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„Corona-Hotspot Jena am 30.04.2021“: Neuinfektionen traten vermehrt im beruflichen Umfeld auf / Inzidenzwert weiter unter 150

(Stadt Jena) – Der Fachdienst Gesundheit hat dem Robert-Koch-Institut in den vergangenen 48 Stunden 52 SARS-CoV-2 Infektionen gemeldet. 33 Personen sind genesen. Infektionen traten an Kitas und Schulen, in einer Gemeinschaftsunterkunft sowie weiterhin im familiären und im beruflichen Umfeld auf.

Jenaer Statistik am 30.04.2021:

Anzahl aktiver Fälle: 450

davon in den letzten 24 Stunden: 18

stationäre Fälle: 16

davon schwere Verläufe: 4

Infizierungen der letzten sieben Tage: 161 (Vortag: 164)

Sieben-Tage-Inzidenz für Jena: 144,6 (28. April: 147,3; 27. April: 136,5)

Infizierte insgesamt seit dem 14.03.2020: 3.962

Verstorbene insgesamt: 67

Genesene insgesamt: 3.445

davon in den letzten 24 Stunden: 14

Personen in Quarantäne: 1.466 (Stand 26.04.2021)


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„Big Points“: Science City Jena gewinnt drei wichtige Play-Off-Spiele am Stück „auf Messers Schneide“

(Baskets Jena) – Es ist geschafft: Die Basketballer von Science City gewannen gestern Abend gegen die BAYER Giants Leverkusen nach dramatischer Schlussphase das Spitzenspiel mit 96:92. Damit brachte der Mannschaft von Cheftrainer Frank Menz den Rheinländern ihre erste Playoff-Niederlage bei. Los ging der Sieges-Reigen am Freitag mit einem 86:81 gegen die Artland Dragons, gefolgt von einem 88:87-Auswärtssieg bei den Basketballern aus Quakenbrück nach 40 hart umkämpften Playoff-Minuten.

Damit liegen den Deutsche Rekordmeister Leverkusen und Jena in der PlayOff-Tabelle nun mit vier Siegen gleichauf. Am letzten Spieltag am Sonntag muss Science City Jena in Rostock ran, Leverkusen gegen Quakenbrück. Gewinnt nur einer von beiden, steigt dieses Team in die 1. Basketball Bundesliga auf. Gewinnen (oder verlieren) beide, kommt es am kommenden Dienstag (04. Mai 2021) in Jena zum Entscheidungsspiel.


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Coronaschutz: Im ÖPNV müssen nun FFP2-Masken getragen werden / Öffnung: JeNah-Servicecenter mit Termin wieder zugänglich

Fahrzeuge des Jenaer Nahverkehrs am Holzmarkt. – Symbolfoto © JeNah

(Radio Jena + Content der Jenaer Nahverkehrsgesellschaft) – Die seit letzten Samstag gültige sog. Bundes-Notbremse (= geändertes Infektionsschutzgeset) bringt eine Verschärfung der Regeln auch für den öffentlichen Nahverkehr mit sich. Demnach müssen alle Fahrgäste in den Bussen und Bahnen sowie an den Haltestellen in Jena und im Landkreis eine Atemschutzmaske tragen.

Im angepassten Infektionsschutzgesetz heißt es dazu konkret: „Bei der Beförderung von Personen im öffentlichen Personennah- oder Fernverkehr […] besteht für Fahrgäste sowohl während der Beförderung als auch während des Aufenthalts in einer zu dem jeweiligen Verkehr gehörenden Einrichtung die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske (FFP2 oder vergleichbar).“ Das bedeutet: Wer mit dem Bus oder der Bahn unterwegs ist, muss mit einer FFP2- oder KN95-Maske ausgestattet sein. Gängige medizinische Masken sind nicht mehr ausreichend. Auch an den Haltestellen bzw. in den Haltestellenbereichen sind die FFP2- oder KN95-Masken zu tragen.

Das Servicecenter des Jenaer Nahverkehrs in der Holzmarkt-Passage hat seit Dienstag (27. April 2021) wieder geöffnet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dann für dringende Anliegen der Fahrgäste da, z. B. zum Erwerb von Jenabonus-Fahrausweisen und zum Umtausch alter Fahrscheine. Wichtig ist, dass der Termin im Servicecenter zuvor telefonisch vereinbart werden muss. Die Telefonnummer lautet: 03641 414 354.

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Aprilsitzungen des Jenaer Stadtrats: Was behandelt und wie entschieden wurde

Sitzung des Jenaer Stadtrats im Volkshaus. – Foto MediaPool Jena

(Radio Jena) – Dass die Licht- und Kulturstadt Jena ein Kunsthaus braucht, das steht – nicht zuletzt um die Schätze der Kunstsammlung sozusagen „unter die Leute“ zu bringen – außer Frage. In der Sitzung des Jenaer Stadtrats gingen die Stadträte nun einen ganz entscheidenden Schritt in Richtung Realisierung. Zwar scheiterte der von 700 Bürgerinnen und Bürgern unterstützte Anwohnerantrag, das Kunsthaus auf dem Eichplatz-Areal vorzusehen, da er keine Mehrheit fand, jedoch erging der Beschluss, dass das Dezernat von BM Christian Gerlitz (SPD) bis Ende 2021 dem Stadtrat eine Machbarkeitsstudie für einen Standort des Kunsthaus vorlegen soll.

Die Tagesordnungspunkte 9, 10, 11, 17, 18, 32 und 34 wurden in die Ausschüsse verwiesen oder von der Tagesordnung genommen.

Einstimmig beschossen wurde die Beifügung von Wirtschafts- bzw. Haushaltsplänen von Zweckverbänden zum Haushaltsbeschluss 2021/2022. Die Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Jena / Handlungsprogramm – eine Wiedervorlage vom 09.12.2020 sowie dem 27.01.2021 wurde ausgiebig behandelt und inklusive eines Änderungsantrags des Sozialauschusses mehrheitlich angenommen.

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FSU-Historikerteam veröffentlicht umfangreiche Studie über das Unternehmen Tengelmann im 3. Reich und in der Nachkriegszeit

Die Tengelmann-Filiale Mülheim während des Krieges. – Foto: Unternehmensarchiv Tengelmann

(Stephan Laudien) -Täter, Mitläufer oder gar Widerständler? Welche Rolle spielte der Unternehmer Karl Schmitz-Scholl jun., der „allein geschäftsführende Gesellschafter“ des Lebensmittelunternehmens Tengelmann in der NS-Zeit? Wie kam das Unternehmen durch die Kriegszeit, wie positionierte es sich nach dem Krieg? Drei Historikerinnen und der Jenaer Historiker Lutz Niethammer sind seit 2011 diesen und weiteren Fragen in einer aufwändigen Studie auf den Grund gegangen. Die Projektleitung hatte Prof. em. Dr. Lutz Niethammer inne, viele Jahre Zeithistoriker an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Die im Essener Klartext-Verlag erschienene Studie trägt den Titel „Tengelmann im Dritten Reich: Ein Unternehmen des Lebensmittelhandels und der Nationalsozialismus“.

Die Arbeiten der Historikerinnen Dr. Karin Hartewig (Bovenden), Dr. Almut Leh (Hagen) und Daniela Rüther (Duisburg) ergeben zusammen mit dem Beitrag Lutz Niethammers ein ambivalentes Bild des Unternehmens wie des Unternehmers. Da ist zum einen der Unternehmer Karl Schmitz-Scholl jun., von dem sich in den Quellen „keine einzige antisemitische Äußerung“ finden lässt, der zum anderen schon frühzeitig in die Reihen der SS eintritt. „Kurioserweise trat Schmitz-Scholl in die SS ein, weil er Angst vor der SA hatte“, sagt Lutz Niethammer. Der Unternehmer habe sich darüber hinaus mit Fritz Weitzel angefreundet, dem ranghöchsten SS-Mann im Westen des Reiches. Im Gegenzug für Spenden an die SS genoss Schmitz-Scholl die Protektion durch Weitzel, der etwa Eingriffe der Deutschen Arbeitsfront ins Unternehmen abzuwehren wusste.

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Jenabonus-Fahrpreisermäßigungen: Ab sofort startet die Stadt Jena wieder den Verkauf

JenaBonus Card. – Symbolfoto: MediaPool Jena

(Stadt Jena) – Ab sofort startet wieder der Verkauf der Jenabonus-Fahrpreisermäßigungen. Diese mussten Anfang des Jahres aufgrund des fehlenden Haushaltes ausgesetzt werden. Mit dem neuen Thüringer Mantelgesetz kann diese freiwillige Leistung nun wieder aufgenommen werden. Dies gilt auch für Fahrscheine, welche seit dem 1. April 2021 erworbenen wurden. 

Weiterhin erhalten alle Inhabenden des JenaBonus ab sofort zusätzlich zu den reduzierten JenaBonus-Tickets im Servicecenter des Jenaer Nahverkehr kostenlose FFP2-Masken. Die Masken sind mit den neuen Bestimmungen der ›Bundesnotbremse‹ Voraussetzung dafür, die Angebote des Nahverkehrs zu nutzen. Aus diesem Grund gibt die Stadt die vom Land zur Verfügung gestellten Schutzmasken nun auch hier aus. Für beide Angebote muss die JenaBonus-Berechtigung vorgezeigt werden. 

Bürgermeister Christian Gerlitz lädt alle Berechtigten dazu ein, die Vergünstigungen in Anspruch zu nehmen. »Mit den Angeboten können wir nun endlich wieder einige soziale Härten abmildern. Gesundheitsschutz darf nicht am Geldbeutel scheitern.« Mit dem Servicecenter am Holzmarkt sei zudem eine zentrale Stelle zur Ausgabe der FFP2-Masken gefunden. »Ich danke dem Nahverkehr für die rasche und unkomplizierte Umsetzung dieser Neuregelung.« ergänzt Bürgermeister Gerlitz.

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„Corona-Hotspot Jena am 28.04.2021“: 7-Tage-Inzidenzwert liegt weiter unter 150 / Gestern wurden in den Jenaer Schnelltestzentren 27.195 Tests durchgeführt

(Radio Jena + Content der Stadt Jena) – In den letzten 48 Stunden wurden dem Fachdienst Gesundheit 48 SARS-CoV-2 Infektionen gemeldet, wohingegen im gleichen Zeitraum nicht weniger als 122 Personen genesen sind. An zwei Schulen sind nach gemeldeten Infektionen einzelne Gruppen in Quarantäne. Im beruflichen Umfeld kam es zu einem größeren Infektionsgeschehen. Hier haben mehrere Personen zusammen für Essenpausen zusammen gesessen. Seitens des Gesundheitsamtes wird in diesem Zusammenhang nochmals gebeten: Vermeiden Sie unbedingt Aufenthalte ohne Maske mit weiteren Personen in geschlossenen Räumen.

Bis Dienstag, 27. April 2021wurden in den Jenaer Schnelltestzentren 27.195 Tests durchgeführt, 153 davon waren positiv. Neu zu den Zentren ist die Globus-Apotheke hinzugekommen und das Testzentrum in der Goethe-Galerie hat die Öffnungszeiten erweitert. Montag bis Samstag können dort von 9.30 Uhr bis 18.30 Uhr zertifizierte Tests ohne Anmeldung vorgenommen werden.

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Zu lange warten könnte tödlich sein: Patienten zögern bei Herzinfarkt im Lockdown

PD Dr. Sylvia Otto (rechts), Oberärztin der Klinik für Innere Medizin I und Prof. Dr. Christian Schulze (links), Direktor der Jenaer Kardiologie, besprechen einen aktuellen Fall. – Foto: UKJ Szabó

(UKJ/me) – Im vergangenen Jahr wurden am Universitätsklinikum Jena (UKJ) über 600 Patienten mit akutem Koronarsyndrom, kurz ACS, behandelt. Doch wie wirkt sich der Lockdown in der Corona-Pandemie auf Anzahl und das Verhalten von Herzinfarktpatienten aus? Kommen viele Patienten erst in die Klinik, wenn es schon fast zu spät ist? Das hat eine aktuelle Studie der Jenaer Kardiologen um PD Dr. Sylvia Otto, Oberärztin der Klinik für Innere Medizin I (Kardiologie, Angiologie, und Internistische Notfallmedizin) am UKJ, untersucht. Eine erschreckende Erkenntnis: Bei Herzinfarkt wird häufiger gezögert und Betroffene kommen verstärkt, wenn es schon fast zu spät ist.

„Wir haben im ersten Lockdown weniger Patienten mit akutem Koronarsyndrom behandelt. Im vergangenen Jahr verzeichneten wir gegenüber 2019 durchschnittlich zehn Prozent weniger Fälle. Phasenweise haben wir sogar um die Hälfte weniger Infarktpatienten gesehen“, weiß PD Dr. Sylvia Otto. In der Studie haben die Jenaer Herzexperten die Daten aus der Zeit des ersten Lockdowns im März und April 2020 und die Zeit nach dem Lockdown, Mai und Juni 2020, mit den entsprechenden Monaten aus 2019 verglichen. Ihre Ergebnisse konnte die Gruppe um Oberärztin PD Dr. Otto erst kürzlich auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie vorstellen und mit anderen Experten diskutieren, welche ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

Bei den 417 Patienten mit akutem Koronarsyndrom in der Studie konnten beispielsweise keine Veränderungen bei den klinischen Merkmalen festgestellt werden, das heißt die meisten Patienten waren männlich und im Mittel 70 Jahre alt.

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„Workers‘ Memorial Day“ zum Arbeitsschutz: Gedenken an verunglückte Beschäftigte in Jena

Bauarbeiter können kein Homeoffice machen – und tragen auch ohne Pandemie ein erhöhtes Risiko, im Job zu erkranken oder zu verunglücken. Die IG BAU fordert mehr Anstrengungen beim betrieblichen Arbeitsschutz. – Foto: IG BAU

(IG BAU) – Gedenkminute für verunglückte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) ruft Beschäftigte in Jena dazu auf, der Menschen zu gedenken, die bei der Arbeit ums Leben gekommen oder durch den Job erkrankt sind. „Am internationalen Workers’ Memorial Day, dem 28. April, sollte um 12 Uhr eine Minute lang der Opfer von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten gedacht werden – ob im Betrieb, im Homeoffice oder auf der Baustelle“, sagt Frieder Neudeck, Bezirksvorsitzender der IG BAU Ostthüringen.

Die Corona-Pandemie habe ein Bewusstsein für die Gesundheitsgefahren gerade auch am Arbeitsplatz geschaffen. „In Zeiten hoher Infektionszahlen ist es besonders wichtig, dass die Unternehmen ihre Beschäftigten schützen – über regelmäßige Testangebote, medizinische Masken, Hygienestandards und Homeoffice“, so der Gewerkschafter.

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STADTRAT LIVE: Höchstes Jenaer Bürgergremium tagt heute und am Mittwoch

(Radio Jena, das lokale Hörfunkprogramm bei Radio OKJ) – Die April-Sitzung des Jenaer Stadtrats beginnt heute um 17:00 Uhr und auf der Tagesordnung von insgesamt 34 Punkten gibt es u.a. diese Themen:

– Fortschreibung Jenaer Kulturkonzeption 2021 bis 2025

– mehrere Beschlüsse zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan VBB – J 43 „Neue Carl-Zeiss-Promenade“

– EichplatzAreal: Einwohnerantrag des Vereins „Ein Kunsthaus für Jena e.V.“ zur Sicherung eines Areals auf dem Eichplatz im Baufeld B für den Neubau eines öffentlichen Gebäudes für alle Einwohner und Gäste Jenas – für ein Kunsthaus als Zukunftsvision einer lebendigen, attraktiven Stadtmitte

– Kindertagesstättenbedarfsplan 2020/21

Die heutige Sitzung endet vorerst um 19:00 Uhr und wird nach der Pause von 20:00 Uhr bis 22 Uhr fortgeführt. Wenn nichht alle Punkte abgearbeitet werden können gibt es die Fortsetzung der heutigen Sitzung des Stadtrates am morgigen Mittwoch, den 28.04.2021, ab 17:00 Uhr statt.

Zu hören ist die Übertragung Stadtratsitzung bei ZONO Radio Jena am Mittwoch ab 17:00 Uhr über Antenne von Camburg bis Orlamünde und Apolda bis Eisenberg auf der UKW-Frequenz 103,40 MHz sowie im Kabelnetz Ostthüringen auf 107,90 MHz.