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Neue Steuer: Chef der Thüringer Staatskanzlei schlägt vor, dass Reiche die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Arme „abfedern“ sollen

Kulturminister Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff. – Foto; Freistaat Thüringen

(Wolfgang Wolf + Content des MDR) – Benjamin-Immanuel Hoff, Chef der Erfurter Staatskanzlei und Thüringens Kultusminister (DIE LINKE), hat am Wochenende vorgeschlagen, die Folgen der Coronavirus-Pandemie durch Einnahmen aus einer Vermögenssteuer abzufedern. Wie der Linke-Politiker gegenübder dem MDR sagte, gibt es in dieser Krise neben vielen Verlierern, beispielsweise im Kulturbereich, auch unglaublich viele reich gewordene Gewinner. Deshalb müsse man, so Hoff, darüber reden, in den Bereichen Finanzverteilung und Steuern etwas zu ändern.

Reichtum könne durchaus über eine Vermögensbesteuerung gutes beweirken, sagte der Linke-Politiker. Von der Opposition im Erfurter Landtag kam derweil Kritik. So warnte der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Andreas Bühl, vor eienr Neiddebatte und sagte, er hoffe, dem Kulturminister falle mehr zur Rettung der Kulturbranche ein als das Aufwärmen „abgestandener Umverteilungsfantasien“.


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UKJ-Neurologe ist Kongress-Präsident des Medizinisch-Wissenschaftlichen Beirates der DGM: PD Dr. Julian Großkreutz zu Gentherapien bei neuromuskulären Erkrankungen

PD Dr. Julian Großkreutz. – Foto: Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e. V.

(Conventus) – Für die meisten Patienten bedeutet eine neuromuskuläre Erkrankung immer noch den fortschreitenden Verlust der Bewegungsfähigkeit. Neu entwickelte Behandlungsmöglichkeiten und der Einsatz neuer Gentherapien sind das große Thema der 25. Jahrestagung des Medizinisch-Wissenschaftlichen Beirates der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e. V. (DGM). Diese findet vom 24.-27. März 2021 digital statt. Tagungspräsident ist PD Dr. med. Julian Großkreutz, Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Jena, Leiter Zentrum für neuromuskuläre und Motoneuron-Erkrankungen und Sprecher des Thüringer Muskelzentrums der DGM. Mit der aktuellen Diskussion der Gentherapien und den damit verbundenen neuen Chancen zur Behandlung neuromuskulärer Erkrankungen legt er den Fokus auf die wissenschaftlichen, medizinischen und gesellschaftlichen Herausforderungen, die die Verfügbarkeit der hochwirksamen neuen Therapien für neuromuskuläre Patienten bedeutet. Im Interview gibt er erste Einblicke in Schwerpunkte und Highlights der Tagung.

Hochspezifische Diagnosemöglichkeiten, neue symptomatische und molekulare Therapieansätze – die letzten Jahre haben entscheidende Fortschritte bei neuromuskulären Erkrankungen gebracht. Welche Bedeutung hat die Gentherapie, die Sie als Kongresspräsident als Schwerpunkt der Jahrestagung gesetzt haben?

Dr. Großkreutz: Der Kongress findet in diesem Jahr in einer außergewöhnlichen Situation statt, in der sehr grundsätzliche Dinge der Medizinlandschaft diskutiert werden. So gibt es eine Vielzahl neuer Erkenntnisse über den Einfluss genetischer Faktoren bei neuromuskulären Erkrankungen. Auf der einen Seite steht die technische Machbarkeit: Können wir die Gentherapie tatsächlich als Zukunftstechnologie sehen, die sich innerhalb der Medizin langfristig etablieren wird? Die Antwort ist: Ja! Innerhalb von zwei Jahren wurden drei verschiedene gentherapeutische Prinzipien für eine Krankheit entwickelt, die in kürzester Zeit die Marktzulassung erreicht haben. Das bedeutet:  Zusätzlich zu einem enorm hohen Wissensstand zu genetischen Ursachen existieren innovative, technische Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Therapieansätze. Daraus resultiert nahezu automatisch, dass eine Krankheit nach der anderen behandelt werden wird. Das sorgt im Wissenschaftsgefüge genauso wie im Krankenhausgefüge für einen Quantensprung, der gesellschaftlich erst einmal verstanden und angenommen werden muss, damit er nicht zu dem Gefühl eines Schiefstandes führt.

Gentherapien sind wirkungsvoll, bisher aber extrem kostenintensiv. Wie ist das zu lösen?

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Erfolgsserie gerissen: Science City Jena kassiert 82:68-Niederlage bei den Gladiators Trier

Science City Jena Baskets – Image under FotoliaLicense#64710381

(Baskets Jena) – Mit einer am Ende verdienten 82:68-Niederlage kehrte Science City Jena gestern aus Rheinland-Pfalz zurückkehren. Die Saalestädter unterlagen den Gladiators Trier am Sonntagabend im Duell des 25. Spieltages der BARMER 2. Basketball Bundesliga nach einer kollektiven Schwächephase unmittelbar vor Ende des dritten Viertels.

Während Jenas Bundesliga-Basketballer die Partie nach einer 46:42-Halbzeitführung der Gastgeber bis zur 27. Minute beim Stand von 58:54 knapp halten konnten, kippte die Begegnung in der verbleibenden Spielzeit des 3. Viertels zu Gunsten der Gastgeber. Die Gladiators nutzten diese Phase, um bis zur 30.Minute durch einen 10:0-Lauf auf 67:54 zu enteilen.

Im Schlussabschnitt fand Science City weder offensiv noch defensiv die notwendigen Antworten, um das Team von Trainer Marco Van den Berg noch einmal zu gefährden. In Kombination mit einem deutlichen Reboundverhältnis, dass mit 41:29 zu Gunsten der Rheinland-Pfälzer sprach, musste Science City die fünfte Saisonniederlage hinnehmen.


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„Corona-Hotspot Jena am 07.03.2021“: Infektionen werden besonders aus Kitas gemeldet / Die 7-Tage-Inzidenz steigt wieder über 60

(Stadt Jena) – Dem Fachdienst Gesundheit wurden in den vergangenen beiden Tagen 23 neue SARS-CoV-2 Infektionen gemeldet. Damit steigt die 7-Tages-Inzidenz wieder auf über 60. 15 Personen konnten als genesen eingestuft werden.

Infektionen werden besonders aus Kitas gemeldet und es wurden Quarantänemaßnahmen ausgesprochen für: Kita Bummi, Pusteblume, Weltentdecker, Ziegenhainer Tal, Sportforum.

Die Jenaer Statistik am 07.03.2021

            • Anzahl aktiver Fälle: 259
            • davon in den letzten 24 Stunden: 5

            • stationäre Fälle: 10
            • davon schwere Verläufe: 3

            • Infizierungen der letzten sieben Tage: 66
            • Sieben-Tage-Inzidenz für Jena: 61,1

            • Infizierte insgesamt seit dem 14.03.2020: 2.969
            • Gestorbene insgesamt: 61

            • Genesene insgesamt: 2.649
            • davon in den letzten 24 Stunden: 1

            • Quarantänezahl (Stand 01.03.2021): 537


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Heute Abend bei RADIO JENA: Chris Rea Live zum 70. Geburtstag und „Les Mélanges Jarreōn 5“ mit „THE PELICAN CONCERT“

(Radio Jena) – Der am 4. März 1951 in Middlesbrough / UK geborene Musiker Christopher „Chris“ Rea begeisterte sich schon früh für Blues- und Gospel-Musik, erlernte aber erst im Alter von 18 Jahren des Gitarrenspiel, das später, neben seiner rauchigen Stimme, zu seinem Markeneichen werden sollte (wir berichteten). In den zwei Jahrzehnten seit 1978 schrieb Chris Rea Hit um Hit, bevor er sich vom soft-seichten Rock-Pop-Business verabschiedete (mit dem er nach eigener Aussage ohnehin nie glücklich war= und seiner frühen Leidenschaft frönte – dem Blues.

Diese Woche wurde er 70 Jahre alt und aus diesem Grund sendet Radio Jena heute Abends ab 20:00 Uhr ein Livekpnzert von und mit Chria Rea, in dem er neben seinen großen Hits der 1980er und 1990er Jahren („I Can Hear Your Heartbeat“, „Josephine“, „The Road to Hell“ und „On the Beach“) auch viel blueslastige Stücke spielt. Wer Rea kennt, weiß, dass die Musiklegende weder den runden Geburtstag groß feieren wird -: was angesichts der Corona-Pandemie ohnehin klar ist -, noch die Welt hieran teilhaben lässt.

Ohnehin ist es um den 70-jährigen Singer- / Songwriter seit seiner Kette von gesundheitlichen Problemen in der Öffentlichkeit still geworden und nur die Familie bekommt mit, was er so macht. Umso mehr kann man als Zuhörer heute Abend bis 22:00 Uhr im Radio noch einmal große Teile seiner musikalischen Retrospektive genießen und Revue passieren lassen.

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3D-Rekonstruktion des ehemaligen Carl-Zeiss-Hauptwerks: Studentischer Wettbewerb „Modellathon 2020“ hilft, Geschichte sichtbar zu machen

Modell des Carl-Zeiss-Hauptwerkes in Jena. – Foto: FSU Liv Eichner

(Annika Eßmann) – Vor 31 Jahren musste das Carl-Zeiss-Hauptwerk in Jena einem Einkaufszentrum und dem Uni-Campus weichen. Viele erinnern sich noch an das Gebäude, aber es werden weniger. Nicht zuletzt deshalb wurde Ende 2020 der Wettbewerb Modellathon 2020 für Studierende ausgerufen. Das Ziel: Die Modelle sollen der Jenaer Stadtöffentlichkeit helfen, sich den Gebäudekomplex vorzustellen – und zwar in seinem Bauzustand vor dem Ersten Weltkrieg. Jetzt stehen die Gewinner des Wettbewerbs fest.

Wie lässt sich das 3D-Modell eines Gebäudekomplexes erstellen, der seit über 30 Jahren nicht mehr existiert? Vor dieser kniffligen Herausforderung standen elf studentische Teams, die am Wettbewerb „Modellathon 2020“ teilnahmen. Konkret ging es bei dem Wettstreit, der das erste Mal in dieser Form von der Friedrich-Schiller-Universität Jena ausgeschrieben wurde, um das einstige Hauptwerk der Firma „Carl Zeiss“ mitten im Herzen Jenas.

„Die Beiträge waren vielfältig, von hoher Qualität und teilweise sehr originell“, sagt Prof. Dr. Sander Münster von der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Mitglied der Jury, über die 3D-Modelle der Studierenden. Es sei den Juroren deshalb nicht leichtgefallen, die Sieger zu küren. Gewonnen haben schließlich Daniel Hinz und Louise Tharandt (Universität Köln) vor Dirk Mariaschk (FU Berlin) und Steven Götz (Humboldt-Universität Berlin). Den dritten Platz teilen sich Christine Käfer und Lilia Gaivan (beide LMU München) sowie Liv Eichner von der Universität Jena. Dotiert sind die Plätze mit jeweils 1.000, 350 und 200 Euro.

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Jahrelange fachgerechte Vorbereitung: Am Montag beginnen in der Naumburger Straße Großbaumverpflanzungen

Fotos: Opitz Großbaumverpflanzungen

(Stadt Jena) – Im Zuge der Verlängerung der Straßenbahntrasse nach Jena-Nord werden 12 Lindenbäume im Bereich der Naumburger Straße (Himmelreich) umgepflanzt. Ab dem kommenden Montag (08.03.2021) werden die Bäume entnommen werden und in der Wiesenstraße in Höhe der Einmündung des Loquitzweges in vorbereitete Pflanzgruben versetzt werden.

Mit diesen Großbaumverpflanzungen werden die Forderungen des Planfestellungsbeschlusses zum Straßenbahnbau Jena Nord (Erhalt von Einzelbäumen durch Großbaumverpflanzungen) erfüllt. Die Arbeit wird von einem Garten- und Landschaftsbaubetrieb ausgeführt. Alle zur Entnahme vorgesehenen Bäume wurden bereits seit zwei Jahren fachgerecht vorbereitet. Dazu wurden Erziehungs- und Entlastungsschnitte sowie das Umstechen der Wurzelbereiche zur Ausbildung eines verpflanzbaren Wurzelballens durchgeführt.


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Schlusslicht abgefertigt: Science City Jena schlägt die Nürnberg Falcons souverän mit 96:67

(Baskets Jena) – Mit einem souveränen und auch in dieser Höhe verdienten 96:67-Sieg ist Science City Jena erfolgreich in das Doppelspiel-Wochenende der BARMER 2. Basketball Bundesliga gestartet. Die Thüringer bezwangen am gestrigen Abend das ProA-Schlusslicht der Nürnberg Falcons im Verlauf eines ungefährdeten Start-Ziel-Sieges, konnten in der zweiten Hälfte kräftig durchtrotieren, um Kraft für die nächste Bewährungsprobe zu sparen. Bereits am Sonntag um 17.00 Uhr gastiert das Team von Cheftrainer Frank Menz bei den Gladiators Trier.

Während Flügelspieler Joschka Ferner gegen die Mittelfranken angeschlagen aussetzen musste und wohl auch in Trier fehlen wird, konnte Dennis Nawrocki nach zweimonatiger Ausfallzeit in den Kader zurückkehren. Dem Kapitän der Saalestädter gelangen im Rahmen seines Comebacks nach einer Mittelhandfraktur elf Punkte. Während Jenas talentierter Aufbauspieler Vuk Radojicic mit 12 Punkten zum besten Jenaer Punktesammler avancierte, überzeugte Science City über die gesamten 40 Minuten als mannschaftlich geschlossene Einheit. Alle Akteure erhielten Einsatzzeit und jeder Spieler konnte sich in die Statistik eintragen.


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„JenaKultur sagt ab!“ – Unter anderem Holzmarkt, Frühlingsmarkt und „Dein Tag im Paradies“ werden auch 2021 corona-bedingt nicht stattfnden

Der historische Marktplatz in Jena. – Foto © MediaPool Jena

(Eigenbetrieb Kultur und Marketing Jena) – Auch in diesem Jahr werden der Thüringer Holzmarkt (geplant für den 10. April), das LISA-Gartenfest (1. Mai), das Familienfest „Dein Tag im Paradies“ (Mai 2021) und der Jenaer Frühlingsmarkt (7. bis 16. Mai 2021) nicht stattfinden. Grund sind die weiterhin unklaren Planungsperspektiven zum Veranstaltungszeitpunkt, welche Großveranstaltungen dieser Art unmöglich machen. Hierzu herrschte traurige Einigkeit in den Vorabstimmungen mit Partnern und Mitveranstaltern wie dem Stadtforst oder dem Jenaer Bündnis für Familie.

Die Entscheidung fiel kurzfristig. “Bis gestern Nachmittag haben wir intern beraten und die Ergebnisse der Bundeskanzlerin/Ministerpräsidenten-Konferenz bewertet“, betont Daniel Illing, Fachbereichsleiter Veranstaltungen bei JenaKultur. “Doch so gern wir auch veranstalten, wir müssen realisitisch bleiben. In der aktuellen Situation können wir keine Großveranstaltungen mit mehreren Tausend Menschen in den Monaten April bis Juni planen”, ergänzt Illing. Durch den Austausch mit Partnern, Händlern und Branchenverbänden weiß JenaKultur nur zu gut, wie wichtig Planung und genügend Vorlauf für alle Beteiligten und letztlich für eine gelungene Veranstaltung sind.

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