeutscher nicht sein konnte und der dadurch in sich mindestens den europäischen Kontinent vereinte, dazu noch Asien und Nordamerika und…aber alles der Reihe nach.

Meine Frau hat sich bei mir beschwert, weshalb ich in meinen siebzehn Tagen Europa allein den Toten nachreisen würde. Wertfrei betrachtet hat sie da völlig recht. Auch der Mann, um den sich in meiner heutigen Geschichte alles dreht, ist tot. Er starb heute von vierzig Jahren in Montagnola in der Schweiz.

Aber meine Frau hat dann auch wiederum nicht recht, denn es sind ja die lebendigen Europäer, die ich auf meiner Reise immer wieder beobachtet und beschrieben habe, die in „17 Tage Europa“ präsent sind und die sich im Grunde weder in den vergangenen noch den kommenden Dekaden vom Wesen her verändern werden. Wenn sie sich über Generationen betrachtet doch verändern, dann wird dies oft verursacht durch die Kunst. Egal ob es Musik ist oder Literatur oder Malerei: all das beeinflusst das Leben der Menschen in ganz erheblichem Maße und fast immer waren es bis zur Jahrtausendwende europäische Künstler. Da Vinci oder van Gogh, die Beatles oder die Stones, Shakespeare oder Goethe.

Und dann gab es auch noch den Mann, der am 2. Juli 1877 in Calw geboren wurde und mit seinen Geschichten und Gedichten die Welt so verzauberte und veränderte, dass ihm ein Jahr nach Ende des II. Weltkriegs der Nobelpreis für Literatur verliehen wurde. Heute, in Wertheim am Main, am 4o. Todestag dieses Mannes, lese ich für mich aus seinen Büchern, die es im wahrsten Sinne des Wortes in sich haben. Weiterlesen


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Planetenforschung: Was ein See in der Türkei und ein Krater auf dem Mars gemeinsam haben und zu was das noch führen könnte

Der Jezero-Krater auf dem Mars und der Salda-See in der Türkei - Bildrechte NASA

Der Jezero-Krater auf dem Mars und der Salda-See in der Türkei – Bildrechte: NASA

(Bernhard Doepfer) – Ein See im Südwesten der Türkei, der berühmt ist für sein türkisblaues Wasser und weiße Sandstrände, ist seit Kurzem nicht mehr nur für Urlauber interessant, sondern auch für Mars-Forscher. Denn der Salda-See ist einer Mitteilung der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA nach der einzige bekannte See auf der Erde, der vergleichbare Minerale enthält wie ein Krater auf demroten Planaten namens Jezero.

Das Besondere an dem Mars-Krater ist, dass es in ihm einst einen riesigen See gegeben hatte, der über die Jahrmillionen jedoch austrocknete. Und wenn es einst tatsächlich Leben auf dem Mars gegeben hat, dann sollte es wahrscheinlich auch dort vorhanden gewesen sein. Deshalb hat die NASA den Jezero-Krater auch als Landeort für den in der letzten Woche gestarteten Mars-Roboter „Perseverance“ ausgewählt, der in etwa sieben Monaten auf dem irdischen Nachbarplaneten landen soll (wir berichteten).

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„Thüringer Strategie für die Digitale Gesellschaft“: 70.000 Euro für schnelles, mobiles Internet und vernetzte Mobilität in Jena und der Region

Wirtschaftsstaatssekretärin Valentina Kerst war bei der Unterzeichnung des Fördermittelbescheids im Rahmen der Thüringer Strategie für die Digitale Gesellschaft anwesend. - Foto Stadt Jena

Wirtschaftsstaatssekretärin Valentina Kerst war bei der Unterzeichnung des Fördermittelbescheids im Rahmen der Thüringer Strategie für die Digitale Gesellschaft anwesend. – Foto: Stadt Jena

(Stadt Jena) – Am Mittwoch übergab Wirtschaftsstaatssekretärin Valentina Kerst der Stadt Jena einen Fördermittelbescheid in Höhe von 70.000 Euro. Im Rahmen der Thüringer Strategie für die Digitale Gesellschaft unterstützt das Land Modellprojekte, die moderne Infrastrukturen schaffen, um das Leben attraktiv zu gestalten und die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.

„Durch die Förderung soll eine professionelle und strukturierte Projektsteuerung ermöglicht werden, so dass es bei Erfolg auf andere Thüringer Regionen übertragen werden kann“, so Kerst. Sie lobte auch die Vorreiterrolle, die die Stadt Jena mit diesem Projekt einnimmt: „Die Stadt Jena hat bereits sehr früh begonnen, ihr Konzept für vernetzte Mobilität zu entwickeln und ich freue mich, dass nun Telekommunikationsanbieter für diese Idee begeistert werden konnten.“ Weiterlesen


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17 TAGE EUROPA: Donnerstag, 08.08.2002 | ERWARTE DAS UNERWARTETE

17 TAGE EUROPA - Selbstbedienungsautomat in Amsterdam 06.08.2002

Selbstbedienungsautomat in Amsterdam (06.08.2002)

Der fünfzehnte Tag: Raststätte Hünxe / Köln-Hürth / Frankfurt am Main / Aschaffenburg / Wertheim

Losung am 8. August
„Der Mensch ist nun einmal nicht dazu geboren, auf Erden ein vollkommenes Glück zu genießen.“
(Erasmus von Rotterdam)

Es regnet in Strömen …

(nachträgliche Einfügung vom September 2002: Über Mitteleuropa hatte sich schon tags zuvor eine Schlechtwetterfront zusammengefunden, die ab den Morgenstunden des 08. August Richtung Alpen zog und in der Folge vornehmlich in Süd-, Mittel- und Osteuropa zu sintflutartigen Regenfällen, Unwettern und Schlammlawinen führte und damit großen Teilen Europas Verwüstungen, den Tod, Verzweiflung, Fassungslosigkeit und kaum wieder gut zumachenden Schäden brachte. In Deutschland und Polen wurden die Auswirkungen dieser Schlechtwetterfront spürbar als „Das große Elbhochwasser„)

… als ich gegen 7 Uhr 30 in Hünxe losfahre. In Macon hatte ich mir eine CD von Kraftwerk gekauft mit Liveaufnahmen aus dem Jahre 1974. Die höre ich mir nun während der Autofahrt an und muss feststellen, dass „…wir fahr’n, fahr’n, fahr’n auf der Autobahn“ auch ganz schön anstrengend sein kann. Weiterlesen


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Endlich: Die neuen JeNah-Straßenbahnen kommen – Der Freistaat unterstützt das Großprojekt mit 44,4 Mio. Euro

Neu und alt - Zwei JeNah-Straßenbahnen – Foto © MediaPool Jena

Neu und alt: Zwei JeNah-Straßenbahnen – Foto © MediaPool Jena

(red + Content der Stadt Jena) – Ende des Hick-Hacks! Monatelang ging es munter hin und her zwischen der Kombination von Stadt Jena / Stadtwerke / Jenaer Nahverkehr einerseits und dem Freistaat Thüringen andererseits (wir berichteten). Doch diese Woche gab es erfreuliche Post aus Erfurt: Das LAnd hat endlich den Fördermittelbescheid für die Erneuerung der Straßenbahnenflotte versandt. Mit der stattlichen Summe von 44,4 Mio. Euro unterstützt das Land nun das Großprojekt.

Die Stadtverwaltung hatte in enger Zusammenarbeit mit der Stadtwerke-Tochter Jenaer Nahverkehr seit etwa eineinhalb Jahren  an der Umsetzung gearbeitet. Politisch betrachtet hatte der Jenaer Stadtrat den Investitionen zugestimmt, diese aber von der Förderung abhängig gemacht. Bürgermeister Christian Gerlitz hocherfreut: „Wir sind als Stadt sehr dankbar und froh darüber, endgültige Sicherheit zu haben, dass die Straßenbahn auch künftig das Rückgrat des Jenaer Nahverkehr sein wird. Die neuen Straßenbahnen werden uns in die Lage versetzen, die seit Jahren wachsenden Fahrgastzahlen weiter zu bewältigen.“