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„Den Tätern auf der Spur“: Dr. Juliane Sanft vom Arbeitsbereich Forensische Genetik des UKJ ist ein Teil der „Theresa Wolff“-Figur aus dem ZDF-Thüringenkrimi (Teil 1/2)

Dr. Juliane Sanfts Haupttatort ist ihr Büro: Hier fügt sie die Puzzleteile zusammen. – Foto: UKJ Inka Rodigast

(Radio Jena + Content des UKJ) – Jena und Umgebung ist Schauplatz für eine neue ZDF-Samstagskrimi-Reihe, die ab der zweiten Jahreshälfte ausgestrahlt werden soll. Der Arbeitstitel lautet „Theresa Wolff – Der Thüringenkrimi“ und die Titelrolle wird verkörpert von Nina Gummich, die gerade in der 3. Staffel der ARD-Serie „Charité“ glänzte. Ihre Film-Figur Theresa ist Rechtsmedizinerin, der Tod ihr Beruf, ihre Leidenschaft das Leben. Gerade hat sie Berlin verlassen, um in ihrer alten Heimat die Leitung des Instituts für Rechtsmedizin zu übernehmen, welches im ZDF-Krimi am Universitätsklinikum Jena (UKJ) angesiedelt ist (wir berichteten).

Den Tätern auf der Spur sind in der realen Welt am UKJ Dr. Juliane Sanft und ihr Team in der Forensischen Genetik. Sie untersuchen und analysieren genetische Spuren mit Hochdruck, im Labor laufen die hochsensiblen Geräte pausenlos, die Köpfe rauchen. Da geht es beispielsweise um einen Mordfall, der über Thüringen hinaus für Schlagzeilen sorgt. Ein Mädchen wird tot aufgefunden, vom Täter fehlt jede Spur … fast. Denn irgendwo finden sich eben doch eindeutige Hinterlassenschaften. Speichel, Sperma, Hautzellen – und endlich ist er da: ein genetischer Fingerabdruck. Doch zu wem gehört die DNA?

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„Corona-Pakt“: Rot-Rot-Grün und die CDU wollen auch in Zukunft zusammenarbeiten

(ww) – Im Thüringer Landtag wollen die aus Linkspartei. SPD und Bündnis-Grünen zusammengesetzte Minderheitsregierung und die CDU ihre Zusammenarbeit intensivieren. Ziel sei es, eine neue Vereinbarung zu erarbeiten, um Landtagsentscheidungen bis zu der, wegen der Corona-Pandemie vom April in den September verschobenen, Landtagswahl 2021 zu ermöglichen. Das wurde nach einem Treffen der vier Parteien in Erfurt mitgeteilt. Seit Monaten Der fehlen der rot-rot-grünen Koalition von Ministerpräsident Ramelow für eine eigene Mehrheit im Landtag vier Stimmen.

Es hieß, dass unter anderem diskutiert werde, wie ein Landeshaushalt für 2022 vorbereitet werden könne. In der in Arbeit befindlichen Vereinbarung sollen konkrete Projekte festgelegt werden, die in den kommenden Monaten noch umgesetzt werden sollen. Thüringen soll nach dem Willen der CDU-Landtagsfraktion der Wirtschaft u.a. bisher nicht gezahlte Corona-Hilfen vorschießen. Fraktionschef Mario Voigt schlug am deshalb vor, dass das Land einen entsprechenden Fonds für die mittelständische Wirtschaft und das Handwerk auflegen solle.


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Gesundheitsministerium und Kassenärztliche Vereinigung einig: Im Freistaat kommen bald vier große Impfzentren

COVID-19-Impfung. – Symbolfoto: UKJ

(MDR) – Wie der Mitteldeutsche Rundfunk heute in seiner TV-Sendung „MDR um 2“ gemeldet hat, sollen im Freistaat Thüringen vier zusätzliche große Impfzentren aufgebaut werden. Das teilten das Gesundheitsministerium und die Kassenärztliche Vereinigung in der TV-Sendung mit. Danach sollen die neuen Impfzentren in Betrieb gehen, sobald deutlich mehr Impfstoff zur Verfügung steht und mehr Menschen geimpft werden können.

Laut der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen sind die großen Impfzentren für jüngere und mobile Menschen vorgesehen, die längere Anfahrtswege überbrücken können. Bislang sind im Freistaat 14 kleinere Impfzentren in Betrieb, wobei im kommenden Monat weitere folgen sollen. In den Thüringer Impfzentren werden derzeit ausschließlich über 80-jährige Bürgerinnen und Bürger geimpft.


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„Zwischen Freiheit und Sicherheit“: Intern. Forschungsteam unter Beteiligung der FSU Jena untersucht, wie Terrorismus die Atmosphäre in europäischen Städten verändert

Am 13. November 2015 töteten Islamisten in Paris 130 Menschen, im Club „Bataclan“ gab es 90 Tote. – Foto: FSU Simon Runkel

(Claudia Hilbert) – Wie erleben die Bewohnerinnen und Bewohner europäischer Städte die Bedrohung durch Terrorismus? Wie verändern Anti-Terrormaßnahmen ihre Gefühle und Stimmungen und welche Auswirkungen hat das auf das gesellschaftliche Zusammenleben?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein kürzlich gestartetes internationales Forschungsprojekt, an dem die Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) beteiligt ist. Die weiteren Partner des Projektes „Atmospheres of (Counter)Terror in European Cities“ sind die Universitäten Birmingham und Plymouth in Großbritannien sowie die Universität Cergy-Pontoise und das L’Institut Paris Region in Frankreich. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), der britische Economic and Social Research Council (ESRC) und die französische Agence Nationale de la Recherche (ANR) fördern das Vorhaben in den kommenden drei Jahren mit insgesamt rund 1,2 Millionen Euro. Die Universität Jena wird mit rund 290.000 Euro gefördert.

In Europa gibt es im Vergleich zu anderen Weltregionen zwar nur wenige terroristische Anschläge. Dennoch ist Terrorismus unabhängig von den jeweiligen Motiven für die liberalen Gesellschaften in Europa eine reelle Bedrohung – wie etwa das Attentat auf eine Synagoge in Halle (Saale) im Oktober 2019 oder die Anschläge in Dresden, Paris, Nizza und Wien im Herbst 2020 und die sicherheitspolitischen Antworten darauf zeigten. Dabei hat sich der Terrorismus in den vergangenen Jahren gewandelt: Es gibt weniger große, koordinierte Attentate auf symbolische Orte, sondern zunehmend kleinere Anschläge von Einzeltätern. Im Visier sind immer häufiger Orte wie Einkaufspromenaden, Veranstaltungen oder Cafés.

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Beschwerde von Jenaer Senioren-Begegnungseinrichtungen: Thüringens Covid19-Impftermin-Hotline und -Onlineportal funktionieren oft nicht

COVID-19 Impfung – Foto: hedgehog94 AdobeStock#369025561

(Stadt Jena) – Bei den Begegnungseinrichtungen für Seniorinnen und Senioren gibt es immer mehr Beschwerden, dass die Rufnummer zur Vereinbarung von Impfterminen gegen Covid-19 nicht erreichbar ist. Dies ist der Stadt Jena bekannt. Da die Impfungen von der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen organisiert werden, hat die kommunale Ebene hier keinen Einfluss.

Auch online funktioniert die Terminvereinbarung derzeit kaum. Grund ist die geringe Zahl an Impfdosen, die nach Thüringen geliefert werden. Es kann hier nur um Geduld gebeten werden. In den Einrichtungen der Seniorenarbeit selbst finden keine Impfungen statt. Der Ort der Impfung wird individuell bei Terminvergabe mitgeteilt.

Impfterminbestätigung Muster. – Bildquelle: MediaPool Jena

Wie die Stadt jena mitteilt, kamm man sich bei Fragen auch direkt an die Seniorenbeauftragte der Stadt Jena, Franziska Wächter unter Telefon 036 41 – 49 4643 wenden.


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Neues Fußballstadion: Die Abrissarbeiten im Ernst-Abbe-Sportfeld laufen planmäßig

Die Abrissarbeiten am Ernst-Abbe-Sportfeld laufen. – Foto: FCC

(Radio jena + Content der FCC News) – Nach einer kurzen Baupause zu den Feiertagen und über den Jahreswechsel gehen die Bauarbeiten im Ernst-Abbe-Sportfeld seit Jahresanfang weiter. Die nach Material (Asphalt, Beton, Erde bzw. Tartanbelag) bereits vorsortierten und angehäuften Schuttberge werden nun sukzessive abgetragen – teilweise wird das Material bereits vor Ort zerkleinert – und verbracht. Ziel ist und bleibt es, mit Beginn des zweiten Quartals mit dem Bau der neuen Nordtribüne zu beginnen, bevor noch im Jahr 2021 der Abriss der alten Gegengerade in Angriff genommen wird, um dort Platz für die neue Ost-Tribüne zu schaffen.

Im Jahr 2022 soll als letztes der Bau der neuen Südtribüne begonnen werden, bevor im Juni 2023 die Neueröffnung des Ernst-Abbe-Sportfelds gefeiert werden kann. Da im laufenden Spielbetrieb abschnittsweise gebaut wird, verbessern sich auch schon vor 2023 die Bedingungen im Stadion schrittweise (wir berichteten). Parallel zu den Stadionarbeiten läuft auch der Bau der notwendigen Infrastruktur (Straßen, Wege etc.) weiter, dem im letzten Jahr der Bau einer Südanbindung von der Stadtrodaer Straße aus vorangegangen war.

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„Corona-Hotspot Jena am 20.01.21“: Testungen in sozialen Einrichtungen haben erfreulicherweise keine Nachfolgefälle ergeben / 7-Tage-Inzidenzwert auf 193 gesunken

COVID 19 Symbolgrafik – AdobeStockLicense#317573300

(Radio Jena + Content der Stadt Jena) – Dem Fachdienst Gesundheit wurden in den letzten 48 Stunden 51 neue SARS-CoV-2 Infektionen gemeldet. 101 Personen sind in dieser Zeit genesen. Entgegen der Befürchtungen vom Montag (wir berichteten) haben die Testungen in sozialen Einrichtungen keine Nachfolgefälle ergeben. In folgenden Kitas wurde für einzelne Gruppen Quarantäne angeordnet: Anne Frank, Kunterbunt, Schatzinsel, Pusteblume. Auch im SBSZ Göschwitz wurde Teilquarantäne veranlasst.

Die Jenaer Statistik am 20.01.2021

            • Anzahl aktiver Fälle: 465
            • davon in den letzten 24 Stunden: 35

            • stationäre Fälle: 26
            • davon schwere Verläufe: 4

            • Infizierungen der letzten sieben Tage: 209
            • Sieben-Tage-Inzidenz für Jena: 193

            • Infizierte insgesamt seit dem 14.03.2020: 2.372
            • Gestorbene insgesamt: 31

            • Genesene insgesamt: 1.876
            • davon in den letzten 24 Stunden: 82

            • Quarantänefälle (Stand 15.01.2021): 1.081


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Jenas D.O.M.: Knapp 8,9 Mio. Euro Förderung für eine neue Ausstellung im Deutschen Optischen Museum

Eingang Optisches Museum am Carl-Zeiss-Platz. – Foto © Stadt Jena

(Freistaat Thüringen) – Voraussichtlich 2024 wird das komplett erneuerte Deutsche Optische Museum (D.O.M.) in Jena nach seinem vierjährigen Umbau wiedereröffnen. Auf einer fast dreimal so großen Ausstellungsfläche entsteht bis dahin eine Erlebniswelt, die physikalische Phänomene im Bereich Optik und Photonik multimedial zugänglich macht. Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee übergab heute einen Förderbescheid über knapp 8,9 Millionen Euro für die Neukonzeption und Gestaltung der Ausstellung.

„Mit dem Umbau schaffen wir ein einzigartiges Museum als Schnittstelle von Geschichte, Wissenschaft und Wirtschaft, das hohe Strahlkraft ins In- und Ausland haben wird“, betonte er bei der Übergabe an den Gründungsdirektor des Deutschen Optischen Museums, Prof. Dr.-Ing. Timo Mappes. Bereits Anfang letzten Jahres erhielt das Museum 1,2 Millionen Euro der Gesamtförderung für Planung und Baunebenkosten. Fotos der Übergabe und zur geplanten Ausstellung hier.

„Abbe, Zeiss und Schott haben das Fundament gelegt, das die Lichtstadt Jena weit über die Thüringer Grenzen hinaus bekannt gemacht. Das vor knapp 100 Jahren gegründete Optische Museum ist ein Spiegel dieser einzigartigen Entwicklung. Durch seine heute weltweit herausragende Stellung in der Optik und Photonik ist Jena damit der optimale Ort für ein nationales Leitmuseum der Optik“, betonte Tiefensee. „Als multimediale und mehrsprachige Ausstellung und als Veranstaltungsort wird sie identitätsstiftend für Jena wirken und Besucher aus nah und fern anlocken.“

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Neuer Therapieansatz gegen COVID-19: Partner des überregionalen Bündnisses „InfectControl“ vereinen Expertisen zu SARS-CoV-2

Im Labor werden Zellkulturen pipettiert, die für Experimente mit Erregern benötigt werden. – Foto: Leibniz-HKI Anna Schroll

(Monika Kirsch) – Wir alle wünschen uns ein schnellstmögliches Ende der Pandemie. Deshalb ist es neben präventiven Maßnahmen, wie Impfkampagnen und Kontaktreduzierungen, ebenso wichtig, möglichst schnell wirksame Therapien und Medikamente gegen SARS-CoV-2 zu entwickeln. Bis heute gibt es nur wenige vielversprechende Therapieansätze. Forschende des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut – (Leibniz-HKI), der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Julius-Maximilians-Universität Würzburg sowie des Heinrich-Pette-Instituts, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie in Hamburg vereinen ihre Expertisen in den Bereichen Wirkstoffentwicklung, Infektionsmedizin und Virologie, um gemeinsam einen Beitrag zur Bewältigung der COVID-19-Pandemie zu leisten.

Ziel des Projekts ist, einen neuartigen Therapieansatz für SARS-CoV-2-Infektionen zu entwickeln. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen außerdem dazu beitragen, bei möglichen zukünftigen Infektionsausbrüchen mit anderen Erregern rasch neue Therapeutika entwickeln zu können. Die Wissenschaftler*innen wollen das menschliche Immunsystem dazu bringen, die Viruspartikel eigenständig zu erkennen und zielgerichtet zu beseitigen: Dabei machen sie sich die hochspezifische Wechselwirkung zwischen Virus und menschlicher Zelle zu Nutze: Nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip interagiert ein Oberflächenprotein – das sogenannte Spike-Protein – des SARS-Coronavirus-2 mit Rezeptoren menschlicher Zellen. Aufgrund seiner geringen Größe und durch die Aufnahme ins Zellinnere können menschliche Immunzellen, die sogenannten Fresszellen, das Virus nicht in sich aufnehmen und zerstören.

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Graduiertenschule des Jenaer Max-Planck-Instituts für Biogeochemie wurde bis 2028 verlängert

Prof. Gerd Gleixner, Stefanie Burkert und John Kula freuen sich über die Anschlussförderung der IMPRS. – Foto: MPI für Biogeochemie Jena Philipp

(MPI für Biogeochemie) – Die gemeinsame „International Max Planck Research School for global Biogeochemical Cycles“ IMPRS-gBGC des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie und der Friedrich-Schiller-Universität Jena wird weiter gefördert. Nach dem hervorragenden Begutachtungsergebnis gab die Max-Planck-Gesellschaft nun offiziell bekannt, dass das Programm für weitere sechs Jahre finanziert wird. Die Evaluierung der Graduiertenschule fand im Sommer letzten Jahres unter erschwerten Bedingungen statt. Durch die Corona-Pandemie musste die Begutachtung in den digitalen Raum verlegt werden, anstatt die Gutachter wie in der Vergangenheit im Institut willkommen zu heißen.

Dieses neuartige Konzept zu entwickeln, stellte die Verantwortlichen vor einige Herausforderungen. Doch dank intensiver Vorbereitungen und unzähliger Techniktests, lief dann am Tag X alles wie am Schnürchen. Die Koordinatoren und Doktoranden konnten die Gutachter von der hervorragenden Arbeit in den letzten Jahren überzeugen und sich die Anschlussförderung sichern. Nun geht es mit Volldampf in die nächste Förderperiode und gleichzeitig in eine neue Ausschreibungsrunde. Aktuell sind zwölf spannende Promotionsprojekte in der IMPRS-gBGC ausgeschrieben. Interessierte Studienabsolventen können sich noch bis zum 28. Februar 2021 bewerben. Das Auswahlsymposium wird im Mai stattfinden.

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