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Thüringer Gesundheitsministerium: Kontaktverbot fällt in zwei Wochen / Maskenpflicht soll aber weiter gelten

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner im Gespräch mit Rainer Sauer von Radio Jena. - Foto © MediaPool Jena

Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner im Gespräch mit Rainer Sauer von Radio Jena. – Foto © MediaPool Jena

(red + Content des Freistaat Türingens) – Mitte Juni soll das wegen der Corona- Pandemie verhängte Kontaktverbot im Freistaat fallen. Dies teilte gestern Abend das Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie mit.

Einer neuen Verordnung nach, sollen ab dann die aktuell geltenden Kontaktbeschräkungen nur noch eine Empfehlung sein, womit das Ministerium von Heike Werner einen Bericht der Zeitung Thüringer Allgemeine bestätigte. Die derzeit geltende Vorgabe legt fest, dass sich nur Angehörige zweier Haushalte treffen dürfen. In zwei Wochen würden demnach auch die bisherigen Bußgelder bei Verstößen Weiterlesen


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Mars-Report 18: NASA-Rover Curiosity Rover findet in Gesteinproben viele Hinweise über den uralten Roten Planeten (Teil 1)

Die Quisquiro Salzwüste im südamerikanischen Altiplano repräsentiert die Art von Landschaft, wie sie einst im Gale-Krater existiert hat, den Curiosity erforscht. - -Foto Maksym Bocharov

Die Quisquiro Salzwüste im südamerikanischen Altiplano repräsentiert die Art von Landschaft, wie sie einst im Gale-Krater existiert hat, den Curiosity erforscht. – -Foto: Maksym Bocharov

(Bernhard Doepfer & Jolanda Granitza) – Durch die Untersuchung der chemischen Elemente auf dem Planeten Mars des Jahres 2020 (einschließlich Kohlenstoff und Sauerstoff) können Wissenschaftler in dessen Historie zeitlich rückwärts forschen, um die Geschichte eines Planeten zusammenzusetzen, der einst die Bedingungen hatte, um auf ihm Leben möglich zu machen. Doch dies aus einer Entfernung von etwa 225 Millionen Kilometern zu machen, ist ein mühsamer Prozess.

Aber die am NASA-Projekt Curiosity beteiligtenWissenschaftler lassen haben hierfür glücklicherweise für den roten Planeten Orbiter und Rover zur Verfügung, die bestätigt haben, dass der Mars einst flüssiges Wasser besaß. Dank Curiosity haben Wissenschaftler Beweise für langlebige Seen gefunden, die der erdnahe Planet über Jahrmillionen besessen haben muss. Und sie konnten organische Verbindungen und chemische Bausteine ​​für Lebens ausgraben, sodass die Kombination von alldem, also von flüssigem Wasser und organischen Verbindungen, die irdische Wissenschaftler weiter davon ausgehen lässt, irgendwann einmal Anzeichen vergangener oder gegenwärtiger Lebensformen auf den roten Planeten zu finden. Weiterlesen


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„Der erste Antirassist“: Biologiedidaktiker und Wissenschaftshistoriker veröffentlichen Studie zu Haeckel-Schüler Nikolai Miklucho-Maclay

Ernst Haeckel und Nikolai Miklucho-Maclay in den 1860ern. - Foto Sammlung Hoßfeld

Ernst Haeckel (r.) und Nikolai Miklucho-Maclay in den 1860ern. – Foto: Sammlung Hoßfeld

(Sebastian Hollstein) – Wie kaum ein anderer hat der Biologe Ernst Haeckel der Evolutions­theorie Darwins zum Durchbruch verholfen. Zum einen hat der deutsche Biologe die Ideen des englischen Kollegen – von Jena aus – einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zum anderen hat er sie wissenschaftlich weiterentwickelt.

Beim Versuch, eine neue exakte Anthropologie auf Grundlage der Evolutionstheorie zu schaffen, unterlief ihm allerdings ein folgenschwerer Fehler: Haeckel rekonstruierte die menschliche Evolution auch anhand der modernen Bevölkerung und behauptete, es gebe verschiedene Men­schen­arten auf unterschiedlichen Evolutionsstufen – eine Aussage, die aus heutiger Sicht unzweifelhaft als rassistisch bezeichnet werden muss. Auf ausreichend empirische Feld­studien, um diese These zu beweisen, verzichtete Haeckel. Wie es ausgerechnet seinem Schüler Nikolai Miklucho-Maclay gelang, den „deutschen Darwin“ zu widerlegen, das be­richten Weiterlesen


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Wenn ein Bild dabei hilft, Leben zu retten: FSU-Informatiker Dr. Kai Lawonn für Visualisierungsforschung ausgezeichnet

Juniorprofessor Dr. Kai Lawonn. - Foto Teresa Patrizia Schardt

Juniorprofessor Dr. Kai Lawonn. – Foto: Teresa Patrizia Schardt

(Till Bayer) – Er ist undotiert, gehört aber in der Visualisierungsforschung zu den wichtigen Preisen: der EuroVis Young Researcher Award. In diesem Jahr erhält Prof. Dr. Kai Lawonn von der Universität Jena die Auszeichnung, mit der ihm bestätigt wird, dass er durch herausragende wissenschaftliche Beiträge zur Visualisierungsforschung in Europa beigetragen hat. Der Preis wird ihm am 25. Mai auf der Fachkonferenz „Eurographics & Eurovis 2020“ übergeben, die angesichts der Corona-Pandemie virtuell stattfindet. „Ich hoffe, dass der Preis dazu beitragen wird, mehr Aufmerksamkeit auf den Bereich der Visualisierung zu lenken“, sagt Lawonn. „Er soll mehr junge Menschen dazu ermutigen, Informatik zu studieren und sich an diesem aktiven Forschungsfeld zu beteiligen.“

Kai Lawonn ist seit kurzem Juniorprofessor für Visualisierung und explorative Datenanalyse der Universität Jena. Der 34-jährige Informatiker arbeitet daran, riesige Datenmengen mit Hilfe von Algorithmen in leicht begreifbare Modelle zu überführen. Die von Prof. Lawonn entwickelten Programme kommen u. a. in der Medizin zum Einsatz. So entwarf er eine verbesserte Darstellung cerebraler Aneurysmen. Das sind ballonartige Ausbeulungen an Gefäßen im Kopf, Weiterlesen


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„Es ist vollbracht“: Stadt erhält 23 Mio. Euro Fördergeld für den Jenaer Bibliotheks- und Bürgerservice-Neubau am Engelplatz

Halten den Fördermittelbescheid in fie Höhe - Staatssekretärin Susanna Karawanskij OB Thomas Nitzsche Bürgerservice-Chef Olaf Schroth JenaKultur Werkleiter Jonas Zipf - Foto Stadt Jena

Halten eine Grafik des Fördermittelobjekts in die Höhe: Staatssekretärin Susanna Karawanskij (2.v.l.), OB Thomas Nitzsche (2.v.r.), Bürgerservice-Chef Olaf Schroth (l.) und in der Bildmitte JenaKultur-Werkleiter Jonas Zipf. – Foto Stadt Jena

(red + Content der Stadt Jena) – Jenas Bürgerservice und die Ernst-Abbe-Bibliothek können am neuen Standort wachsen: Einen Förderbescheid im Wert von 23,1 Mio. Euro hat Thüringens Infrastruktur-Staatssekretärin Susanna Karawanskij am Mittwoch bei einem Treffen in der Baugrube am Engelplatz an Jenas Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche übergeben.

Die Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung („Efre“ genannt) stellen zwei Drittel der benötigten Investitionssumme dar. Mehr als 12 Mio. Euro bringt die Stadt Jena selbst auf. Bis in den Herbst des vorigen Jahres hinein war es noch ungewiss, ob der Freistaat zu dieser Drittel-Regelung steht, obwohl die kalkulierten Baukosten zwischenzeitlich um elf Mio. Euro gestiegen waren (wir berichteten).

Dieser Bau sei ein weiteres Signal Weiterlesen


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FDP Jena mahnt: Finanzierung neuer JeNah-Straßenbahnen steht weiterhin auf tönernen Füßen

Startfenster der FDP Jena-Saale-Holzland. - Abbildung © FDP Jena-Saale-Holzland - abgerufen im Februar 2019

Abbildung © FDP Jena-Saale-Holzland

(red + Content der Freien Demokraten) – Als FDP-Stadtratsfraktion freue man sich, dass ein wichtiges Anliegen aus Jena in im Thüringer Landtag thematisiert wurde, erklärte Fraktionschef Alexis Taeger am Rande der aktuellen Stadtratssitzung am Mittwoch.

Die Straßenbahn ist das Rückrat unseres Nahverkehrs, so Taeger. In Jena seien sich alle Stadträte einig, dass die Modernisierung der Straßenbahn eine wichtige Voraussetzung dafür ist, den Nahverkehr attraktiver zu gestalten und mehr Menschen für die Nutzung des Nahverkehrs zu gewinnen. Und es ist ebenso ein wichtiger Beitrag, um den Nahverkehr in ganz Thüringen zu verbessern.

Damit dies umgesetzt werden könne, „brauchen wir Klarheit, in welchem Umfang das Land die Anschaffungen fördern wird. Wir freuen uns, dass die FDP-Landtagsfraktion dieses wichtige Anlegen in Form einer Kleinen Anfrage in den Landtag getragen hat. Wir erhoffen uns ein Beantwortung und Diskussion im Landtag noch im Juni“, sagte Taeger. Weiterlesen


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„Fairness kann man nicht einklagen“: Der DFB lässt dem FC Carl Zeiss Jena kaum noch eine reelle Chance zum Klassenerhalt

fussbälle - Symbolfoto - Bildquelle FCC

(red + Content der DFB) – In der völlig verfahrenen Situation um die Art der Fortführung der 3. Fußball-Bundesliga hat sich der DFB mit großer Mehrheit gegen Fairness und gleiche Rechte für alle Vereine entschieden und damit dem FC Carl Zeiss Jena als Tabellenletzten der Liga die Chancen zum Klassenerhalt erheblich erschwert.

Der Außerordentliche DFB-Bundestag stimmte am Montag für eine Fortsetzung der Saison in der 3. Liga, obwohl Vereine wie der FCC, der Hallische FC oder  zugestimmt. Dazu aus der Pressemitteilung des DFB vom 25.05.2020:

„Der Außerordentliche DFB-Bundestag hat heute der Fortsetzung der Saison in der 3. Liga zugestimmt. (…) Die 3. Liga nimmt ihren Spielbetrieb am 30. Mai mit dem 28. Spieltag wieder auf. Der Rest der Saison wird durchgehend im Rhythmus englischer Wochen absolviert, enden soll Weiterlesen


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Scharfer Gegenwind für Ramelows Corona-Pläne: Viele Landräte und Stadtoberhäupter wenden sich gegen Lockerungen

Ramelow Plakat Foto DIE LINKE + Corona Virus Symbol AdobeStockLicense#319272485

Ramelow Plakat Foto DIE LINKE + Corona Virus Symbol AdobeStockLicense#319272485

(red + Content des MDR) – Führende Kommunalpolitikerinnen und -politiker aus der fränkisch-südthüringischen Region haben sich in einem offenen Brandbrief scharf gegen die Corona-Lockerungspläne der Thüringer Landesregierung gewandt. Eine komplette Aufhebung der Corona-Beschränkungen sei in einem Grenzgebiet, wie dem ihren fatal, hieß es in dem Schreiben an Ministerpräsident Bodo Ramelow (DIE LINKE), der bekräftigt hatte, im Juni wolle er die Allgemeinverordnungen des Landes auslaufen lassen.

Verfasser des Briefs sind die Landräte aus Coburg, Hildburghausen, Kronach, Lichtenfels und Sonneberg sowie die Stadtoberhäupter von Coburg, Sonneberg und Neustadt bei Coburg; auch der Vorsitzende des Bayerischen Gemeindetages hat den Brief mit unterschrieben. Die Unterzeichner befürchten einen Anstieg der Corona-Infektionen in der gesamten Region, falls im Freistaat Thüringen die Beschränkungen landesweit komplett so aufgehoben würden, dass die Verantwortung für Schutzmaßnahmen bei der Bevölkerung liege.

Dies sei ein trügerisches Zeichen an die Menschen Weiterlesen


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Vor 20 Jahren gab es die große Liveübertragung von Radio Jena „Gott sei dank: Der Turm kommt unter die Haube!“

Das Setzen der Tirmhaube der Stadtkirche St. Michael im Mai 2000. - Fotos MediaPool Jena

Das Setzen der Turmhaube der Stadtkirche St. Michael im Mai 2000. – Fotos: MediaPool Jena

(Radio Jena) – Im Mai 2000 war die Sanierung des Kirchturms der Jenaer Stadtkirche St.-Michael so weit beendet, dass der Turm wieder seine originalgetreu nachgebaute Renaissance-Haube aufgesetzt bekam. Zu Verdanken war dies dem erst vier Jahre zuvor gegründeten Kirchbauverein um den damaligen Zeiss-Jena-Chef Franz von Falkenhausen, der die 1998 gestartete Sanierung von Turm und Haube mit insgesamt knapp 3,7 Mio. Ruro (oder etwa sieben Mio. D-Mark, die es damals waren) angab, darunter auch Städtebauförder- und Denkmalschutzgelder. Bis zum Abschluss der Bauarbeiten mit der Restaurierung des Brautportals 2018 wurden insgesamt rund 13 Mio. Euro in die Sanierung der Stadtkirch gesteckt.

Am 26. Mai 2000 war es als rund 15.000 Gäste in der Innenstadt, mit einem großen Fest die Auferstehung der Haube des Kirchturmdachs feierten. Etwa 55 Jahre zuvor, im März 1945 war die Stadtkirche bei einem Bombenangriff der US-Luftwaffe schwer getroffen und beinahe zerstört worden. Zehn Jahre später rehielt der Turm ein Notdach, das dann bis zum Jahre 2000 hielt. Dombaumeister Prof. Wolfgang Deurer gab dann am 26. Mai die 19 Meter hohe und 50 Tonnen schwere Fachwerkkonstruktion aus Nadel- und Eichenholz sowie fünf Tonnen Stahl frei, damit diese mit einem 200-Tonnen-Spezialkran bei Windstille Weiterlesen


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Nochmaliger Spendenaufruf des Fördervereins der FSU Jena wegen des „Corona-Hilfsfonds für Studierende in Not“

Corona Notfonds Symbolgrafik

(red + Content der FSU Jena) – Unter der Schirmherrschaft der Ministerpräsidenten a.D. Dr. Bernhard Vogel und Christine Lieberknecht unterstützen zahlreiche weitere prominente Personen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Universität als Erstspender nochmals folgenden Aufruf:

Das Coronavirus hat die Friedrich-Schiller-Universität Jena erreicht und stellt die Universität vor große Herausforderungen. Vor allem die Studierenden sind finanziell betroffen. Sie können ihre Nebenjobs nicht mehr ausüben und damit ihren Lebensunterhalt nicht finanzieren. Mensen, die bezahlbare Mahlzeiten bereitstellen, haben geschlossen und die Unterstützung der Eltern kann durch die veränderte wirtschaftliche Lage wegfallen. Insbesondere Studierende mit Kindern kommen dadurch in besondere Notlagen. Auch internationale Studierende leiden Not – sie können meist nicht auf ihre Eltern zurückgreifen, wenn diese in Gebieten leben, die selbst hart von der Krise getroffen sind.

Eine vergleichbare Situation hat es bisher nicht gegeben. Viele Studierende brauchen schnelle und unbürokratische Hilfe. Aus diesem Grund hat die Gesellschaft der Freunde und Förderer der Universität Jena zusammen mit der Universitätsleitung einen flexiblen Beihilfefonds mit einem Spendenziel von mindestens 50.000 Euro ins Leben gerufen.

„Wir möchten vor allem jenen helfen, die keine andere Unterstützung erhalten und sich normalerweise mit Nebenjobs über Wasser Weiterlesen